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Ärztekammer Westfalen-Lippe


Gartenstr. 210-214 48147 Münster Tel.: 0251/9290 Fax: 0251/9292999 E-Mail: posteingang@aekwl.de http://www.aekwl.de/

Die Ärztekammer Westfalen-Lippe teilt sich mit der Ärztekammer Nordrhein die berufspolitische Vertretung der Ärzte und Ärztinnen in Nordrhein-Westfalen. Die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) ist Körperschaft des öffentlichen Rechts und vertritt die beruflichen Interessen von ca. 38.000 Ärztinnen und Ärzten im Landesteil Westfalen-Lippe. Der Landesteil Westfalen-Lippe umfaßt die Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster. Die viertgrößte deutsche Ärztekammer hat ihren Sitz in Münster.

Ärztekammer Westfalen-Lippe: Aktuelle Nachrichten

  • Kliniken benötigen einen Versorgungs-Puffer und sind Teil des Jobmotors im Gesundheitswesen

    Kliniken benötigen einen Versorgungs-Puffer und sind Teil des Jobmotors im Gesundheitswesen

    Gegen den Vorwurf der ineffizienten Strukturen in den westfälisch-lippischen Krankenhäusern wehrt sich der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst. Zugleich warnt Windhorst vor einem drastischen Abbau der Klinikbetten in der Region. „Die AOK-Aussagen gefährden die Patientenversorgung und sind schädlich für den Arbeitsmarkt Gesundheit.“ Die AOK Westfalen-Lippe hatte gefordert, die hohe Zahl der Krankenhausbetten zu reduzieren. Mit 709 Betten pro 100.000 Einwohner liege Westfalen-Lippe deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 613. Vielmehr, so Kammerpräsident Windhorst, biete eine gut ausgestattete Krankenhauslandschaft einen „doppelten Nutzen“: einmal als wichtiger Versorgungs-Puffer in Notzeiten, zum anderen als Jobmotor im Gesundheitswesen.


  • "Nachhilfe im Einmaleins der Patientenversorgung" - Windhorst: Die Lebenswirklichkeit in den Kliniken heißt Ärztemangel

    "Nachhilfe im Einmaleins der Patientenversorgung" - Windhorst: Die Lebenswirklichkeit in den Kliniken heißt Ärztemangel

    „Der GKV-Spitzenverband lebt in einer Scheinwelt und benötigt dringend eine Nachhilfestunde im Einmaleins der Patientenversorgung.“ Mit diesen Worten reagiert der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, auf die heutige Aussage des Pressesprechers des GKV-Spitzenverbandes, es gebe keinen Ärztemangel in den deutschen Krankenhäusern. Vielmehr seien unbesetzte Stellen in den Kliniken ebenso an der Tagesordnung wie unbezahlte Überstunden und Mammutdienste. „In den Krankenhäusern herrscht derzeit eine immense Arbeitsverdichtung und Arbeitsbelastung, die akut eine qualitativ hochstehende Versorgung der Patienten gefährdet.


  • Die MediPäds® – Ärzte und Lehrer engagieren sich erfolgreich für die Gesundheit von Kindern

    Die MediPäds® – Ärzte und Lehrer engagieren sich erfolgreich für die Gesundheit von Kindern

    Kinder profitieren von Unterrichtsprojekten, in denen sie ihr Wissen zum Thema Gesundheit erweitern und neue gesundheitsförderliche Einstellungen und Verhaltensweisen erwerben können. Dies zeigt eine erste Evaluation der seit 1997 in Westfalen-Lippe gemeinsam von Medusana Stiftung, Ärztekammer Westfalen-Lippe, Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe sowie dem BKK Landesverband NRW durchgeführten Projekt MediPäds.


  • Kammerversammlung gegen Studium ohne Abitur

    Kammerversammlung gegen Studium ohne Abitur

    Die Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) fordert in einer Resolution, dass die Hochschulreife Voraussetzung für die Aufnahme eines Studiums bleibt. Sie lehnt damit Bestrebungen der Kultusministerkonferenz ab, über länderindividuelle Regelungen den Hochschulzugang zu verwässern. Ein Element dabei soll der Wegfall des Abiturs als Zulassungsvoraussetzung für ein Hochschulstudium sein. Nach einer dreijährigen Tätigkeit in einem erlernten Beruf soll es dann möglich sein, ein so genanntes jobverwandtes Studium aufzunehmen. In Niedersachsen beschloss die Landesregierung vor kurzem, den Hochschulzugang dementsprechend zu erleichtern.


