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Raus aus der Schule, rein in die Natur!

st das Reh die Frau vom Hirsch? Kann man aus Eicheln Kaffee kochen? Entdecker, Spurenleser und Wissensdurstige von 6 bis 14 Jahren kommen bei den 5- tägigen Projektwochen vom Schullandheim Gehren und von Wildtierland ganz auf ihre Kosten. Statt trockenem Biologie- und Sachkundeunterricht werden einheimische Tiere beobachtet, bestimmt und ihre Lebensräume erforscht. Geländespiele, kreatives Arbeiten mit der Natur oder Geschichten am Lagerfeuer ergänzen das Angebot.

Die Projektwochen kosten 115 € (je Schüler) und 105 € (je Betreuer). Die Kosten schließen die Betreuung von erfahrenen Pädagogen und Biologen, Unterbringung im Drei-Sterne-Schullandheim und Vollpension ein. Die Projektwochen finden in Wildtierland, dem Naturerlebnisprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung im südöstlichen Mecklenburg-Vorpommern statt. Sie können in Wildtierland und dem Schullandheim Gehren gebucht werden.

Sechs Angebote mit jahreszeitlichen Schwerpunkten stehen bei den Projektwochen zur Auswahl. Besonders beliebt ist der „Junior-Wildhüter“, der das ganze Jahr über zu verschiedenen Themen, wie Groß- und Kleinsäuger, stattfindet. Anja Siepmann, Leiterin der Umweltbildung in Wildtierland: „Gemeinsam pirschen wir uns an Rothirsch, Reh, Wildschwein oder Dachs heran oder beobachten die Tiere vom Ansitz aus. Besonders spannend ist es für die Schüler, die Tiere unmittelbar in ihren Lebensräumen zu sehen und zu bestimmen. Viele hatten noch nie einen Frosch und oder eine Kröte in der Hand.“ Am Ende der Woche testen die Schüler ihr Wissen und werden zum „Junior-Wildhüter“ ernannt. Viel zu erfahren und bei der Fotosafari festzuhalten gibt es über die Bäume, die Riesen der Natur, bei der Projektwoche „Baumwelten“. Auch Becherlupe und Pinzette gehören hier zur Ausstattung.

Das moderne Schullandheim Gehren verfügt über liebevoll ausgestattete Zimmer und einen weitläufigen Außenbereich mit vielfältigem Freizeitangebot. Wildtierland erstreckt sich über 1000 ha Fläche im artenreichen Landschaftsschutzgebiet „Brohmer Berge“ und ist vom Schullandheim aus zu Fuß erreichbar. Neben Rothirsch, Dachs, Fuchs oder Kranich leben hier auch viele seltene Arten wie Trauerseeschwalbe oder Seeadler. Land- und Forstwirte wirtschaften wildtierfreundlich. Davon profitieren auch die Besucher. Sie können einheimische Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen erleben. Zäune wie in einem Wildpark gibt es nicht.

(Quelle: Deutsche Wildtier Stiftung, 08.01.2008)

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