Bayerischen Akademie der Wissenschaften eröffnet neues Kolleg zur Nachwuchsförderung
Die Bayerische Akademie der Wissenschaften eröffnet am kommenden Montag, 22. März 2010, 18 Uhr in München ihr Kolleg zur Förderung des hochqualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchses in Bayern.
Das Förderkolleg wird in Anwesenheit von Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch feierlich eröffnet. Den Festvortrag hält der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Prof. Dr. Peter Strohschneider, zum Thema "Weltwissen und Spezialwissenschaft".
Mit der Einrichtung des Förderkollegs wendet sich die Bayerische Akademie der Wissenschaften gezielt der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Bayern zu. Den Kollegiatinnen und Kollegiaten steht in der Akademie ein hochkarätiges Forum für den interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch zur Verfügung. Wissenschaftsminister Heubisch begrüßt die Förderung herausragender junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch die Akademie: "Mit dem Förderprogramm der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ist eine langjährige Vision Wirklichkeit geworden. Das neue Förderkolleg ist nicht nur ein ausgezeichnetes Instrument der Nachwuchsförderung, es ermöglicht darüber hinaus einen generationen- und disziplinenübergreifenden Austausch. Ich freue mich, dass es der Akademie und dem Freistaat gemeinsam gelungen ist, das Förderprogramm zu finanzieren."
In den nächsten drei Jahren wird die Zahl der Kollegiaten auf insgesamt 18 erhöht. Mit der Mitgliedschaft im Kolleg ist ein Forschungsstipendium von 12.000 Euro jährlich verbunden. Die Förderung läuft drei Jahre und kann bei erfolgreicher Zwischenbegutachtung bis zu sechs Jahre betragen. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen während der Förderungsdauer ihre Forschungsvorhaben in interdisziplinären Veranstaltungen vor und diskutieren sie mit Spitzenwissenschaftlern aus dem Umfeld der Akademie.
Das Förderkolleg wird zukünftig je zur Hälfte aus dem Haushalt der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst finanziert. Die Anschubfinanzierung trägt in den ersten drei Jahren zum größten Teil das Ministerium.
(Quelle: Bayerische Akademie der Wissenschaften, 18.03.2010)