  • Kammerversammlung für koordinierte Förderung der Weiterbildung zum Facharzt Allgemeinmedizin

    Kammerversammlung für koordinierte Förderung der Weiterbildung zum Facharzt Allgemeinmedizin

    Für eine Koordinierung aller Beteiligten auf Landes- und Bundesebene bei der Förderung der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin spricht sich die Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) aus. Bundes- und Landespolitik, die betroffenen Institutionen der Selbstverwaltung und insbesondere die nach den Heilberufsgesetzen der Länder für die Weiterbildung zuständigen Ärztekammern müssen ihre Kräfte für die Förderung des ärztlichen Nachwuchses bündeln, fordert Kammerpräsident Dr. Theodor Windhorst.


  • Ärztemangel in Kliniken reißt für Patienten gefährliche Versorgungslücken

    Ärztemangel in Kliniken reißt für Patienten gefährliche Versorgungslücken

    Der zunehmende Ärztemangel in den Krankenhäusern reißt Lücken, die die Patientenversorgung gefährden. Darauf weist die Ärztekammer Westfalen-Lippe hin. Deren Präsident Dr. Theodor Windhorst kritisiert, dass Krankenhäuser zunehmend versuchen, diese Lücken mit so genannten ‚Honorar-‚ oder auch ‚Leihärzten’ zu schließen. „Die Krankenhäuser bezahlen dafür gleich in mehrfacher Hinsicht einen hohen Preis.


  • Symposium „Wissenschaft in der Allgemeinmedizin“ - Reinhardt: Allgemeinmedizin muss an den Hochschulen stärker präsent sein

    Symposium „Wissenschaft in der Allgemeinmedizin“ - Reinhardt: Allgemeinmedizin muss an den Hochschulen stärker präsent sein

    Die Allgemeinmedizin braucht eine stärkere Repräsentanz an den Hochschulen. Diese Forderung erhebt der Vizepräsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Dr. Klaus Reinhardt, anlässlich des (heutigen) Symposiums „Wissenschaft in der Allgemeinmedizin“ in Essen. Es sei lange Zeit an den Universitäten nur wenig für die Allgemeinmedizin getan worden. „Deshalb gibt es einen enormen Nachholbedarf in Forschung und Lehre“, so Reinhardt.


  • Ausbildung in (Zahn-)Arztpraxen und Kliniken: attraktiv und zukunftsorientiert

    Ausbildung in (Zahn-)Arztpraxen und Kliniken: attraktiv und zukunftsorientiert

    Die Ausbildung in einer (Zahn-)Arztpraxis oder im Krankenhaus ist nach wie vor ein äußerst beliebter und attraktiver Berufseinstieg für junge Menschen. Vor allem Realschulabsolventinnen entscheiden sich dafür, Medizinische Fachangestellte oder Zahnmedizinische FachAngestellte zu werden. Bei jungen Frauen gehören diese beiden Ausbildungen alljährlich zu den beliebtesten Berufsbildern – pro Jahr wählen über zwölf Prozent der Schulabgängerinnen diesen Beruf. Trotz der Wirtschaftskrise stellen Ärzte und Zahnärzte in Westfalen-Lippe unverändert viele Ausbildungsplätze zur Verfügung. Darauf weisen die Ärztekammer Westfalen-Lippe und die Zahnärztekammer Westfalen-Lippe hin.


  • Nachwuchsförderung wird im Praktischen Jahr zerschlagen

    Nachwuchsförderung wird im Praktischen Jahr zerschlagen

    Für die Medizinstudenten im Praktischen Jahr (PJ) fordert der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, eine angemessene finanzielle Unterstützung. Er wendet sich damit gegen derzeitige Bestrebungen von Universitäten, die die akademischen Lehrkrankenhäuser dazu zwingen wollen, den so genannten PJ’lern keine Bezahlungen zukommen zu lassen oder andere Vergünstigen zum Unterhalt zu streichen. Es ist nach Ansicht Windhorsts zudem mehr als ungebührlich, wenn deshalb Druck auf die Lehrkrankenhäuser ausgeübt werde.


  • Ärztekammer Westfalen-Lippe zeichnete die prüfungsbesten Medizinischen Fachangestellten aus - 86 Prüflinge erreichten Bestnote

    Ärztekammer Westfalen-Lippe zeichnete die prüfungsbesten Medizinischen Fachangestellten aus - 86 Prüflinge erreichten Bestnote

    Am 1. August 2006 trat die neue Ausbildungsverordnung für Arzthelferinnen in Kraft, mit der die bisherige „Arzthelferin“ zur „Medizinischen Fachangestellten“ wurde. Der erste Ausbildungsjahrgang „Medizinischer Fachangestellter“ hat nun seine Prüfung abgelegt. 1.315 Prüflinge aus 37 Prüfungsorten haben sich zur Prüfung angemeldet. 86 von ihnen (84 aus der Sommer-, zwei aus der Winterprüfung) haben mit Höchstnote bestanden. Anlässlich dieser außergewöhnlichen Leistung wurden sie nun in einer Feierstunde im Ärztehaus Münster geehrt.


