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Economic Freedom of the World 2009 – Deutschland fällt zehn Plätze zurück

Deutschland ist wirtschaftlich unfreier geworden. Das geht aus dem Jahresreport der Studie Economic Freedom of the World 2009 hervor, der am Montag, den 14. September, veröffentlicht wird.

Der Report fasst auch in diesem Jahr die Ergebnisse der Untersuchungen der wirtschaftlichen Freiheit in 141 Ländern weltweit in einem Index zusammen. Die wichtigsten Eckpunkte dieses Freedom-Index sind individuelle Handlungsfreiheit, freiwillige Austauschbeziehungen, freier Wettbewerb und die Sicherheit privater Eigentumsrechte. Basis sind Daten aus dem Jahr 2007.

Auf der von 0 (geringste Freiheit) bis 10 (höchste Freiheit) reichenden Skala erreicht Deutschland den Wert 7,50 und fällt damit im Vergleich zu 2006 (7,66) leicht zurück. Dramatischer fällt das Ergebnis der Platzierung aus: Deutschland belegt hier, nach Platz 17 im Vorjahr, nur noch Platz 27 und rangiert damit zwischen der Slowakei (7,52) und El Salvador (7,48). Spitzenreiter sind Hongkong (8,97), Singapur (8,66) und Neuseeland (8,30), Schlusslichter sind Angola (4,04), Myanmar (3,69) und Simbabwe (2,89).

Der globale Durchschnitt hat sich von 6,66 (2005) auf 6,70 verbessert. Spitzenwerte erreicht Deutschland nur in den Teilbereichen Rechtssystem/Eigentumsschutz (8,5) und Währungspolitik (9,5). Was dagegen den Umfang der Staatstätigkeit oder die Regulierungsintensität anbelangt, erreicht Deutschland Freiheitswerte, die sogar innerhalb der Gruppe der EU- und OECD-Länder nur noch im Mittelfeld liegen. Am schlechtesten schneidet Deutschland im internationalen Vergleich in puncto Freiheit des Arbeitsmarkts ab (Platz 122).

(Quelle: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, 14.09.2009)

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