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LERNET-Leitfaden ab sofort als WBT für Bildungs-Entscheider

(Essen, 10. Oktober 2005) Ein kleines E-Learning-Quiz: „Wie nennt man die Kom2 bination von Präsenzunterricht und computerunterstütztem Lernen online?“ oder 3 „Wie nennt man ein Lernangebot, das zur Lösung eines Problems im Arbeitsprozess 4 kurzfristig eingesetzt wird?“ Ganz einfache Fragen? Für den einen oder anderen 5 E-Learning-Experten gewiss – aber für die Zielgruppen des neuen „LERNET-WBT“, 6 das jetzt über die Website des Projekts LERNET kostenlos erreicht werden kann 7 (http://www.mmb-institut.de/LERNET_WBT/lernet_open.html) , sind diese Themen 8 oft noch Neuland.

Das WBT zeigt die Welt des E-Learning aus der Entscheider-Perspektive in KMU oder der öffentlichen Verwaltung. Es soll Bildungsverantwortlichen einen ausführlichen Einblick in den Aufbau von E-Learning-Angeboten und Tipps zur Auswahl der „richtigen“ Lerninhalte geben. Es gibt Antwort auf Fragen wie „Wo findet man die passenden E-Learning-Angebote?“, „Wie überprüft man die Qualität von Angeboten?“ oder „Wie kann man Mitarbeiter zum Lernen motivieren?“ Dabei ist es aufgebaut wie ein typisches Online-E-Learning-Angebot – mit 13 Lernlektionen, vielen Praxiserfahrungen aus elf LERNET-Projekten und dem oben erwähnten Quiz als kleine „Erfolgskontrolle“. Man lernt also das Thema „E-Learning“ kennen, in dem man ein E-Learning-Angebot nutzt.

Das LERNET-WBT richtet sich an

  • Verantwortliche für die berufliche Weiterbildung in Unternehmen und kommunalen Verwaltungen, die E-Learning bisher nur „aus der Ferne“ kennen,
  • Entscheider, die gerade dabei sind, E-Learning einzuführen und hierfür gute Argumente benötigen,
  • Trainer, Dozenten und Content-Hersteller, die ihre Lehrangebote in Zukunft verstärkt online vermitteln möchten.

Das WBT, das zuerst als gedruckter „LERNET-Leitfaden“ erschienen ist, wurde in Kooperation mit dem Wiener E-Learning Anbieter Common Sense erstellt – übrigens sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache.

LERNET ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA).

Das Förderprogramm „LERNET – Netzbasiertes Lernen für Mittelstand und öffentliche Verwaltungen“ hatte die Entwicklung neuer Weiterbildungsformen auf der Basis heutiger Informations- und Kommunikationstechnologien zum Ziel. LERNET umfasst dabei elf Projekte, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit gefördert werden. In der ersten Phase von 2001 bis 2004 wurden netzbasierte Lehr-/Lernlösungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie öffentliche Verwaltungen entwickelt.

In der zweiten Phase von 2004 bis 2007 werden Konzepte und Modelle entstehen, die den Austausch und die Zusammenführung von E-Learning-Inhalten verschiedener Content-Anbieter erproben und zur Marktreife führen. Bis 2007 wird dafür ein Prototyp eines E-Learning- Marktplatzes aufgebaut (Projekt Content Sharing, www.contentsharing.com/). Außerdem wird die Weiterentwicklung von E-Learning Standards aktiv vorangetrieben (Projekt Q.E.D., www.qed-info.de/). Dazu wird die Arbeit (inter-)nationaler Standardisierungs- Initiativen im E-Learning begleitet und analysiert. Ziel ist es, notwendige Erweiterungen und Ergänzungen von Standards wie z.B. für mobiles Lernen und für Rich-media-Anwendungen via Breitband zu entwickeln, zu erproben und in den Normungsprozess einzubringen. Darüber hinaus werden nutzerfreundliche Software-Tools für die Umsetzung von Standards erstellt.

Bei dem dritten LERNET-Projekt EXPLAIN - Expertengestütztes Toolset zur entwicklungsbegleitenden Erstellung von Trainingsmethoden im Product Life Cycle in Industrieunternehmen - soll ein mit didaktischer Intelligenz ausgestatteter Methoden- und Werkzeugkasten entwickelt werden, der es Fachexperten in Betrieben ermöglicht, eigenständig und mit geringem Zeitaufwand mehrsprachige multimediale Lernanwendungen parallel zur Produktentwicklung zu erstellen (www.explain-project.de/).

Das MMB Institut für Medien- und Kompetenzforschung begleitet das Projekt wissenschaftlich.

MMB Institut für Medien- und Kompetenzforschung (www.mmb-institut.de) wurde 1996 als „Michel Medienforschung und Beratung” in Essen gegründet. Das unabhängige, private Forschungsinstitut arbeitet im Auftrag von Unternehmen, Institutionen und öffentlichen Einrichtungen bei aktuellen Problemstellungen auf folgenden Schwerpunktfeldern:

  • Qualifikationsbedarfs- und Berufsforschung
  • Arbeitsmarktforschung
  • Mediengestütztes Lernen / E-Learning
  • Begleitforschung / Evaluation
  • Standortanalysen In diesem Rahmen führt MMB empirische Untersuchungen durch, veranstaltet Expertenhearings, moderiert Gesprächsrunden und leitet hieraus Handlungsempfehlungen und Konzepte ab.

common sense entwickelt gemeinsam mit seinen Kunden sinnvolle Lösungen für Training, Aus- und Weiterbildung und setzt dabei auf zeitgemäße, medienbasierte Vermittlungs- und Wissensmanagement-Formen. Dazu schöpft common sense aus dem reichhaltigen, multimedialen Repertoire von eLearning, Knowledge Management und modernen Präsenztrainings. Der Grundsatz von common sense ist es, den gesunden Menschenverstand, eben den "common sense", geschickt mit Informationstechnologie und soliden didaktischen Strategien zu verknüpfen, um so sensibel und angemessen auf Anforderungen aus den Bereichen Bildung, Wissensmanagement und Personalentwicklung reagieren zu können.

(Quelle: Intitut für Medien- und Kompetenzforschung, 10.10.2005)

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