Ärzte ohne Grenzen
Ärzte ohne Grenzen leistet medizinische Nothilfe, wenn in Kriegsgebieten oder nach Naturkatastrophen das Leben vieler Menschen bedroht ist - ohne nach Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung zu fragen.
Die Geschichte von Ärzte ohne Grenzen begann 1971. Einige junge französische Mediziner hatten die Vision, eine Organisation zu gründen, die der Zivilbevölkerung in Kriegsgebieten und den Opfern von Naturkatastrophen schnell und professionell ärztliche Hilfe bringen soll.
Ärzte ohne Grenzen: Aktuelle Nachrichten
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Lampedusa: Ärzte ohne Grenzen sorgt sich um Migranten und Flüchtlinge
Die neue Politik der italienischen Regierung, dem Zustrom der auf Lampedusa ankommenden Migranten und Flüchtlinge Einhalt zu bieten, hat zu einem deutlichen Rückgang der Zahl der Migranten und Flüchtlinge geführt. Infolgedessen stellt Ärzte ohne Grenzen seine Arbeit auf der Insel ein. Von Mai bis Oktober 2008 sind laut der Organisation in Italien mehr als 21.000 Migranten und Flüchtlinge auf der Insel angekommen. Im gleichen Zeitraum dieses Jahres hat die Organisation weniger als 200 Migranten gesehen. Ärzte ohne Grenzen ist extrem besorgt um das Schicksal der Menschen, die von ihrer Landung in Lampedusa abgehalten werden.
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Europa fällt zurück – Studie von Ärzte ohne Grenzen zeigt mangelnde Förderung der Tuberkulose-Forschung
Die größten EU-Länder liegen in der Förderung der Forschung und Entwicklung zu Tuberkulose (TB) weit hinter den USA zurück. Dies geht aus einer Studie hervor, die die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen heute anlässlich der European Development Days in Stockholm veröffentlicht hat. Bis auf Schweden verkennen alle analysierten fünf EU-Länder (Italien, Deutschland, Schweden, Frankreich, England) die Bedeutung von TB, einer Krankheit, an der jährlich etwa 1,7 Millionen Menschen sterben. Damit sind die Länder der EU für die dramatische globale Finanzierungslücke mitverantwortlich. Auch Deutschland liegt weit unter dem seiner Wirtschaftsleistung entsprechenden Beitrag.
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Ärzte ohne Grenzen unterstützt Forschungsinitiative DNDi mit 18 Millionen Euro - Regierungen in der Pflicht für mehr Medikamentenforschung
Um die Erforschung und die Entwicklung von Medikamenten zu vernachlässigten Krankheiten voranzutreiben, unterstützt das internationale Netzwerk von Ärzte ohne Grenzen die von der Organisation mitbegründete unabhängige Forschungsinitiative DNDi erneut finanziell. Innerhalb der nächsten sechs Jahre wird Ärzte ohne Grenzen die Initiative mit einem Betrag von 18 Millionen Euro unterstützen. „Diese Investition ist notwendig, um eine effiziente Behandlung von Patienten in den ärmsten Ländern dieser Welt sicherzustellen. Dennoch ist das Geld nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagte Frank Dörner, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland. „Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, endlich aktiv zu werden und angemessen in die Forschung und Entwicklung zu investieren.“
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G8-Gipfel: Ärzte ohne Grenzen fordert verstärkte Nahrungsmittelhilfe und Ernährungsprogramme für Kleinkinder
Wenige Tage vor dem diesjährigen G8-Gipfel in Japan fordert Ärzte ohne Grenzen von den Gipfelteilnehmern mehr Geld für Ernährungshilfen speziell für Kleinkinder. Weltweit sterben jedes Jahr drei bis fünf Millionen Kinder an Mangelernährung. "95 Prozent der Kinder mit der schwersten Form von Mangelernährung erhalten derzeit keine angemessene Behandlung", sagte Susan Shepherd, Ernährungsexpertin der Medikamentenkampagne von Ärzte ohne Grenzen. "Die G8-Staaten können diesen Kindern mit Sofortmaßnahmen eine lebensrettende Behandlung ermöglichen."
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Mitarbeiter vor israelischem Gericht - Kein Zusammenhang mit Hilfsarbeit
Seit dem 17. Mai steht ein Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen in Israel vor Gericht. Ihm werden "Kontakt mit einem ausländischen Agenten" und "Verschwörung, um ein Verbrechen zu begehen" vorgeworfen. Der nationale Mitarbeiter Mossaab Bashir war am 19. April nach einem Arbeitstreffen in Jerusalem festgenommen worden. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe stehen in keinem Zusammenhang mit seiner Arbeit für Ärzte ohne Grenzen. Das Verfahren gegen Bashir hat gerade begonnen. Bis zu einem Richterspruch gilt die Unschuldsvermutung. Ärzte ohne Grenzen wird die Entwicklung des Falles sorgfältig beobachten.
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Ärzte ohne Grenzen impft 550.000 Kinder gegen Masern
Nach einem Masernausbruch in der zweitgrößten Stadt der Demokratischen Republik Kongo, Mbuji Mayi, hat die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen eine große Impfkampagne gestartet. In wenigen Wochen sollen 550.000 Kinder unter fünf Jahren geimpft werden. Die Infektionskrankheit war im Januar in der Millionen-Metropole ausgebrochen. Seitdem wurden mehr als 1.000 Fälle gemeldet.
