Richard Sennett über das Handwerk des Schreibens
Neuerscheinung in der Reihe "Gerda Henkel Vorlesung"
Richard Sennett How I write: Sociology as Literature Wie ich schreibe: Soziologie als Literatur Verleihung des Gerda Henkel Preises 2008 Gerda Henkel Vorlesung Herausgegeben von der Gerda Henkel Stiftung Sechs Beiträge, alle in deutscher und englischer Sprache 92 Seiten, 36 Abbildungen EUR 12,40 ISBN 978-3-930454-93-8
Die Gerda Henkel Stiftung zeichnet mit dem Gerda Henkel Preis in zweijährigem Turnus Forscherinnen und Forscher aus, die im Bereich der Historischen Geisteswissenschaften besondere Forschungsleistungen erzielt haben und prägend auf die Wahrnehmung der Gegenwart und Gestaltung der Zukunft wirken. Am 10. November 2008 nahm der Soziologe und Kulturanalytiker Prof. Dr. Richard Sennett die Auszeichnung in Düsseldorf entgegen. Der vorliegende Band enthält u. a. ein Grußwort von Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan, einen Bericht der Jury von Lord Ralf Dahrendorf, die Laudatio von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Frühwald sowie die Gerda Henkel Vorlesung des Preisträgers. Unter dem Titel "How I write: Sociology as Literature (Wie ich schreibe: Soziologie als Literatur)" beschreibt Richard Sennett für seine wissenschaftliche Disziplin, was handwerklich gutes Schreiben ausmacht. Er knüpft damit an sein 2008 erschienenes Buch "The Craftsman" (dt. "Handwerk") an. Entstanden ist ein sehr persönlicher Text, in dem Richard Sennett eigene Erfahrungen mit einer Würdigung seiner akademischen und literarischen Vorbilder verbindet.
Prof. Dr. Richard Sennett, geboren 1943 in Chicago, Illinois, begann seine berufliche Laufbahn an der Juilliard School, New York, mit einem Studium der Musikwissenschaften und des Violoncello. Nach einer Handverletzung entschied er sich für eine wissenschaftliche Karriere. Er lehrt an der New York University und an der London School of Economics. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Lebensbereiche Stadt und Arbeit.
(Quelle: Gerda Henkel Stiftung, 09.07.2009)


