Vier ermutigende Tage: Nürnberger Schülercampus zielt auf "Mehr Migranten werden Lehrer"
30 Schüler mit Einwanderungsgeschichte kommen vom 12. bis 15. März 2010 in der Nürnberger Jugendherberge zusammen, um am Schülercampus "Mehr Migranten werden Lehrer" des Pädagogischen Instituts der Stadt teilzunehmen. Das viertägige Orientierungsangebot soll sie ermutigen, sich für den Lehrerberuf zu öffnen und ihre Studienfachwahl gezielt zu treffen.
Zum Auftakt am 12. März 2010 um 15 Uhr begrüßt Nürnbergs Bürgermeister Dr. Klemens Gsell die Teilnehmer des Schülercampus, anschließend sprechen Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge Albert Schmid sowie die Projektleiterin Dr. Tatiana Matthiesen von der ZEIT-Stiftung. Der Schülercampus "Mehr Migranten werden Lehrer" wurde von der ZEIT-Stiftung in Hamburg initiiert und wird in der Hansestadt seit 2008 ein Mal pro Jahr angeboten. Seit 2009 gibt es das Studienorientierungsangebot auch in Düsseldorf.
Am 13. März 2010 erkunden die Schüler in Nürnberg die Vielfalt des Lehrerberufs, sprechen mit Praktikern über Berufswege und Aufstiegsmöglichkeiten und die Wahl einzelner Fächer. Am 15. März 2010 hospitieren sie an Schulen, um den Berufsalltag zu erfassen. Wie wird man Lehrer, welche Basisfertigkeiten erfordert dieser Beruf, wie sehen Image, Karriere, Gehälter und Potenziale dieser Tätigkeit aus? Darüber reden die Teilnehmer mit erfahrenen Experten, insbesondere tauschen sie sich mit Lehrern aus, die selber eine Einwanderungsgeschichte haben. Der Schülercampus ist ein Projekt der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und dem Pädagogischen Institut der Stadt Nürnberg.
(Quelle: ZEIT-Stiftung, 09.03.2010


