Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF)
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) ist die wichtigste Schweizer Institution zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung. Er unterstützt jährlich rund 7000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wovon mehr als 5500 maximal 35 Jahre alt sind. Im Auftrag des Bundes fördert er die Grundlagenforschung in allen wissenschaftlichen Disziplinen, von Philosophie über Biologie und Medizin bis zu den Nanowissenschaften. In verschiedenen Bereichen investiert er auch in die praxisorientierte Forschung.
Im Zentrum seiner Tätigkeit steht die wissenschaftliche Begutachtung der von den Forschenden eingereichten Projekte. Um die nötige Unabhängigkeit für die Förderung der Forschung sicherzustellen, wurde der SNF 1952 als privatrechtliche Stiftung gegründet. Der Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) unterstützt die Grundlagenforschung hauptsächlich in Form von Einzelprojekten und engagiert sich für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Ausserdem sorgt er dafür, dass sich die schweizerische Forschung auch international unter den besten Bedingungen entwickeln kann und setzt sich ein für den Dialog mit Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.
Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF): Aktuelle Nachrichten
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Coach statt Arzt
Lehrpersonen, die an einem Burnout erkranken, leiden nicht nur unter den beruflichen Anforderungen, sondern auch unter der mangelhaften Anerkennung durch ihr berufliches Umfeld. Sie fühlen sich durch die wiederholten Schulreformen stark verunsichert. Die oft praktizierte Krankschreibung erfüllt ihren Zweck nicht; besser würde man die Lehrpersonen vor Ort mit einem Coach begleiten. Zu diesen Schlüssen kommt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie im Kanton Bern.
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Warum Kinder von Migranten kaum studieren gehen
Warum Kinder von Migranten kaum studieren gehen
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Die Vorteile der Tagesschule
Eine erziehungswissenschaftliche Untersuchung der Auswirkung von Tagesschulen auf Primarschulkinder Der Besuch einer Tagesschule wirkt sich auf Primarschulkinder bereits nach zwei Schuljahren positiv aus. Sie weisen bessere Sprachkompetenzen, ein positiveres Sozialverhalten sowie bessere Alltagsfertigkeiten auf als andere Kinder. Zu diesen Ergebnissen kommt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie.
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Mehrjahresprogramm: Junge Forschende müssen stärker gefördert werden
Der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) will gemäss seinem neuen Mehrjahresprogramm den Forschungsplatz Schweiz für den Nachwuchs attraktiver machen. Ausserdem möchte er die Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Forschenden stärken und die Gestaltungsmöglichkeiten der Schweiz bei grenzüberschreitenden Forschungsaktivitäten sichern.
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Untersuchung der schweizerischen Sprachenpolitik im NFP 56 «Sprachen»
Die Sprachenpolitik in der Schweiz ist mit neuen Herausforderungen konfrontiert: mit dem Aufstieg des Englischen zur führenden Globalsprache und der Anwesenheit von anderssprachigen Migranten. Wie die Politik damit seit den 1960er Jahren umgeht, zeigt eine im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in der Schweiz» (NFP 56) durchgeführte Studie.
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Untersuchung des Rätoromanischen im NFP 56 «Sprachen»
Rätoromaninnen und Rätoromanen sind ihrem Dialekt tief verbunden, stehen der Einheitsschriftsprache Romantsch Grischun jedoch skeptisch gegenüber. Sie zeichnen sich durch eine überdurchschnittlich hohe Mehrsprachigkeit sowie ihr anpassungsbereites sprachliches Verhalten aus. Zu diesen Schlüssen kommt eine Studie des Nationalen Forschungsprogramms «Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in der Schweiz» (NFP 56).
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Breiter Konsens für eine Imam-Ausbildung in der Schweiz
Imame und muslimische Religionslehrerinnen und -lehrer könnten künftig an schweizerischen Hochschulen ausgebildet werden. Das befürworten mehrheitlich nicht nur die in der Schweiz lebenden Musliminnen und Muslime, sondern auch schweizerische Behörden, Hochschulen und Rechtsexperten. Zu diesem Ergebnis kommt eine religionswissenschaftliche Untersuchung, die im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft » (NFP 58) realisiert wurde.
