Bundesärztekammer
Die Bundesärztekammer ist nicht -wie der Name eigentlich vermuten lässt- eine Kammer des öffentlichen Rechts, sondern lediglich ein eingetragener Verein. Er ist Arbeitsgemeinschaft der 17 deutschen (Landes-)Ärztekammern. Im Jahr 2007 vertrat die Bundesärztekammer die berufspolitischen Interessen von über 400.000 deutschen Ärzten. Neben den regulären Aufgaben der Kammern ist die Bundesärztekammer ebenfalls Herausgeber des Deutschen Ärzteblatts.
Bundesärztekammer: Aktuelle Nachrichten
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Personalnachwuchs im Gesundheitswesen fördern, Arbeitsbedingungen verbessern
„Eine Gesellschaft des langen Lebens braucht genügend Angehörige der Gesundheitsberufe, damit eine gute Patientenversorgung sichergestellt werden kann. Aber bereits heute bleiben in ländlichen Regionen Deutschlands Arztsitze unbesetzt, Krankenhausärzte fehlen, und in der pflegerischen Versorgung herrscht Personalknappheit bei gleichzeitig weiter steigender Arbeitsbelastung“, warnte Dr. Cornelia Goesmann, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, bei der 22. Sitzung der Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen in Berlin.
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Ärzte mit Weiterbildung zufrieden, trotz schwieriger Rahmenbedingungen
"Die meisten jungen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland sind grundsätzlich mit den Möglichkeiten und Angeboten ihrer Facharzt-Weiterbildung zufrieden. Sie beklagen aber, dass hohe Arbeitsbelastung, Bürokratie und Überstunden ihren Berufsalltag prägen.“ So fasste Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), die Ergebnisse der ersten Befragungsrunde des Projektes Evaluation der Weiterbildung zusammen. Bei dem Projekt von Bundesärztekammer und Landesärztekammern haben fast 30.000 Ärztinnen und Ärzte im Rahmen einer Online-Umfrage Auskunft über die Situation der Weiterbildung in Deutschland gegeben. Mit der wissenschaftlichen Auswertung der erhobenen Daten wurde die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) beauftragt, die seit rund 15 Jahren eine entsprechende Umfrage der Schweizer Ärztekammer begleitet.
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Hoppe: Neue Auswahlkriterien für Zugang zum Medizinstudium
Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, hat erneut die Entwicklung neuer Auswahlkriterien für den Zugang zum Studienfach Medizin gefordert. Die Abiturnote dürfe nicht die wesentliche Bedingung bleiben. „Ob jemand für den Arztberuf geeignet ist, lässt sich nicht allein aus dem Schulzeugnis ablesen“, sagte der Ärztepräsident der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (27.02.2010).
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Hoppe: Arztberuf wieder attraktiver machen
Der Präsident der Bundesärztekammer, Pro. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, hat vor den gravierenden Folgen des Ärztemangels für die medizinische Versorgung in Deutschland gewarnt. Ein deutlicheres Alarmsignal als die unbesetzten Stellen in den Krankenhäusern könne es nicht geben, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (21.02.2010). Als eine der Ursachen für den Ärztemangel sieht Hoppe die „zum Teil unzumutbaren Arbeitsbedingungen“ für Ärzte.
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Rösler: „Ärzte müssen das Gefühl haben, dass ihre Arbeit geachtet wird“
„Wir haben eine exzellente medizinische Versorgung – gerade auch wegen der enormen Einsatzbereitschaft der Ärztinnen und Ärzte“, sagte Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) in einem Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt (11.02.2010).
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Goesmann: „Fortgebildete Medizinische Fachangestellte sollen Ärzte entlasten“
„Menschliche Zuwendung ist unentbehrlich für den Behandlungserfolg des Arztes. Aber Zuwendung erfordert Zeit. Diese Zeit ist für viele Ärztinnen und Ärzte angesichts voller Wartezimmer mitunter knapp bemessen. Deshalb ist es in vielen Fällen sinnvoll, Hausbesuche unter Verantwortung des Arztes an speziell fortgebildete Medizinische Fachangestellte zu delegieren. Mit dem neuen Curriculum der Bundesärztekammer zur ‚Nicht-ärztlichen Praxisassistentin’ haben wir die nötigen Voraussetzungen dafür geschaffen.
