Brandenburg sucht mehr Ausbildungsplätze
Im vergangenen Jahr hatten 217 junge Frauen und Männer im Land Brandenburg eine Ausbildung zur/zum ArzthelferIn/Medizinischen Fachangestellten begonnen. Mit Hilfe des „Ausbildungsplatzprogramms Ost“ zur Förderung zusätzlicher Ausbildungsplätze konnte die Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB) allein im letzten Jahr 51 Ausbildungsverträge mehr eintragen.
In Zusammenarbeit mit dem Ausbildungsring Cottbus, Potsdam-Brandenburg und Frankfurt/Oder gelang es auf der Grundlage des Förderprogramms, zusätzlich Praxen für die Ausbildung zu gewinnen. „Die Teilnahme an dem Aktionsprogramm hat sich bewährt, weil dadurch mehr jungen Leuten der Einstieg in diesen Gesundheitsfachberuf ermöglicht wurde“, erklärt Dipl.-Ökonomin Astrid Brieger vom Referat Ausbildung ArzthelferInnen/MFA in der LÄKB.
Dennoch ist die Zahl der Ausbildungs- und Umschulungsverhältnisse insgesamt in den vergangenen Jahren rückläufig. „667 junge Frauen und Männer befanden sich 2006 in allen drei Ausbildungsjahren - verglichen zum Jahr davor sind das drei Prozent weniger“, betont Astrid Brieger. Aufgrund der geburtenschwachen Jahrgänge wird sich dieser Trend voraussichtlich auch in den kommenden Jahren fortsetzen.
Mit den Ergebnissen der diesjährigen Frühjahrszwischenprüfung zeigen sich die Referatsleiterin sowie Dr. Stephan Alder, zuständiges Vorstandsmitglied der LÄKB, dagegen zufrieden. „Lag der Notendurchschnitt in den letzten vier Jahren bei 3,5 bis 4,0, so zeigt der jetzige Leistungsdurchschnitt von 3,28 der 173 Teilnehmer einen leichten Aufwärtstrend“, so Dr. Alder. Mit 57 Prozent erzielten über die Hälfte der Prüflinge sehr gute bis befriedigende Leistungen.
(Quelle: Landesärztekammer Brandenburg, 02.05.2007)