  • Windhorst: Vernachlässigen Arbeitgeber Fürsorgepflicht?

    Windhorst: Vernachlässigen Arbeitgeber Fürsorgepflicht?

    Fast jeder zweite Krankenhausarzt in Westfalen-Lippe bekommt weder Geld noch Freizeitausgleich für geleistete Überstunden: Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Befragung der Ärztekammer Westfalen-Lippe, an der sich über 1.100 Klinikärztinnen und –ärzte beteiligt haben. „Es ist erschreckend, dass sich seit Inkrafttreten des Arbeitszeitgesetzes im Jahre 2004 in vielen Krankenhäusern nichts an der Überstunden- und Arbeitsbelastung geändert hat“, ärgert sich Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe.


  • Nachwuchsförderung durch Koordinierungsstelle - „Ärztliche Weiterbildung im Rucksack-Prinzip“

    Nachwuchsförderung durch Koordinierungsstelle - „Ärztliche Weiterbildung im Rucksack-Prinzip“

    Die Qualität der ärztlichen Weiterbildung muss nach Ansicht der Ärztekammer Westfalen-Lippe langfristig auf höchstem Niveau gesichert sein. „Eine gute ärztliche Weiterbildung ist der Garant für eine qualitativ hochstehende medizinische Versorgung“, sagt Kammerpräsident Dr. Theodor Windhorst. Eine neu eingerichtete Koordinierungsstelle, die am 1. Juni ihre Arbeit aufnehmen wird, soll angehenden Allgemeinmedizinern die Weiterbildung zum Hausarzt etwa durch die Schaffung von Weiterbildungsverbünden oder Praxisbörsen erleichtern. „Damit wirken wir auch dem drohenden Ärztemangel im hausärztlichen Sektor entgegen“, so Kammer-Vizepräsident Dr. Klaus Reinhardt. Andere in der Weiterbildung befindlichen Fachgruppen sollen auch von der Koordinierungsstelle profitieren. „Wichtig ist uns eine frühe Vernetzung, die zum Beispiel auch die Medizinstudenten an den Hochschulen erfasst.


  • Geplanter Umzug des Krebsregisters: Arbeitsqualität darf nicht leiden - Planungssicherheit für die Mitarbeiter gefordert

    Geplanter Umzug des Krebsregisters: Arbeitsqualität darf nicht leiden - Planungssicherheit für die Mitarbeiter gefordert

    Durch einen möglichen Umzug des Münsteraner Krebsregisters an den von der Landesregierung Nordrhein-Westfalens geplanten Gesundheitscampus in das Ruhrgebiet darf die Kompetenz des Krebsregisters nicht geschwächt werden. Diese Meinung vertreten der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. med. Theodor Windhorst, und der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Münster, Prof. Dr. med. Norbert Roeder. Die Gesellschafterversammlung der Krebsregister NRW gGmbH wird Ende Mai über die vom Land geforderte Standortverlagerung diskutieren.


  • Deutscher Ärztetag nimmt Freiheit des Arztberufs in den Blick

    Deutscher Ärztetag nimmt Freiheit des Arztberufs in den Blick

    „Geht dem freien Beruf Arzt immer mehr Freiheit verloren, ist unser Gesundheitswesen an der Wurzel bedroht“, warnt Dr. Klaus Reinhardt. Der Vizepräsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe sieht die immer stärkeren staatlichen Eingriffe in die ärztliche Berufsausübung kritisch. Die Motivation, den Experten- und Wissensberuf Arzt zu ergreifen und lebenslang durchzuhalten, schwinde zusehends – Grund genug für den 112. Deutschen Ärztetag, der in der kommenden Woche in Mainz stattfindet, die Perspektiven für den ärztlichen Berufsstand auf die Tagesordnung zu nehmen.


  • Windhorst: Ärztliche Nachwuchsförderung ist nicht unbedingt nur Geldsache

    Windhorst: Ärztliche Nachwuchsförderung ist nicht unbedingt nur Geldsache

    Auf den drohenden Ärztemangel darf nach Ansicht des Präsidenten der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, nicht nur mit dem Ruf nach mehr Geld reagiert werden. Die derzeitige Vergütung von Krankenhausärzten und Niedergelassenen sei ohne Zweifel nicht ausreichend und das gesamte Gesundheitswesen werde von einem chronischen Finanzmangel beherrscht, so der Kammerpräsident. Doch die alleinige Forderung, die finanziellen Mittel für die Gesundheitsversorgung aufzustocken und die Ärzteschaft besser zu honorieren, genüge nicht, um dem zukünftigen Mangel an Ärzten entgegenzuwirken. „Die ärztliche Nachwuchsförderung ist nicht unbedingt nur Geldsache.“



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