Zwanzig Jahre Bundeskanzlerstipendium: Von der deutschen Einheit bis heute
Bundeskanzlerstipendium: Jubiläumsveranstaltung am 16. September im Auswärtigen Amt in Berlin
Vor zwanzig Jahren, genau zur deutschen Wiedervereinigung, kamen die ersten Bundeskanzlerstipendiaten der Alexander von Humboldt-Stiftung aus den USA nach Deutschland. Heute fördert die Stiftung nicht nur angehende Führungskräfte aus den Vereinigten Staaten, sondern auch aus Russland und China, die unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin für ein Jahr nach Deutschland kommen und mit einem Gastgeber aus Wissenschaft, Politik, Medien, Wirtschaft oder Kultur zusammenarbeiten. Am 16. September treffen sich über hundert ehemalige und aktuelle Stipendiaten zu einer Jubiläumsfeier im Auswärtigen Amt in Berlin.
Gemeinsam mit ihren Gastgebern und Vertretern aus Politik und Diplomatie diskutieren sie über ihre Zeit als Stipendiat in Deutschland und danach. Wie hat sich Deutschland seit der Wiedervereinigung verändert? Welche Bedeutung hatte und hat das Stipendium für die Beziehung zu ihrem deutschen Gastland und ihre weitere Karriere? Welche Erfahrungen verbinden die Stipendiaten, die in einer Gruppe aus drei verschiedenen Nationen gemeinsam Deutschland kennenlernten? Zu den Gästen gehören der Präsident der Humboldt-Stiftung Helmut Schwarz, Staatsekretär Peter Ammon, der ehemalige Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit Karsten D. Voigt sowie sein amtierender Nachfolger Hans-Ulrich Klose, der den abendlichen Festvortrag halten wird.
(Quelle: Alexander von Humboldt-Stiftung, 13.09.2010)


