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Integration braucht Aufstiegschancen!

Deutschlands erster Integrationsminister Armin Laschet spricht mit Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft

Am Mittwoch, den 13. Januar 2010, um 19.00 Uhr präsentiert Armin Laschet im KörberForum die Überlegungen aus seinem Buch »Die Aufsteigerrepublik«. Über innovative Integrationspolitik und die Frage nach der Chancengerechtigkeit diskutiert er mit drei Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft, die selbst eine familiäre Zuwanderungsgeschichte haben: Ergun Can (SPD), Nebahat Güçlü (GAL) und Aygül Özkan (CDU).

Menschen mit Zuwanderungsgeschichte müssen in Deutschland zu gesellschaftlichen Aufsteigern werden können – ihre Chancen sind zugleich ein Gewinn für die Republik, konstatiert Laschet, Deutschlands erster Integrationsminister (Nordrhein-Westfalen), und steht – zumal als Mitglied der CDU – für eine neue Sicht auf das Einwanderungsland Deutschland.

Die demografische Entwicklung und der Mangel an qualifizierten Fachkräften machen die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte notwendig. Erfolgreiche Integrationspolitik, weiß Laschet, investiert deshalb in sie.

Seine Vision: Deutschland braucht eine neue Mentalität, die Menschen unabhängig von ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft gerechte Chancen eröffnet. Und das ist möglich, so Laschet. Nachkriegsdeutschland hat 12 Millionen Vertriebene integriert, die deutsche Wiedervereinigung Ost und West zusammen gebracht – nun ist es Zeit für eine dritte deutsche Einheit, eine Einheit zwischen denen mit und denen ohne Zuwanderungsgeschichte.

Ergun Can, Nebahat Güçlü und Aygül Özkan sind Mitglieder im Netzwerk türkeistämmiger Mandatsträger, ein von der Körber-Stiftung initiiertes überparteiliches Forum zur Stärkung der politischen und gesellschaftlichen Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund.

(Quelle: Körber-Stiftung, 08.01.2010)

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