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Fortbildung für brandenburgische Mediziner

Mit Spannung erwarten Brandenburgs Ärzte den diesjährigen 8. ärztlichen Fortbildungskongress der Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB). Präsident Dr. Udo Wolter widmet sich in seinem berufspolitischen Kolloquium einem brisanten Thema: Wie steht es um die Delegierung ärztlicher Leistungen?

„Ich erwarte einen regen Meinungsaustausch zwischen den Teilnehmern. Für die brandenburgischen Ärzte stellt sich die Frage: Welche Aufgaben können und dürfen wir delegieren? Aktuell geht es dabei auch um die Diskussion zur Gemeindeschwester“, erklärt Dr. Wolter. Ganz wichtig sei eine durch die Approbation vorgegebene Abgrenzung der Verantwortlichkeiten zwischen ärztlichen und nichtärztlichen Gesundheitsberufen.

Die tagesaktuelle Thematik des Forums lautet somit: Grenzen der Delegierung von ärztlichen Leistungen - Sachverständigenrat plädiert für neuen „Professionen-Mix“ im Gesundheitswesen. LÄKB-Präsident Dr. Wolter wird mit Vertretern unter anderem der Bundesärztekammer, des Berufsverbandes der Pflegeberufe und des Physiotherapieverbandes ins Gespräch kommen.

„Der Sachverständigenrat plädiert dafür, dass Ärzte vermehrt Aufgaben abgeben sollen. Hierfür müssen verbindliche Richtlinien für die Ausübung der ärztlichen Heilkunst entwickelt werden. Die Behandlung von Patienten ist primäre Aufgabe der Ärzte“, so Wolter.

(Quelle: Landesärztekammer Brandenburg, 24.10.2007)

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