Endspurt der besten Hochschulideen: Wettbewerb UniGestalten läuft nur noch zwei Wochen
Bis zum 15. Dezember können neue Projekte und Vorschläge für den Online-Ideen-Wettbewerb eingereicht werden. Von der Campus-App bis zum Speed-Dating für studentische Initiativen – rund 300 Teilnehmer diskutieren über 270 Ideen, die das Leben und Arbeiten an der Hochschule besser machen. Den Gewinnern winken insgesamt 15.000 Euro Preisgeld. UniGestalten wird von der Jungen Akademie und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für alle Hochschulen im deutschsprachigen Raum durchgeführt.
Auf www.unigestalten.de können noch bis zum 15. Dezember Ideen zur Hochschule von morgen eingereicht, kommentiert und weiterentwickelt werden. Angesprochen sind Studierende aus allen Hochschultypen, Alumni, Beschäftigte aus Forschung, Lehre, Technik, Verwaltung und Projektpartner aus der Wirtschaft. 21 Preise im Gesamtwert von 15.000 Euro warten auf die Gestalter des zukünftigen Uni-Alltags. Neben dem Innovationsgrad entscheiden die Kriterien Realisierbarkeit, Übertragbarkeit auf weitere Hochschulen und die Präsentation der Idee.
UniGestalten ist mehr als ein Wettbewerb. Im nächsten Jahr wird das Ideenportal als Ideenpool aufbereitet und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Interessierte können sich von der Vielzahl an neuen Möglichkeiten inspirieren lassen und ganz konkret Ideen aufgreifen, um ihren persönlichen und institutionellen Hochschul-Alltag zu verändern. Eine Publikation dokumentiert den Ablauf und die Ergebnisse des Wettbewerbs und formuliert konkrete Empfehlungen für Entscheider in Wissenschaft und Politik.
Die Junge Akademie wurde im Jahr 2000 als gemeinsames Projekt der Berlin- Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gegründet. Sie ist weltweit die erste Akademie des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die beiden vorrangigen Aufgaben der Jungen Akademie liegen in der Pflege des interdisziplinären Diskurses unter herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern und in der Förderung von Initiativen an den Schnittstellen von Wissenschaft und Gesellschaft.
In den ersten zehn Jahren wurde die Junge Akademie durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie – bis 2005 – durch die VolkswagenStiftung finanziert, als Projekt angesiedelt bei der BBAW. Seit 2011 ist sie institutionalisiert und dauerhaft im Haushalt der Leopoldina verankert; die Zuwendungen kommen zu 80% vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie jeweils zu 10% vom Land Sachsen-Anhalt bzw. den Ländern Berlin und Brandenburg. Die Junge Akademie wird von den beiden Mutterakademien BBAW und Leopoldina getragen. Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin.
Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. verkörpert seit 1920 die gemeinsame Verantwortung der Wirtschaft für Wissenschaft und Bildung in Deutschland. Ziel des Verbundes von rund 3.000 Unternehmen, Verbänden, Stiftungen und Privatpersonen ist es, die Qualität der Wissenschaftssysteme zu verbessern. Dazu entwickelt der Stifterverband Förderprogramme und Initiativen, die die Kooperation von Hochschulen, Wissenschaftsinstituten und Unternehmen vorantreiben und den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit unterstützen.
Mit UniGestalten und weiteren Best-Practice-Wettbewerben, Initiativen und Modellprojekten engagiert sich der Stifterverband dafür, die Struktur des Hochschulsystems in Deutschland zu erneuern und die Rahmenbedingungen für die Wissenschaft zu verbessern. Seine gemeinnützigen Aktivitäten finanziert der Stifterverband ausschließlich über die Beiträge und Spenden seiner Mitglieder und Förderer.
(Quelle: UniGestalten, 01.12.2011)


