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Innovative Hightech-Produkte aus der Zusammenarbeit von Hochschule und Industrie

Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften fördert die Zusammenarbeit von Hochschule und Industrie zur Entwicklung von Hightech-Produkten. Sie unterstützt viel versprechende Entwicklungen der Nanotechnik in einer sehr frühen Phase, in welcher der Wissenschaft häufig die Marktkenntnisse und der Industrie die Forschergeduld fehlen. Nanotechnik ist eine Chance für die Schweizer Industrie.

Der Weg von der Entwicklung einer neuen Technik zu einer wirtschaftlichen Leistung ist bekanntlich steinig: Die Erfahrung mit der Technik ist gering, das Investitionsrisiko ist gross, Produktionsstrukturen müssen erst aufgebaut werden.

Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) führt ein so genanntes Transferkolleg durch, um technische Entwicklungen mit industriellem Potenzial zu identifizieren und ihre Marktchancen zu prüfen. Der Schwerpunkt liegt auf nanostrukturierten Oberflächen. Solche werden heute bereits für selbstreinigende Fenster, für Textilien und medizinische Implantate verwendet. Nanotechnik gilt als eine viel versprechende Zukunftstechnik.

Forscher und Ingenieure aus Hochschulen und Industrie können ab sofort Projekte bei der SATW eingeben (genaue Angaben auf www.satw.ch/D/services/transferkolleg.html). Die Vorhaben werden von Experten geprüft und bei positivem Befund mit 16 000 Franken gefördert. Voraussetzung ist die Zusammenarbeit eines Hochschulvertreters mit einem Industriepartner. Dadurch soll der Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Wissenschaft und Industrie gefördert werden. Einen grossen Teil der Kosten des Transferkollegs trägt die Förderagentur für Innovation des Bundes (KTI/CTI). Projekteingaben werden bis zum 15. Juli 2005 angenommen.

Die Projektpartner stellen das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit an einem Workshop im Dezember 2005 vor und besprechen die weiteren Schritte mit Experten. Die Erfahrungen mit einem ähnlichen Workshop 2004 waren positiv: „gute Networking-Möglichkeiten“, „habe wertvolle Infos erhalten“, „es gab tatsächlich einen Transfer“, war von den Teilnehmern zu hören. Für die Hochschulpartner teilweise ungewohnt war die Beantwortung von Fragen betreffend Marktchancen, Konkurrenzsituation und voraussichtliche Herstellungskosten eines neuen Produkts. Der geschützte Rahmen des Workshops und die zugesicherte Vertraulichkeit führten zu einem intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch.

(Quelle: 16.05.2008, Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften)

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