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Engagement für Frauen in MINT-Berufen wächst: HIS ist neuer Paktpartner beim Nationalen Pakt „Komm, mach MINT.“

Mehr Frauen für MINT! Mit dieser Zielsetzung engagiert sich die HIS Hochschul-Informations-System GmbH als jüngster Partner beim Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“.

„Wir freuen uns sehr, die HIS Hochschul-forschung als neuen Partner begrüßen zu dürfen, denn HIS unterstützt schon seit langem die Arbeit des Pakts mit wichtigen Daten und Analysen. Sie zeigen, wie sich die Anteile der MINT-Studienanfängerinnen, Absolventinnen oder Berufseinsteigerin-nen entwickeln und belegen das Engagement der Paktpartner und damit den Erfolg des Paktes“, sagt Susanne Witteriede, Leiterin der Geschäftsstelle.

Wer interessiert und entscheidet sich für ein Studium in den MINT-Fächern? Welche Möglichkeiten gibt es, um mehr Frauen und allgemein mehr Studienberechtigte für die MINT-Fächer zu begeistern? Wie gestalten sich der Berufseinstieg und die Kar-riereentwicklung von MINT-Absolventinnen und -Absolventen? Diese und weitere Fragen spielen in den empirischen Untersuchungen der HIS-Hochschulforschung seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. „Mit unserem Beitritt zum Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen können wir unsere umfangreichen Daten und Analysen ei-nem breiten Netzwerk zur Verfügung stellen“, begründet Karl-Heinz Minks, Leiter des Arbeitsbereichs Absolventenforschung und lebenslanges Lernen die Entscheidung der HIS GmbH, sich als Paktpartner zu engagieren.

Die HIS Hochschul-Informations-System GmbH mit Sitz in Hannover führt regel-mäßig umfassende Befragungen von Studienberechtigten, Studienanfänger/inne/n und Hochschulabsolvent/inn/en durch. „Unsere Daten und Analysen decken einen langen Zeitraum ab. Wir befragen die jungen Leute zum ersten Mal zu dem Zeitpunkt, zu dem sie sich für ein Studienfach entscheiden. Im Rahmen unserer Absolventenstudien befragen wir Absolvent/inn/en im Lauf von zehn Jahren nach dem Examen mehrfach. Die Ergebnisse liefern wertvolle Erkenntnisse, wie es gelingen kann, mehr junge Menschen und insbesondere auch junge Frauen für die MINT-Fächer zu gewinnen und sie erfolgreich zum Examen zu führen. Das ist aber nur die eine Seite. Man darf nicht nur auf das Studium schauen. Vielmehr müssen die in den MINT-Fächern ausgebildeten Frauen auch langfristig gute berufliche Entwicklungschancen erhalten. Hier sind die Arbeitgeber gefordert, deutliche Signale zu geben, dass sich die Entscheidung für ein MINT-Studium auch für Frauen auf Dauer lohnt“, erläutert Karl-Heinz Minks mit Blick auf die Zielsetzung des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen.

HIS arbeitet darüber hinaus als Konsortialführer im Bereich Bildung der Experten-kommission Forschung und Innovation (EFI) zu. Die Gutachten behandeln Fragen der Innovations- und technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Die MINT-Fächer bilden auch hier einen Schwerpunkt.

(Quelle: Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V., 27.07.2010)

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