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Hans Böckler Stiftung


Hans-Böckler-Stiftung Hans-Böckler-Straße 39 40476 Düsseldorf Telefon: +49 211 7778 0 Telefax: +49 211 7778 120 E-Mail: zentrale@boeckler.de http://www.boeckler.de/

Hans Böckler war der erste Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Sein Wirken Ende des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beeinflusst das arbeitspolitische Leben in Deutschland noch heute. Die Hans Böckler Stiftung in Düsseldorf ist das Mitbestimmungs-, Forschungs- und Studienförderungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Ungefähr 7000 Menschen fördern die Hans Böckler Stiftung.

Hans Böckler Stiftung: Aktuelle Nachrichten

  • Tariflöhne und -gehälter 2011: Trotz höherer Abschlüsse ein reales Minus

    Tariflöhne und -gehälter 2011: Trotz höherer Abschlüsse ein reales Minus

    Die Tarifabschlüsse lagen im vergangenen Jahr deutlich über denen des Vorjahres. In einer Reihe von Branchen wurden 2011 Tarifsteigerungen von 3 Prozent und mehr vereinbart. Die Bedeutung der Pauschal- und Einmalzahlungen ging zurück, es wurden vermehrt dauerhafte Tarifanhebungen vereinbart.


  • Knapp 90 Prozent der Minijobber erhalten nur Niedriglöhne – gesetzeswidrige Lohnabschläge

    Knapp 90 Prozent der Minijobber erhalten nur Niedriglöhne – gesetzeswidrige Lohnabschläge

    Minijobberinnen und Minijobber werden vielfach systematisch geringer bezahlt als andere Beschäftigte – obwohl das verboten ist. Fast 90 Prozent der geringfügig Beschäftigten arbeiten zu Niedriglöhnen. Unternehmen nutzen Minijobs, in denen überwiegend Frauen arbeiten, offenbar gezielt, um Personalkosten zu drücken. Besonders eklatant ist der Lohnrückstand unter geringfügig Beschäftigten, die gleichzeitig Arbeitslosengeld II (ALGII) beziehen. Ein starkes Indiz dafür, dass Arbeitgeber die „Aufstockung“ durch Sozialleistungen bei der Lohnfestsetzung bereits einkalkulieren.


  • Callcenter: Arbeitsbedingungen durch weit verbreitete Tariflosigkeit unter Druck

    Callcenter: Arbeitsbedingungen durch weit verbreitete Tariflosigkeit unter Druck

    In der Callcenter-Branche fehlen überbetriebliche Mindeststandards. Nur jedes achte Callcenter ist noch durch einen Flächentarifvertrag erfasst. Durch tariflose Konkurrenz geraten auch Entlohnung und Arbeitsbedingungen von Telefonisten unter Druck, die früher zu den vergleichsweise guten Konditionen großer Konzerne arbeiteten. So charakterisiert Dr. Hajo Holst von der Universität Jena die Entwicklung in der Branche, die längst zu den größeren im Dienstleistungssektor gehört. Ein Aufsatz zu seiner Untersuchung ist in den WSI Mitteilungen erschienen, der Fachzeitschrift des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung.


  • Mindestlohn: Pfändungsfreigrenze, Grundsicherung und EU-Lohnminima geben Orientierung

    Mindestlohn: Pfändungsfreigrenze, Grundsicherung und EU-Lohnminima geben Orientierung

    Noch gibt es in Deutschland keinen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn – anders als in 20 von 27 Mitgliedsländern der EU. Welches Einkommen mindestens nötig ist, um menschenwürdig leben zu können, dafür existieren aber durchaus Regelungen. Als Orientierung für einen gesetzlichen Mindestlohn bieten sich nach Untersuchungen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung mehrere Größen an: sozialstaatliche Standards wie die Pfändungsfreigrenze oder das Existenzminimum, eine der in der Wissenschaft verwendeten Armutsgrenzen oder die gesetzlichen Lohnuntergrenzen der europäischen Nachbarn. Neue WSI-Modellrechnungen zeigen, wie hoch diese Referenzgrößen sind.*


  • Psychische Belastungen am Arbeitsplatz verursachen Kosten in Milliardenhöhe

  • Immer mehr Bundesländer koppeln öffentliche Aufträge an Tarifstandards - Neues Gesetz in NRW

    Immer mehr Bundesländer koppeln öffentliche Aufträge an Tarifstandards - Neues Gesetz in NRW

    Acht Bundesländer koppeln die Vergabe öffentlicher Aufträge an die Einhaltung von Tarifstandards. Vier weitere wollen demnächst folgen. Darunter ist das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen, in dem ein entsprechendes Gesetz morgen zur 1. Lesung in den Landtag eingebracht wird. Damit erleben Tariftreue-Regelungen, nach denen der Staat nur Anbieter beauftragen darf, die sich an bestimmte Lohn- und Tarifstandards halten, drei Jahre nach der umstrittenen "Rüffert-Entscheidung" des Europäische Gerichtshofs (EuGH) eine Renaissance. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung.


  • www.lohnspiegel.de - Gehaltsportal jetzt auch für Smartphones

    www.lohnspiegel.de - Gehaltsportal jetzt auch für Smartphones

    Das Gehaltsportal www.lohnspiegel.de, das vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird, hat seinen Service erweitert und bietet den Lohn- und Gehalts-Check jetzt auch speziell angepasst für Smartphones an (siehe Screenshot am Ende der pdf-Version dieser PM; Link unten).