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Wie Beschäftigungsprogramme scheitern – und wie nicht
Die Schweiz muss in naher Zukunft mit steigenden Arbeitslosenzahlen rechnen. Viele Kantone reagieren mit Beschäftigungsprogrammen. Deren Wirksamkeit aber ist zweifelhaft. Als Zwangsmassnahme sind sie kontraproduktiv, vor allem bei jungen Erwachsenen. Eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte soziologische Studie zeigt, wie man solche Programme verbessern könnte.
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Frühenglisch führt zu besseren Französischkenntnissen
Primarschulkinder werden mit zwei Fremdsprachen nicht überfordert. Sie profitieren im Gegenteil beim Erlernen der zweiten Fremdsprache von der ersten: Wer zuvor Englisch gelernt hat, lernt besser Französisch. Auch mehrsprachig aufwachsende Kinder sind beim Französischlernen im Vorteil. Zu diesem Schluss kommt eine im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in der Schweiz" (NFP 56) durchgeführte Pionierstudie in der Zentralschweiz.
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Die Sprachenpolitik im Einwanderungsland Schweiz
Immer mehr Menschen, die in der Schweiz leben und hier arbeiten, verstehen die lokale Sprache nicht oder nur schlecht. Der Staat sollte seine Politik deshalb auf die neue Sprachenvielfalt ausrichten, indem er das Erlernen der Landessprachen fördert, aber auch vermehrt Übersetzungshilfen anbietet. Zu diesem Schluss kommt eine juristische Studie des Nationalen Forschungsprogramms «Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in der Schweiz» (NFP 56).
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Die Einführung des Englischen als Herausforderung für die Volksschule
Die Einführung des Englischen als erster Fremdsprache in den Primarschulen der Kantone Zürich und Appenzell Innerrhoden erfolgte nicht wissenschaftlich fundiert, sondern vor allem aufgrund optimistischer Erwartungen. Die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler widersprechen manchen Argumenten der Bildungspolitiker, eröffnen aber auch neue Perspektiven. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Nationalen Forschungsprogramm «Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in der Schweiz» (NFP 56) erstellte Fallstudie.
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Der SNF nutzt die Gelegenheit: Austausch mit ERC und Schweizer Universitäten
Seit 2007 werden in der freien Forschung erstmals wissenschaftliche Projekte auf europäischer Ebene gefördert. Der dafür zuständige European Research Council (ERC) tagt zur Zeit auf Einladung des Staatssekretariats für Bildung und Forschung in der Schweiz und hat zum gegenseitigen Austausch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) besucht. Der SNF begrüsst die Erweiterung der Wettbewerbsplattform für Spitzenforschung und sieht die neuen Förderungsangebote des ERC als wertvolle Ergänzung seiner nationalen Förderungsanstrengungen.
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Das Englische gilt als nützlichste Fremdsprache
Die schweizerische Bevölkerung steht bezüglich Fremdsprachenkenntnisse in Europa an dritter Stelle. Die in der deutschen und in der italienischen Schweiz lebenden Personen beherrschen im Schnitt 2,2 Fremdsprachen, die in der Romandie lebenden Personen 1,7. Das Englische hat für die Schweizer und Schweizerinnen nicht die Funktion einer "Lingua franca", die ihm oft zugeschrieben wird. Zu diesen Ergebnissen kommt eine im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in der Schweiz" (NFP 56) erstellte Studie.
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Noch nie so viele Forschungsprojekte
Im Jahr 2006 investierte der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) 491 Millionen Franken in die Forschung. Da die Anzahl Gesuche erneut alle Rekorde schlug, sieht sich der SNF weiterhin gezwungen, vielversprechende Forschungsprojekte abzulehnen.
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Wirtschaftliche Interessen vor schulischen Kompetenzen
Kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) wenden bei der Lehrlingsauswahl uneinheitliche Kriterien an. Das führt zur ungleichen Behandlung der Lehrlinge hinsichtlich ihrer Nationalität und ihres Geschlechts. Besonders betroffen sind ausländische Jugendliche. Schulische Leistungen spielen bei der Auswahl keine primäre Rolle. Dies ist der Befund einer im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Integration und Ausschluss» (NFP 51) erstellten Studie.


