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Das eine islamische Recht gibt es nicht

Mathias Rohe bringt nichtmuslimischen Lesern das klassische und moderne islamische Recht näher Das islamische Recht ist im Westen durch spektakuläre Todesurteile und drakonische Körperstrafen in Verruf geraten, ansonsten aber weitgehend unbekannt. Was ist die Scharia? Was ist eine Fatwa? Kann es im Islam eine Gleichberechtigung der Geschlechter geben? Diese und andere Fragen behandelt Mathias Rohe in der ersten umfassenden Darstellung des islamischen Rechts seit Jahrzehnten: "Das islamische Recht. Geschichte und Gegenwart" ist nun im Verlag C.H. Beck München erschienen. Die Gerda Henkel Stiftung unterstützt die Publikation mit einem Druckkostenzuschuss.

Verlag und Stiftung vertiefen damit ihre Zusammenarbeit - beide unterhalten eine gemeinsame Publikationsreihe -, gleichzeitig verstärkt die Gerda Henkel Stiftung ihr Engagement für Forschungsvorhaben, die zu einer differenzierten Diskussion von historischen und aktuellen Entwicklungen in der islamischen Welt beizutragen versprechen. Im Februar hat die Stiftung einen neuen Förderschwerpunkt "Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen" eingerichtet.

In seinem Buch "Das islamische Recht. Geschichte und Gegenwart" beschreibt der Jurist und Islamwissenschaftler Mathias Rohe die Entstehung und gegenwärtige Ausformung des islamischen Rechts. Mathias Rohe erläutert die wichtigsten islamischen Rechtsquellen und Rechtsfindungsmethoden und schildert in Grundzügen die Regelungsbereiche des klassischen islamischen Rechts: Ehe- und Familienrecht, Erbrecht, Vertrags- und Wirtschaftsrecht, Gesellschaftsrecht, Eigentumsrecht, Strafrecht, Staats- und Verwaltungsrecht, Fremden- und Völkerrecht. Dabei kommen auch grundlegende Unterschiede zwischen Sunniten, Schiiten und Angehörigen anderer Glaubensrichtungen zur Sprache. Sein besonderes Augenmerk gilt den Regelungen für Muslime in einer nichtislamischen Umgebung, vor allem in Deutschland. Ein Ausblick auf Perspektiven des islamischen Rechts in einer globalisierten Welt beschließt dieses Standardwerk.

Prof. Dr. Mathias Rohe, geb. 1959, ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Erlangen-Nürnberg. Er gilt international als einer der besten Kenner des islamischen Rechts.

Informationen im Internet Informationen zu weiteren Kooperationsprojekten des Verlags C.H. Beck und der Gerda Henkel Stiftung stehen im Internet: www.gerda-henkel-stiftung.de > Panorama > Vorstellung ausgewählter Projekte > Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung

www.chbeck.de > Reihen > C.H.Beck Reihen > Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung

Informationen zu dem Förderschwerpunkt "Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen" der Stiftung finden sich unter www.gerda-henkel-stiftung.de > Sonderprogramme

Mathias Rohe Das islamische Recht Geschichte und Gegenwart 2009. XIV, 624 Seiten, C.H. Beck, gebunden € 39,90[D] ISBN 978-3-406-57955-4

(Quelle: Gerda Henkel Stiftung, 24.03.2009)

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