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Medizin-Nobelpreisträger arbeitete eng mit deutschen Wissenschaftlern zusammen

Alexander von Humboldt-Stiftung und Max-Planck-Gesellschaft verliehen 1992 Max-Planck-Forschungspreis für internationale Kooperation an Blobel

Mit großer Freude reagierte die Alexander von Humboldt-Stiftung auf die Verleihung des diesjährigen Medizin-Nobelpreises an Professor Günter Blobel. 1992 hatte die Humboldt-Stiftung gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft den Max-Planck-Forschungspreis für internationale Kooperation an Blobel und seinen deutschen Kollegen Professor Wilhelm Stoffel von der Universität zu Köln verliehen. Die Wissenschaftler verwendeten das Preisgeld von 200.000 DM für die Arbeit an einem gemeinsamen Forschungsprojekt.

"Ich freue mich, dass wir mit dem Preis die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von zwei führenden Wissenschaftlern gefördert haben", sagte der Präsident der Humboldt-Stiftung, Professor Reimar Lüst. "Der Preis ist ein Beitrag, um den Forschungsstandort Deutschland auch weiterhin attraktiv zu halten. Die Verleihung des Nobelpreises an Professor Blobel zeigt jedoch auch, dass wir uns weiterhin bemühen müssen, führende Köpfe der Wissenschaft dauerhaft an deutschen Forschungsinstituten zu halten."

Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert im Rahmen der auswärtigen Kulturpolitik den internationalen Wissenschaftleraustausch. Neben dem Max-Planck-Forschungspreis vergibt sie die weltweit renommierten Humboldt-Forschungsstipendien und -Forschungspreise.

(Quelle: Alexander von Humboldt-Stiftung, 13.10.1999)

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