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Studieren mit Praxisbezug

Berufsakademien bringen Theorie und Praxis unter einen Hut / Gute Karrierechancen dank dualer Ausbildung

Nach dem Abitur stehen viele Jugendliche vor einer schwierigen Wahl: Studium oder Ausbildung? Beides hat Vor- und Nachteile: Eine Lehre ist praxisnah und dauert maximal drei Jahre. Doch die Arbeitsfelder sind meist begrenzt. Ein Hochschulstudium dagegen kostet viel Zeit und beinhaltet sehr viel Theorie. Hochschulabsolventen müssen sich nach dem Studium daher erst einmal mit dem Firmenalltag vertraut machen. Allerdings verbessert ein Universitätsabschluss die Berufsaussichten erheblich.

Was tun? Wer die Vorteile beider Berufswege verbinden will, kann ein duales Ausbildungskonzept wählen. An einer Berufsakademie kann der Absolvent Lehre und Studium parallel absolvieren. Vorteil: Er lernt sein Fachgebiet praktisch kennen und kann das Gelernte im Studium vertiefen. Nach drei Jahren schließt er mit einem Diplom ab. Das Ausbildungsangebot ist von den Unternehmen abhängig, die mit den Berufsakademien kooperieren. Je nachdem, auf welchem Gebiet die ausgewählte Firma agiert, werden entsprechende Ausbildungen angeboten. Unternehmen, die in den Bereichen Haushaltsprodukte, Anlagen- und Werkzeugtechnik tätig sind, bieten zum Beispiel Akademie-Plätze für Maschinenbau, Elektrotechnik und Engineering.

Die Karrierechancen der Absolventen einer Berufakademie sind hervorragend – unter anderem durch die Nähe zu einem Unternehmen. Die Übernahmequote bei den Berufsakademie-Studenten lag in den letzten Jahren bei fast 100 Prozent. Die Unternehmen bilden also primär für den Eigenbedarf aus.

Weitere Informationen unter www.arbeitsagentur.de

(Quelle: nordpress, 31.05.2005)

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