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Über 500 afrikanische Einwanderer in der marokkanischen Wüste ausgesetzt: Ärzte ohne Grenzen verurteilt Abschiebung
Ein Team der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist in der Wüste im Süden Marokkos auf eine Gruppe von über 500 Einwanderern aus dem subsaharischen Afrika gestoßen. Die Menschen berichten, die marokkanische Polizei habe sie in Bussen und auf Lastwagen in die Wüstengegend 600 Kilometer südlich von Oujda gebracht, nachdem sie von der spanischen Polizei unter anderem aus Ceuta und Melilla abgeschoben worden waren. Anschließend wurden die Einwanderer sich selbst überlassen.
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Humanitäre Krise im Norden Ugandas: Ärzte ohne Grenzen ruft zu sofortiger Hilfe auf
Die von Gewalt geprägten Lebensumstände im Norden Ugandas und die unzureichende humanitäre Hilfe haben schwerwiegende Auswirkungen auf die Bevölkerung. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat die Sterblichkeitsraten im Norden des Landes untersucht und kommt zu alarmierenden Ergebnissen. Auch das Ausmaß der psychischen Traumatisierung der Menschen durch den jahrelangen Konflikt ist erschreckend hoch. Diese Resultate bestätigen die Einschätzung des UN-Vizegeneralsekretärs für humanitäre Angelegenheiten, Jan Egeland, der den Norden Ugandas jüngst zur größten vergessenen humanitären Krise weltweit erklärte.
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Alarmierende Ernährungslage in Darfur - Ärzte ohne Grenzen fordert mehr internationale Hilfe
Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist äußerst besorgt über die Ernährungslage in der Region Darfur im Westen des Sudans. Die Organisation befürchtet, dass sich die Situation der Bevölkerung aufgrund andauernder Gewalt und Unsicherheit sowie mangelnder internationaler Hilfe weiter zuspitzen wird. Ärzte ohne Grenzen fordert mehr humanitäre Unterstützung für die Menschen in Darfur, um eine massive Zunahme von Unterernährung zu verhindern.
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Spanien muss mehr Verantwortung bei der Aufnahme von Migranten aus afrikanischen Ländern übernehmen
Bei starkem Regen und Kälte müssen derzeit Hunderte Asylsuchende in der spanischen Enklave Ceuta ohne adäquate Verpflegung oder medizinische Hilfe unter freiem Himmel leben. Ärzte ohne Grenzen betreut dort bereits rund 500 Migranten und fordert die spanische Regierung auf, ihrer Verantwortung für diese Menschen nachzukommen.
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Algerien: Ärzte ohne Grenzen verstärkt Team im algerischen Erdbebengebiet
Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen wird östlich der Hauptstadt Algier mit dem Bau von sanitären Einrichtungen beginnen. Vier Mitarbeiter der Organisation sind bereits seit dem Wochenende im Erdbebengebiet tätig. Zwei weitere Kollegen werden heute in Algerien eintreffen, um das dortige Team bei der Arbeit zu unterstützen.
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China: Ärzte ohne Grenzen startet SARS-Projekt
Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat in der chinesischen Provinz Hebei die Arbeit in zwei Krankenhäusern aufgenommen, die akut von SARS betroffen sind. Die Mitarbeiter werden das Krankenhauspersonal darin ausbilden, Patienten zu isolieren und sich selbst vor einer Ansteckung zu schützen. Außerdem werden die Patienten und deren Familien über die gefährliche Viruskrankheit aufgeklärt, damit sie sich besser schützen können.
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Regierung Burundis blockiert medizinische Hilfe
Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen musste am 25. April 2003 ihre Aktivitäten in der im Süden Burundis gelegenen Provinz Makamba einstellen. Für die Zivilbevölkerung war dieses Projekt gerade wegen der instabilen Sicherheitslage sehr wichtig.
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Gutes Spendenergebnis - mehr Projektmitarbeiter erwünscht
Die deutsche Sektion von Ärzte ohne Grenzen hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben mit Einnahmen von 33,9 Millionen Mark ein gutes Ergebnis erzielt. Dies teilte die Organisation anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts 2001 mit. 114 in Deutschland lebende Mitarbeiter haben letztes Jahr in Projekten des internationalen Netzwerks gearbeitet. Die Anzahl der Projektmitarbeiter soll künftig gesteigert werden. Größte Sorge sei derzeit die dramatische Ernährungslage in Angola, die in den Medien kaum Beachtung findet.
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Vulkanausbruch nahe Goma treibt Tausende in die Flucht - Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen erkunden Situation vor Ort
Zehntausende Menschen sind seit gestern infolge des Vulkanausbruchs aus der ostkongolesischen Stadt Goma in Richtung Ruanda geflohen. Der Lava-Strom passierte den Flughafen, rollte in das Zentrum der Stadt und ergoss sich schließlich in den See Kivu, an dessen Ufer die Stadt Goma liegt. Die Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen konnten die Stadt rechtzeitig verlassen und haben in der Grenzstadt Gisenyi Zuflucht gesucht.


