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Die Weltkonferenz der Populärwissenschaften kommt nach Öresund

Die schwedisch-dänische Zusammenarbeit zahlt sich aus – die zwei Nachbarländer werden gemeinsame Veranstalter der 10. PCST Konferenz im Frühling 2008. Das ist nicht nur das erste Mal, dass die Konferenz in den nordischen Ländern stattfindet, sondern auch das erste Mal, dass sie von zwei Ländern gemeinsam durchgeführt wird. Der Antrag wurde von dem schwedischen Forschungsrat und der dänischen Kommunikationswissenschaft zusammen mit der Universität Malmö, der Universität Lund, der Kopenhagener Universität und der Universität Öresund befürwortet.

PCST steht für Öffentliche Kommunikation der Wissenschaft und Technologie und repräsentiert ein weltweites Netzwerk von Forschungsmeldern.

PCST besteht aus Forschung, wissenschaftlichen Journalisten, Pressereferenten, Bibliothekaren und anderen Personen, die im Bereich der Verbreitung von wissenschaftlichen Informationen arbeiten.

Das Netzwerk wurde entworfen, um eine Konversation darüber anzuregen, wie Forschungskommunikation durchgeführt wird und internationale Konferenzen sind ein Mittel davon.

Wie bereits erwähnt wurde, ist es das erste Mal, dass die Konferenz in Skandinavien abgehalten wird und der Hauptgedanke dahinter ist, dass der Dialog zwischen Forschungsgemeinden und dem Rest der Gesellschaft gestärkt wird.

„Mit der Konferenz, die hier stattfinden wird, können wir nun die skandinavische Perspektive zu vielen Angelegenheiten herausstellen, die normalerweise in internationalen Diskussionen aus dem angelsächsischen Blickwinkel beschrieben werden, so zum Beispiel die Forschungsfinanzierung. Skandinavische Länder nehmen einen besonderen Platz in diesem Zusammenhang ein, da ein viel größerer Anteil der Forschung durch Steuergelder finanziert wird im Vergleich zu anderen Ländern“, sagt Jasper Steen Winkel, Kommunikationsleiter der Universität Kopenhagen.

Gerade als sich Öresund Bridge mit Schweden und Dänemark zusammentat, wollten die Veranstalter, dass die Konferenz als eine Brücke zwischen Wissenschaftlern und der allgemeinen Öffentlichkeit dient.

„Der Aufbau von Brücken kann auch als eine Metapher für die Erschließung verschiedener Forschungsdisziplinen zwischen Norden und Süden, zwischen arm und reich, zwischen Wissen, das wir haben und Wissen, was wir noch brauchen, darstellen,“ sagt Lena Wollin, Vorstand Informationstechnologie im schwedischen Forschungsrat, die den Antrag koordinierte.

Es ist auch das erste Mal, dass die Konferenz über die nationalen Grenzen hinausgeht.

„Das beweist, dass die Zusammenarbeit unter Einrichtungen der höheren Bildungsebene über die Grenzen entlang Öresund unsere Attraktion als ein Platz für internationale Veranstaltungen und Konferenzen fördert,“ sagt Bengt Streijffert, Leiter des Sekretariats der Universität Öresund. Auf schwedischer Seite ist auch jeder sehr erfreut:

„Wir sind erfreut und fühlen uns geehrt, dass wir ausgewählt wurden, diese Konferenz zu veranstalten. Dieses zeigt die Stärke und die Qualität, die in einem gemeinsamen Projekt wie bei der Universität Öresund generiert werden kann. Da überdies die Kommunikation und Zusammenarbeit mit der umgebenden Welt Meilensteine unserer Arbeit darstellen, sind wir besonders erfreut über das Privileg, diese Konferenz zu uns holen zu können,“ sagen Lennart Olausson, Vorsitzender der Universitätshochschule Malmö und Göran Bexell, Vorsitzender der Universität Lund, in einer gemeinsamen Stellungnahme.

(Quelle: Swedish Research Council, schwedischer Forschungsrat, 31.05.2006)

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