Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim (ZEW)
Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ist ein gemeinnütziges wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut. Das ZEW wurde 1990 auf Initiative der baden-württembergischen Landesregierung, der Wirtschaft des Landes und der Universität Mannheim gegründet. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung nahm im April 1991 seine Arbeit auf. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung hat sich als eines der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute mit hoher europäischer Reputation etabliert.
Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim (ZEW): Aktuelle Nachrichten
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Ein guter Ausbildungsbetrieb macht sich bezahlt
Arbeitnehmer, die direkt im Anschluss an ihre Berufsausbildung den Betrieb wechseln, stehen für viele Arbeitgeber im Verdacht, unterdurchschnittliche Leistung zu erbringen. Eine Folge ist eine im Vergleich zu Berufseinsteigern, die im Ausbildungsbetrieb bleiben, schlechtere Entlohnung. Manchen Betriebswechslern gelingt es jedoch, Lohnabschläge zu vermeiden. Die neuen Arbeitgeber honorieren etwa, wenn der Bewerber in einem Großunternehmen gelernt hat, es dort eine hohe Vergütung für die Lehrlinge gab oder ein Betriebsrat über die Qualität der Ausbildung wachte. Diese Faktoren erhöhen die Einstiegsvergütung von Betriebswechslern um bis zu acht Prozent. Dies zeigt eine Studie des ZEW.
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"Grüne" Innovationen begünstigen die Einstellung neuer Mitarbeiter
Unternehmen, die umweltfreundliche Prozessinnovationen einführten, verzeichneten ein um bis zu fünf Prozentpunkte stärkeres Beschäftigungswachstum als Unternehmen, die nicht-umweltbezogene Prozessinnovationen hervorbrachten. Besonders starke Beschäftigungsimpulse gingen von "grünen" Innovationen aus, die zur Einsparung von Material und Energie führten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim in Kooperation mit Prof. Jens Horbach von der Hochschule Augsburg. Sie untersucht die Wirkung von Umweltinnovationen auf das Beschäftigungsverhalten von rund 2.100 Unternehmen in Deutschland in den Jahren 2006 bis 2008.
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Familienunternehmen in Deutschland schaffen viele neue Arbeitsplätze
Familienunternehmen waren wesentlich am Arbeitsmarktaufschwung der letzten Jahre beteiligt. In den Jahren 2006 bis 2010 schufen die deutschen TOP 500 Familienunternehmen rund 300.000 neue Arbeitsplätze allein in Deutschland. Das entspricht einem Beschäftigungszuwachs von neun Prozent. Zum Vergleich: die Inlandsbeschäftigung bei den im Deutschen Aktienindex (Dax) gelisteten Unternehmen ging im gleichen Zeitraum um 100.000 Stellen oder sieben Prozent zurück.
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Unternehmen verschenken bei Weiterbildung Älterer Geld
Im Vergleich zu den jüngeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deutscher Unternehmen schätzen ältere den Ertrag ihrer Weiterbildung geringer ein. Obwohl die Unternehmen ungefähr das gleiche Geld pro Teilnehmer für die Weiterbildung Älterer und Jüngerer ausgeben, gehen sie zu wenig auf die besonderen Bedürfnisse und Präferenzen der älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Die Investitionen in Weiterbildung zahlen sich für die Unternehmen daher bei Weitem nicht so stark aus, wie sie könnten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim.
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"Gedrehte" Entlohnung macht Einstellung junger Frauen und Älterer unattraktiv
Noch immer ziehen manche Unternehmen in Deutschland junge männliche Bewerber jungen Frauen vor und stellen auch kaum ältere Arbeitnehmer ein. Die wesentliche Ursache für diese - angesichts der demografischen Entwicklung und dem zu befürchtenden Fachkräftemangel wenig nachhaltigen – Personalstrategie sind steile Betriebszugehörigkeits-Lohnprofile in diesen Unternehmen.
