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Einwanderungsland Bundesrepublik - fünf Abende zum Schlüsselthema Migration an der Bucerius Law School in Hamburg

Unsere Gesellschaft ist stark von Zuwanderung geprägt. Migration bringt Wandel, der zugleich bereichert und herausfordert. Migration wirft Fragen nach Integration und Ausgrenzung auf, nach dem Umgang mit Zuwanderung in Geschichte, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. "Migrationen im Wandel - Wandel durch Migrationen" heißt eine fünfteilige Diskussionsreihe, gemeinsam veranstaltet von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und dem Studium generale der Bucerius Law School.

"Migrationen im Wandel - Wandel durch Migrationen" beleuchtet die Vielfalt der Zuwanderergruppen, politische und wirtschaftliche Aspekte von Migration, Veränderungen in städtischen Lebensräumen, grenzüberschreitende Migrationsströme und transkulturelle Identitäten. Zu den Referenten aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft gehören u.a. die Regisseurinnen Ay?egül Acevit und Buket Alus, die Schriftsteller Navid Kermani und Roman Schatz, der Regisseur Özgür Yildirim, Bundestagspräsidentin a.D. Rita Süssmuth, der Bundestagsabgeordnete Peter Altmaier sowie die Migrationsexperten Thomas Faist und Dieter Oberndörfer. Das Programm "Migrationen im Wandel - Wandel durch Migrationen" finden Sie als Download auf www.zeit-stiftung.de unter Presse.

Zum Auftakt am 29. April 2009 um 19 Uhr diskutieren - Jochen Oltmer, Migrationshistoriker an der Universität Osnabrück

  • Steffen Angenendt von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin
  • moderiert von Gunilla Finke, Berlin

Migrationsland Deutschland - historischer Abriss und Standortbestimmung im Auditorium maximum der Bucerius Law School, Jungiusstraße 6, in Hamburg.

Prof. Dr. Jochen Oltmer leitet seit 1997 das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien an der Universität Osnabrück. Der Professor für Neuere und Neueste Geschichte und Leiter des Projekts "Staat und Migration in Deutschland seit dem 17. Jahrhundert" ist Mitglied der Gesellschaft für Historische Migrationsforschung. Dr. Steffen Angenendt leitete von 1993 bis 2006 das Programm "Internationale Migration" der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Er war Mitarbeiter der Unabhängigen Kommission Zuwanderung sowie des Sachverständigenrates für Zuwanderung und Integration. Nun ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik. Die Politikwissenschaftlerin Dr. Gunilla Fincke arbeitete als Projektleiterin im Bereich Wissenschaft und Forschung der ZEIT-Stiftung. Sie ist Geschäftsführerin des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration.

(Quelle: ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, 22.04.2009)

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