Arbeiten bei der Barmer
Das Unternehmen Barmer ist Deutschlands größte Krankenkasse. Sie beschäftigt rund 17.000 Mitarbeiter. Die Hauptverwaltung des Unternehmens befindet sich in Wuppertal. Weitere Landesgeschäftsstellen gibt es in München, Stuttgart, Berlin, Frankfurt am Main, Leipzig, Hannover, Hamburg, Düsseldorf und Koblenz. Insgesamt hat die Barmer in Deutschland circa 1.000 Geschäftsstellen. Die jährlichen Beitragseinnahmen der Barmer liegen bei 15,9 Milliarden Euro (2007). Das Unternehmen bietet ein funktionsabhängiges Einstiegsgehalt. Die Barmer ist vor allem auf der Suche nach Absolventen der Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Gesundheitsökonomie, Pharmazie, Medizin, Psychologie, Informatik und der Geistes- und Sozialwissenschaften. Der Akademikeranteil bei der Barmer liegt bei etwa 10 Prozent. Er soll auf 20 Prozent gesteigert werden.
Die Barmer hat es sich zur Aufgabe gemacht, gleichermaßen auf Leistungsqualität und auf Wirtschaftlichkeit zu achten. Die Barmer hat ihren Namen vom Wuppertaler Stadtteil Barmen und besteht mittlerweile seit 125 Jahren. Sie hat mehr als sieben Millionen Versicherte in Deutschland.
Bei der Barmer gibt es für Berufseinsteiger ein Traineeprogramm. Dieses dauert anderthalb Jahre. Im Moment gibt es bei der Barmer ein spezielles Mentoringprogramm, das Frauen dabei unterstützt, beruflich voranzukommen. Es gibt des Weiteren ein spezielles Führungstraining für Frauen und den eingetragenen Verein Barmer-Frauennetzwerk. Bislang ist der Bereich des oberen Managements bei der Barmer mit einem Frauenanteil von 7,4 Prozent deutlich unterrepräsentiert. Das soll sich in Zukunft ändern.
Besonderer Bedarf an neuen Mitarbeitern besteht bei der Barmer in den Abteilungen Vertrieb und Versorgungsmanagement. Bewerber müssen bei der Barmer die Stationen Assessment-Center, Interview und PC-gestützter Fähigkeitstest durchlaufen. Die Barmer bietet für Studenten Diplomarbeiten und Praktika an. Einsteigen kann man bei der Barmer direkt oder mit dem Trainee-Programm. Jeder Mitarbeiter erhält alle drei Jahre eine Leistungs- und Entwicklungsbeurteilung. Diese entscheidet über Weiterbildungsmaßnahmen. In Braunlage hat die Barmer eine eigene Führungs- und Fachakademie. Dort kann man ein Studium aufnehmen und sich zum Barmer-Betriebswirt ausbilden lassen. Auch Mitarbeiter, die auf eigene Faust neben dem Beruf an einer externen Hochschule studieren, werden von der Barmer unterstützt.
Wer berufliche Auslandserfahrungen sammeln möchte, ist bei der Barmer leider nicht an der richtigen Adresse. Als nationales Unternehmen spielen internationale Erfahrungen und Erkenntnisse bei der Barmer keine Rolle. In der Hauptverwaltung der Barmer in Wuppertal gibt es eine eigene Kindertagesstätte. Es gibt ebenfalls Eltern-Kind-Arbeitszimmer, die genutzt werden können, falls ein kurzfristiges Betreuungsproblem besteht.
Auf der Homepage www.barmer.de gibt es oben rechts einen Link, über den man Informationen für Studenten und Auszubildende erhalten kann. Ganz unten auf der Seite gibt es den Link „Stellenmarkt“. Über diesen kann man offene Stellen bei der Barmer einsehen und sich über Karrieremöglichkeiten bei der Barmer informieren.