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Familienunternehmen lassen sich ihre Unabhängigkeit etwas kosten
Unternehmen, die sich zu mindestens 50 Prozent in der Hand einer Familie befinden, finanzieren ihre langfristigen Investitionen und Innovationsprojekte häufiger mit kurzfristigen Krediten als Nicht-Familienunternehmen. Dies gibt ihnen eine größere Flexibilität und hilft, zu große Abhängigkeiten von externen Kapitalgebern zu vermeiden. Dass für kurzfristige Kredite höhere Kreditzinsen gezahlt werden müssen, nehmen die Familieunternehmen zur Wahrung ihrer Unabhängigkeit dabei billigend in Kauf.
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Zu geringes Selbstvertrauen führt oft bei Mädchen zu schlechteren Mathematiknoten
Am Ende der Sekundarschule haben 15jährige Mädchen im Durchschnitt schlechtere Noten in Mathematik als gleichaltrige Jungen. Ein möglicher Grund hierfür ist, dass Mädchen weniger stark von ihrer mathematischen Leistungsfähigkeit überzeugt sind. Auch erwarten deutlich mehr Jungen als Mädchen, mathematische Kenntnisse in ihrem späteren Beruf gut gebrauchen zu können. Eine Überzeugung, die zusätzlich für das Fach Mathematik motiviert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) auf Grundlage der erweiterten PISA Daten des Jahres 2003 für Deutschland.
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KfW/ZEW-Gründungspanel 2010 - Aufbruch nach dem Sturm
* Junge Unternehmen kommen optimistisch aus der Krise * Sie schufen 2009 mehr Arbeitsplätze und verstärkten ihre Innovationstätigkeit * Investitionsschwäche in der Krise könnte allerdings ihr Wachstumspotential beeinträchtigen
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Weiterbildungsprogramm am ZEW - Fachkräfte aus China und Vietnam besuchen Finanzministerium Baden-Württemberg
Im Rahmen eines mehrmonatigen Weiterbildungsprogramms am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim besuchte eine 19-köpfige Gruppe von Mitarbeitern chinesischer Finanzbehörden und weiterer staatlicher Institutionen aus China und Vietnam das Finanzministerium von Baden-Württemberg in Stuttgart. Im Ministerium wurden die Gäste aus Asien sehr herzlich von Ministerialdirektorin Dr. Gisela Meister-Scheufelen begrüßt. "Es ist ein besonderes Anliegen Baden-Württembergs, den internationalen Dialog zu nachhaltiger Finanzpolitik zu pflegen und zu intensivieren. Gerade die Banken- und Finanzmarktkrise hat gezeigt, wie eng wir inzwischen weltweit miteinander verflochten sind. Aufgrund der Globalisierung stehen wir alle vor großen Herausforderungen. Es gilt voneinander zu lernen," sagte die Ministerialdirektorin.
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Jedes fünfte Unternehmen in Deutschland nutzt Web 2.0
* Einsatz vor allem für das Wissensmanagement * Sicherheitsrisiken Hemmnisfaktor Nummer Eins Web 2.0-Anwendungen wie Facebook und Twitter haben sich als Informations- und Kommunikationsmedien im privaten Bereich schon längst etabliert. Jetzt erobern sie unter dem Label "Enterprise 2.0" zunehmend die Geschäftswelt. Bereits jedes fünfte Unternehmen in Deutschland nutzt derzeit Wikis, Blogs, soziale Online-Netzwerke oder Kollaborationsplattformen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle repräsentative Befragung, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) bei Unternehmen mit mindestens fünf Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe und in ausgewählten Dienstleistungsbranchen durchgeführt hat. Insgesamt wurden 4.400 Unternehmen befragt.
