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Fortbildung in der Pfalz fördert die Karriere

Weiterbildung lohnt sich – das hat die 7. Weiterbildungserfolgsumfrage der Industrie- und Handelskammer Pfalz im Winter 2010/2011 ergeben. Fast 75 Prozent haben so eine höhere Position erreicht, 80 Prozent hat ihr Erfolg so angespornt dass sie sich erneut weiterbilden möchten.

So wurden bei der IHK-Umfrage mehr als 900 Teilnehmer an Weiterbildungsprüfungen in einem mehrseitigen Fragebogen online befragt. Dabei gaben rund 75 Prozent der erfolgreichen Industriemeister, Bilanzbuchhalter, Fachwirte und Fachkaufleute an, dass sie sich für das gleiche Weiterbildungsziel wieder entscheiden würden – bundesweit sind es 80 Prozent. Der Wunsch beruflich aufzusteigen und sich finanziell zu verbessern ist für die Teilnehmer auch oft in Erfüllung gegangen: So erreichten 69 Prozent eine höhere Position und 55 Prozent verbesserten sich finanziell. Facharbeiter erreichten in der Regel eine Position als Meister, während aus Teamleitern Abteilungs- oder Betriebsleiter wurden.

Die meisten Weiterbildungsabsolventen haben nach einem Realschulabschluss eine betriebliche Ausbildung durchlaufen. Die 26- bis 30-Jährigen (29 Prozent) profitieren am stärksten durch ihre Fortbildung, gefolgt von den 36- bis 40-Jährigen (23 Prozent). Dabei zahlten sich einige Jahre Berufserfahrung vor der Weiterbildung für die Absolventen besonders aus.

Für knapp 66 Prozent war es zudem nicht notwendig, nach der Weiterbildung das Unternehmen zu wechseln. Dies wertet die IHK Pfalz als ein Indiz für das Bewusstsein der Pfälzer Unternehmen, dem Fachkräftemangel durch die Qualifizierung des eigenen Nachwuchses begegnen zu können. Eine finanzielle Unterstützung sowie Freistellung haben neben der ideellen Unterstützung etwa 25 Prozent der Befragten erhalten. Eine Förderung durch das Meister-Bafög geben rund 63 Prozent an.

Der Weiterbildungserfolg spornt die Absolventen auch zusätzlich an: 80 Prozent von ihnen gab an, eine weitere Weiterbildung zu planen. Besonders gefragt sind die Bereiche spezielle EDV, Fremdsprachen, Kommunikation und Gesprächsführung sowie Mitarbeiterführung und Personalwesen, Zeit- und Ressourcenmanagement. „Wir von der IHK Pfalz wertet dies als Indiz für eine immer weiter globalisierte Arbeitswelt und einen zunehmend ganzheitlichen Bildungsansatz, insbesondere bei den mittleren Führungspositionen“, sagt Elisabeth Jostmeier, Teamleiterin für die Weiterbildungsprüfungen.

Im vergangenen Jahr hat die IHK Pfalz in rund 25 Fortbildungsberufen wie Industriemeister, Fachkaufleute, Fachwirte oder Technischer Betriebswirt mit über 550 ehrenamtlichen Prüfern 1.500 Weiterbildungsprüfungen abgenommen. „Für 2011 erwarten wir sogar noch mehr Prüfungskandidaten“, berichtet Jostmeier.

(Quelle: IHK Pfalz, 2011)

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