Der PraktikumsKnigge zeigt den Weg zum ersten Job
Kaffee kochen oder Karriere machen? Pünktlich zum Semesterstart informiert ein umfassendes und kurzweiliges Nachschlagewerk über das Für und Wider von Praktika, die Verhaltensregeln während des ersten Schnupperns ins Berufsleben und die Netzwerkmöglichkeiten danach.
Der /PraktikumsKnigge/ erklärt auf knapp 200 Seiten, wie Schulabgänger, Studenten oder auch Absolventen ein Praktikum zum wirklichen Karrierebaustein machen können. Nach vielen eigenen Erfahrungen hat das Redaktionsteam des Münchner Studentenverlags clash jugenkommunikation alles zusammengetragen, was wissenswert ist: Von den Spielarten der Praktika (vor, während und nach dem Studium) und ihren teils gravierenden Auswirkungen auf Steuer, Versicherung, Arbeitsrecht und Bafög bis zum richtigen Netzwerken nach dem Unternehmensbesuch. Der /PraktikumsKnigge/ beschreibt die Methoden intelligenter Stellensuche, zeigt, wie aus einem selbstkritischen Auftreten eine selbstbewusste Bewerbung wird. Daneben vermittelt er die klassischen Knigge-Regeln: Die Kollegen am ersten Tag duzen oder siezen? Aufmucken oder Akzeptieren? Kopieren ohne Ende oder das klärende Gespräch und sinnvolle Beschäftigung suchen? Auf Dutzende solcher Fragen gibt der /PraktikumsKnigge/ Antworten.
In den insgesamt 19 Buchkapiteln (Angefangen bei Mini-Lehre mit Maxi-Wirkung: Vom Sinn und Zweck eines Praktikums bis Quo Vadis - Wege aus der Praktikumsmühle) kommen zahlreiche Experten und Betroffene zu Wort. Etwa Ana Morales (Personalchefin des Labels Four Music), Professor Christian Scholz (Uni Saarland, Herausgeber der Zeitschrift für Personalforschung), Manuela Ebbes-Barr (Senior Manager Bertelsmann Recruiting), Timm Klotzek (Chefredakteur Neon), Dr. Tobias Nickel (Recruiting-Chef BMW), Dr. Thorsten Jörn-Klein (Vorstandsmitglied Gruner+Jahr) und 24 weitere Entscheider aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gewerkschaften. Doch natürlich sind auch die Erfahrungen der Berufseinsteiger selbst relevant. In zehn Protokollen berichten (Ex-)Praktikanten und erfolgreiche Jobstarter von ihren ganz persönlichen Höhen und Tiefen beim Praktikum.
In einem Sonderteil informiert der /PraktikumsKnigge/ über die Trendbranche Medien mit besonderem Blick auf Journalismus und seinen Konterpart, die Öffentlichkeitsarbeit. Arbeitgeber kommen zu Wort, genauso wie Gewerkschafter, Redakteure wie PR-Experten. Sie zeichnen das realistische Bild einer harten Branche, die viel Einsatz erfordert und in der Durchhaltevermögen das Entscheidungskriterium ist. Der /PraktikumsKnigge/ beschreibt das mediale Haifischbecken und gibt Einsteigern praktische Tipps, wie sie am besten überleben können. Für Professor Christoph Fasel - ab 2006 Leiter der Henri-Nannen-Schule - ist der /PraktikumsKnigge/ deshalb auch ein Muss für jeden, der sich in Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit oder Medienmanagement engagieren will.
Die beiden Autorinnen sind mit dem Thema Praktikum bestens vertraut. Als Redakteurin (Nadine Nöhmaier, Jahrgang 1976, Praktika bei der Bild-Zeitung und der Passauer Neuen Presse) und Lektorin (Heidi Keller, Jahrgang 1975, Praktika bei der Wasserburger Zeitung und dem Aufbau in New York) sind auch sie über Praktika in ihre Berufe gekommen.
Der /PraktikumsKnigge/ erscheint im Münchner Verlag clash jugendkommunikation (www.clash.de), der im Jahr 2000 von drei Abiturienten gegründet wurde, ein eigenes Jugendmagazin herausgibt und mit dem /PraktikumsKnigge/ sein erstes Buch veröffentlicht. Begründet wurde der /PraktikumsKnigge/ im Jahr 2003 durch Stefan Rippler (Jahrgang 1985), der das Thema damals als Kollegstufenschüler nach mehreren Praktika im Eigenverlag bearbeitet hat - inzwischen ist er Mitherausgeber (und Medienstudent). Übrigens fand bereits die damalige erste Auflage über 4.000 Käufer - ohne die Möglichkeit von Buchhandel und Marketing.
(Quelle: chash, 18.10.2005)