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Chinesische Unternehmen zeigen sich bei ihren weltweiten Übernahmeaktivitäten von der Wirtschafts- und Finanzkrise unbeeindruckt
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat beim weltweiten Geschäft mit Fusionen und Übernahmen (M&A) zu erheblichen Einbußen geführt. Die Kauflaune chinesischer Unternehmen vermochte indessen selbst die Krise nicht zu bremsen. Allein in der zweiten Jahreshälfte 2009 waren chinesische Investoren an 145 M&A-Transaktionen auf allen Kontinenten beteiligt. Das ist die größte Anzahl an Transaktionen mit chinesischer Beteiligung seit dem Jahr 2000. Unternehmen aus dem Reich der Mitte interessieren sich bei ihren M&A-Aktivitäten im Ausland besonders für Unternehmen, die Zugriff auf Rohstoffe haben sowie für Firmen des industriellen Maschinenbaus. Auch die M&A-Aktivitäten russischer und indischer Investoren gewinnen wieder an Dynamik. Als Übernahmekandidaten stehen bei ihnen vor allem Investmenthäuser und Banken sowie Unternehmen der Chemie- und Maschinenbaubranche hoch im Kurs. Dies sind Ergebnisse einer Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) auf Grundlage der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk (BvD), die Informationen zu Unternehmensübernahmen und -zusammenschlüssen, Börsengängen und Private Equity Transaktionen weltweit enthält.
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ZEW-Umfrage bei Finanzmarktexperten: Gute Noten für Basel III - Systemische Risiken bestehen nach wie vor
Basel III schützt Banken besser vor künftigen Krisen. Davon zeigt sich die große Mehrheit der 214 Finanzmarktexperten überzeugt, die das ZEW zu den geplanten Änderungen der Eigenkapitalregulierung, kurz Basel III genannt, befragt hat. Zur Stabilität der Banken trägt nach Auffassung der Experten besonders die durch Basel III festgelegte höhere Kernkapitalquote bei sowie die engere Definition dessen, was als Kernkapital gelten darf. Ebenfalls stabilisierend wirkt, so die Experten, der Ausweis einer Kennzahl in der Bankenbilanz, die den Verschuldungsgrad des Geldinstituts offenlegt (Leverage Ratio).
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ZEW/gif veröffentlichen erstmalig Prognosen für deutsche Büroimmobilienmärkte - Grundtendenz wenig positiv
An den fünf größten deutschen Bürostandorten, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf und München, ist bis Ende 2011 mit sinkenden Renditen für Büroräume zu rechnen. Die Spitzenmiete wird bis Ende 2010 leicht sinken, im Jahr 2011 ist dann von einer Marktstabilisierung auszugehen. Der Besorgnis erregende Leerstand in Frankfurt wird voraussichtlich weiter zunehmen, während der Anstieg der Leerstände in Berlin bis Ende nächsten Jahres am geringsten sein wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die der gif-Arbeitskreis "Marktanalysen und Bedarfsprognosen" in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Mannheim im August 2010 durchgeführt hat.
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ZEW-Erste Group Bank Konjunkturindikator CEE - Aufnahme der Türkei in den ZEW-Erste Group Bank Indikator für Mittel- und Osteuropa
Die ZEW-Erste Group Bank Konjunkturumfrage für Mittel- und Osteuropa (CEE-Region) wird ab Oktober 2010 um die Türkei erweitert. Die analysierte CEE-Region umfasst damit ein zusätzliches Land und in die Berechnung aller Indikatoren fließt auch die Einschätzung von Finanzmarktexperten aus der Türkei ein. Darüber hinaus werden für die Türkei separate Indikatoren gebildet. Aufgrund dieser Veränderungen ist ein direkter Vergleich der Ergebnisse der aktuellen Umfrage mit den Ergebnissen von den Vormonaten ohne Weiteres nicht möglich.
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ZEW-CS Finanzmarkttest für die Schweiz - Deutliche Abschwächung der Konjunkturerwartungen
Die Konjunkturerwartungen für die Schweiz sinken im Oktober zum zweiten Mal in Folge. Der ZEW-CS Indikator fällt um 22,4 Punkte und erreicht einen Stand von minus 27,5 Punkten. Der ZEW-CS Indikator spiegelt die Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung in der Schweiz auf Sicht von sechs Monaten wider. Er wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit der Credit Suisse (CS), Zürich, monatlich im Rahmen des Finanzmarkttests für die Schweiz erhoben.


