Geburtenverhalten und Sterblichkeit: die Rolle von Bildung, Einkommen und Partnerschaft
Die Lebenserwartung steigt rapide, die Geburtenraten sind während der letzten Jahrzehnte stark gesunken. Welchen Einfluss haben Bildung, Einkommen und Partnerschaft auf das Geburtenverhalten?
Und wie hängt die Lebenserwartung vom Erfolg im Beruf oder der Art der Krankenversicherung ab? Sozioökonomische Unterschiede in Fertilität und Mortalität sind Thema auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Demografie, die vom 3. Bis 5. März 2010 am Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock in Kooperation mit der Italienischen Gesellschaft für Bevölkerungswissenschaft stattfindet.
Im Zuge des demografischen Wandels haben sich Lebenserwartung, Gesundheit, Geburtenraten und Kinderlosigkeit ebenso stark verändert wie die Stabilität und die Vorstellungen von Partnerschaft und Familie. Die Forschung hat sich angesichts dieses oft radikalen Wandels wenig mit der Frage beschäftigt, ob damit auch die sozialen Unterschiede in den demografischen Verhaltensmustern der Menschen zugenommen haben. Die Tagung trägt dazu bei, diese Lücke zu schließen.
(Quelle: Max-Planck-Institut für demografische Forschung, 15.02.2010)