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Fortschritte in der Medizin – was wirklich beim Patienten ankommt
Fortbildung ist im ärztlichen Berufsverständnis eine Selbstverständlichkeit und muss nicht gesetzlich verordnet werden. Das hat eindrucksvoll das Ergebnis der erstmals geforderten Nachweispflicht für Fortbildungen gezeigt. Viele Ärztinnen und Ärzte haben mehr Fortbildungen absolviert, als nötig, kaum jemand ist die Nachweispflicht schuldig geblieben“, erklärte Dr. Franz-Joseph Bartmann, Vorsitzender des Deutschen Senats für ärztliche Fortbildung der Bundesärztekammer (BÄK), im Vorfeld des 34. Interdisziplinären Forums „Fortschritt und Fortbildung in der Medizin“ der BÄK vom 7. bis 9. Januar 2010 in Berlin.
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Qualitäts-Checkliste für Arztbewertungsportale
Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung haben gemeinsam einen Katalog mit Qualitätsanforderungen für Arztbewertungsportale herausgegeben. Die Checkliste steht jetzt unter http://www.aezq.de/edocs/pdf/info/arztportale-modul-1 zum kostenlosen Download bereit. Unter http://www.arztbewertungsportale.de ist auch eine HTML-Version abrufbar.
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Kassen, Krankenhäuser und KVen fördern allgemeinmedizinische Weiterbildung
Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-SV), die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben im Einvernehmen mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und im Benehmen mit der Bundesärztekammer (BÄK) eine Vereinbarung zur Förderung des hausärztlichen Nachwuchses geschlossen. Diese tritt am 1. Januar in Kraft. „Unser gemeinsames Ziel ist es, die hausärztliche Versorgung langfristig zu sichern. Dazu müssen sowohl der ambulante als auch der stationäre Bereich, die Kassen und die Länder an einem Strang ziehen“, erklärte KBV-Vorstand Dr. Carl-Heinz Müller dazu in Berlin.
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„Die Zeit“: Leistungskürzungen sind heute bereits ärztliche Praxis
Leistungskürzungen seien „bereits heute ärztliche Praxis“, schreibt die Wochenzeitung „Die Zeit“ (10.12.2009). Längst sei Rationalisierung, das Sparen am Unnützen, in Rationierung umgeschlagen: „das Kürzen von Notwendigem“. Die wesentliche Frage jedoch, wie sich die vorhandenen Mittel zielgerichteter an die Patienten bringen lassen, bleibe unbeachtet. „Auch weil Priorisierung wie Rationierung klingt und mancher darunter fälschlicherweise versteht: viel zahlen, wenig rausbekommen.
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Montgomery: Praxisgebühr abschaffen
Der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Ulrich Montgomery, begrüßt die Überlegungen der Bundesregierung, die Praxisgebühr für gesetzlich Versicherte abzuschaffen.
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Fortbildungsseminar „Medizin und Ökonomie“
„Das Gesundheitswesen in Deutschland steht angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung und sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen vor enormen Herausforderungen. Wir brauchen deshalb zukunftstaugliche Konzepte für die Patientenversorgung.“ Das sagte Dr. Franz-Joseph Bartmann, Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer und Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein, zum Abschluss des einwöchigen Fortbildungsseminars „Medizin und Ökonomie“. Wie solche Konzepte aussehen können, diskutierten Ärzte, Klinikbetreiber, Kassenvertreter und Gesundheitsökonomen auf der Fortbildungsveranstaltung der Bundesärztekammer in Berlin.
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Qualität des Medizinstudiums erhalten - aber nicht durch Bachelor-Master-Studium
Der Deutsche Ärztetag hat sich wiederholt entschieden gegen ein Bachelor/Master-Studium in der Medizin ausgesprochen.
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Symposium Psychische Störungen am Arbeitsplatz: Nicht wegsehen, sondern helfen
Zittrige Hände, Alkoholfahne, Reizbarkeit, auffälliges Verhalten – zeigt ein Kollege diese Symptome, schauen viele lieber weg. Dabei sind dies erste Anzeichen für psychische Erkrankungen oder Verhaltensstörungen, wie sie in der modernen Arbeitswelt immer häufiger auftreten. Wie kann psychischen Erkrankungen im Betrieb vorgebeugt werden? Wie lässt sich Diskriminierung von Erkrankten abbauen? Wie können die Betroffenen wieder in das Berufsleben eingegliedert werden? Fragen, die bei dem Symposium „Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Arbeitswelt“ der Bundesärztekammer (BÄK) und des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit am 6. Oktober in Berlin diskutiert wurden.
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Fortbildungsseminar Medizin und Ökonomie
Zunehmende Mittelknappheit und verschärfter Wettbewerb machen für Ärztinnen und Ärzte fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse immer notwendiger. Die Bundesärztekammer veranstaltet deshalb die Fortbildungsreihe „Medizin und Ökonomie“.