  • Unternehmenssteuersätze in der EU: In zehn Jahren um neun bis 13 Prozentpunkte gesunken

    Unternehmenssteuersätze in der EU: In zehn Jahren um neun bis 13 Prozentpunkte gesunken

    Nirgends auf der Welt ist der Wettbewerb um die niedrigsten Unternehmenssteuern so ausgeprägt wie in der Europäischen Union. Die durchschnittlichen Unternehmenssteuersätze sind in den alten Ländern der EU (EU-15) zwischen 1997 und 2007 von gut 38 auf knapp 29 Prozent gesunken. In Ländern, die in diesem Zeitraum der EU beitraten, ging die Kurve noch steiler nach unten: von 32 auf durchschnittlich 19 Prozent. Damit fielen die Steuern auf Unternehmensgewinne in Europa deutlich stärker als in anderen Wirtschaftsräumen. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung von Prof. Dr. Philipp Genschel, Prof. Dr. Achim Kemmerling und Dr. Eric Seils. Die politischen Bemühungen um eine europäische Steuerharmonisierung hätten ein „Race to the bottom" nicht verhindern können, schreiben die Wissenschaftler, die an der Bremer Jacobs University, der Central European University Budapest und am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung forschen.*


  • Hartz-IV-Reform hat durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit nicht reduziert

    Hartz-IV-Reform hat durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit nicht reduziert

    Die vierte Hartz-Reform sollte arbeitsfähigen Bedürftigen schneller neue Arbeitsplätze verschaffen. Eine statistische Auswertung zeigt: Das hat nicht funktioniert. Arbeitslose sind nach der Reform im Durchschnitt ebenso lang ohne Job wie vorher. Zu diesem Ergebnis kommen Sonja Fehr, Soziologin im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), und Prof. Dr. Georg Vobruba von der Universität Leipzig. Ein Aufsatz zu ihrer Untersuchung ist in den aktuellen WSI Mitteilungen erschienen, der Fachzeitschrift des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung.*


  • Studie vergleicht Renten-Ansprüche unterschiedlicher Jahrgänge

    Studie vergleicht Renten-Ansprüche unterschiedlicher Jahrgänge

    Die jüngere Beschäftigten sammeln immer weniger Renten-Punkte.


  • Aktuelle Mindestlöhne nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz und dem Arbeitnehmer-Überlassungsgesetz

    Aktuelle Mindestlöhne nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz und dem Arbeitnehmer-Überlassungsgesetz

    In neun Wirtschaftszweigen gibt es derzeit tarifliche Mindestlöhne, die nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) für allgemeinverbindlich erklärt wurden. In diesen Branchen sind rund 2,2 Millionen Arbeitnehmer/innen beschäftigt.


  • Ausbildungsvergütungen zwischen 332 und 1.339 Euro - Regionale Unterschiede bis zu 388 € im Monat

    Ausbildungsvergütungen zwischen 332 und 1.339 Euro - Regionale Unterschiede bis zu 388 € im Monat

    Die tariflich geregelten Ausbildungsvergütungen fallen je nach Branche und Ausbildungsjahr sehr unterschiedlich aus. Sie variieren von 332 Euro im privaten Verkehrsgewerbe Thüringen im 1. Ausbildungsjahr bis zu 1.339 Euro im Bauhauptgewerbe West im 4. Ausbildungsjahr. Dies geht aus einer Auswertung von Tarifverträgen in ausgewählten Wirtschaftszweigen und Tarifbereichen hervor, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts in der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf vorgelegt hat. Im vergangenen Jahr stiegen die Ausbildungsvergütungen überwiegend zwischen gut einem Prozent (öffentlicher Dienst) und rund sieben Prozent (Eisen- und Stahlindustrie NRW). In einigen Tarifbereichen wurden keine Steigerungen vereinbart.


  • Praktika nach Studienabschluss: Zwischen Fairness und Ausbeutung – 40 Prozent unbezahlt

  • "Working Poor" in Deutschland: Sieben Prozent der Erwerbstätigen sind arm, Tendenz steigend

    "Working Poor" in Deutschland: Sieben Prozent der Erwerbstätigen sind arm, Tendenz steigend

    Rund sieben Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland zählen zu den Working Poor, etwa so viele wie im europäischen Durchschnitt. Bislang dämpfte die Zusammensetzung der Haushalte die Entwicklung: Der Anteil der Beschäftigten mit Niedriglöhnen stieg seit Mitte der 1990er Jahre weitaus stärker als die Armutsquote von Erwerbstätigen. In Zukunft dürfte die Zahl der arbeitenden Armen jedoch zunehmen, weil Geringverdiener immer öfter Haupt- statt Nebenverdiener sind. Dies macht eine Untersuchung der Sozialforscher Prof. Dr. Henning Lohmann von der Universität Bielefeld und Prof. Dr. Hans-Jürgen Andreß von der Universität zu Köln deutlich. Basis sind die neuesten vorliegenden Daten der europäischen Statistik zu Einkommens- und Lebensbedingungen (EU-SILC).


  • Deutschland bei Arbeitskosten im Mittelfeld - Neue Zahlen bestätigen Trend der IMK-Analyse

    Deutschland bei Arbeitskosten im Mittelfeld - Neue Zahlen bestätigen Trend der IMK-Analyse

    Deutschland liegt bei den Arbeitskosten für die Privatwirtschaft weiterhin im Mittelfeld der "alten" EU 15 - an siebter Stelle hinter wichtigen nord- und westeuropäischen Handelspartnern. Die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass die Arbeitskosten-Analyse, die das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung kürzlich für 2009 und die ersten Quartale 2010 vorgelegt hat, auch für das gesamte Jahr 2010 zutrifft.



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