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Klimaschutzstipendiaten der Humboldt-Stiftung auf Deutschlandreise

Treffen mit wichtigen Akteuren aus dem Bereich Klima- und Ressourcenschutz

Seit letztem Samstag ist der erste Jahrgang der Internationalen Klimaschutzstipendiaten im Rahmen einer Studienreise zwei Wochen lang in Deutschland unterwegs, um wichtige Akteure im Bereich Klima- und Ressourcenschutz kennenzulernen. Die 15 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus außereuropäischen Schwellen- und Entwicklungsländern führen mit Gastgebern in Deutschland Projekte zu Themen wie Energieeffizienz und Reduzierung des CO²-Ausstoßes, Abfallentsorgung oder erneuerbare Energien durch.

Zum Programm der Studienreise gehören unter anderem Besuche der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm, des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung in Dresden und des Umweltbundesamtes in Dessau. Die Stipendiaten werden auch Station am Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam machen (31. März 2011), wo sie mit dem Gründungsdirektor des Instituts und ehemaligen Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Klaus Töpfer, diskutieren werden.

Mit den 2010 erstmalig vergebenen Internationalen Klimaschutzstipendien fördert die Alexander von Humboldt-Stiftung jährlich bis zu zwanzig Nachwuchsführungskräfte aus Schwellen- und Entwicklungsländern, die für ein Jahr nach Deutschland kommen, um gemeinsam mit einem selbst gewählten Gastgeber ein Projekt durchzuführen, das dem Austausch von Wissen, Methoden und Techniken dient. Ziel ist ein Netzwerk, in dem deutsche und ausländische Experten langfristig zusammenarbeiten, um den Klimawandel und seine globalen Folgen zu bekämpfen. Die Stipendien werden aus Mitteln der Internationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums (BMU) finanziert. Die Stipendiaten des ersten Jahrgangs stammen aus Ägypten, Äthiopien, China, Indien, Kenia, Mexiko, der Mongolei, Nigeria, Peru und von den Philippinen.

(Quelle: Alexander von Humboldt-Stiftung, 28.03.2011)

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