Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
Das PIK wurde 1992 gegründet und beschäftigt heute rund 270 Mitarbeiter. Am Standort auf dem Potsdamer Telegraphenberg befinden sich die historischen Institutsgebäude und der Hochleistungsrechner.
Im PIK arbeiten Natur- und Sozialwissenschaftler zusammen, um den globalen Klimawandel und seine ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen zu untersuchen. Sie erforschen die Belastbarkeit des Erdsystems und entwerfen Strategien für eine zukunftsfähige Entwicklung von Mensch und Natur.
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK): Aktuelle Nachrichten
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EU-Klimaziel: Weniger CO2-Emissionen könnten mehr Wirtschaftswachstum auslösen
Wenn die EU ihr Klimaziel statt auf 20 Prozent weniger Ausstoß von Treibhausgasen auf 30 Prozent weniger setzt, könnte dies mehr Wirtschaftswachstum auslösen. Ein solch ehrgeiziges Ziel für das Jahr 2020 könnte die europäischen Investitionen von 18 auf bis zu 22 Prozent des Bruttosozialprodukts ansteigen lassen – Folge wären bis zu sechs Millionen neuer Jobs und bis zu 620 Milliarden Euro mehr Bruttoinlandsprodukt in den Mitgliedsstaaten bis zum Ende dieses Jahrzehnts. Das sind Ergebnisse eines internationalen Expertenkonsortiums unter Führung von Carlo Jaeger vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), die ihre Studie "A New Growth Path for Europe" heute in Brüssel präsentieren. Auftraggeber ist das deutsche Bundesumweltministerium.
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Journalisten-Workshop vor 16. UN-Klimakonferenz in Cancún
Der Klimagipfel von Cancún kann mehr sein als nur ein zweites Kopenhagen. Wenn die Verhandler aus aller Welt Ende November nach Mexiko kommen, müssten sie allerdings statt der alten Sackgassen neue Pfade beschreiten. Manche Machtkalküle sprechen dagegen. Doch Realpolitik darf die reale Physik nicht ignorieren: Bis spätestens 2020 muss der Ausstoß an Treibhausgasen verringert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines gefährlich starken Klimawandels zu begrenzen.
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Über Kyoto hinaus: Klimawandel braucht langfristige Politik
Das Kyoto-Protokoll und die kurzfristigen Ziele zur Reduktion von Emissionen sind wichtige erste Schritte zur Minderung der Klimaerwärmung. Diese müssen jedoch mit einer langfristigen Klimapolitik Hand in Hand gehen. Modellrechnungen bis zum Jahre 3000 zeigen, dass ein allmählicher Übergang in eine emissionsfreie globale Wirtschaft zu einem akzeptablen Preis in den nächsten 50 bis 100 Jahren möglich ist. Diese Ergebnisse haben mehrere Mitglieder des Europäischen Klimaforums (ECF) in der aktuellen Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift Science veröffentlicht (Science, 12. Dezember 2003).
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Martin Claußen zum Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt
Prof. Dr. Martin Claußen, geschäftsführender Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Professor für Klimaphysik an der Universität Potsdam, wurde in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen und seiner Persönlichkeit zum Mitglied der Deutschen Akademie für Naturforscher Leopoldina gewählt. Das Diplom der Mitgliedschaft wird anlässlich der diesjährigen Jahresversammlung der Leopoldina am 18. Oktober 2003 in Halle überreicht.
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Natürliche Klimavariabilität vermutlich stärker als bisher angenommen. Fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Paläoklimatologen, Meteorologen und Klimamodellierern auf der 6. Deutschen Klimatagung
Das Klima unseres Planeten erweist sich als ein weit verzweigtes, komplexes System, dessen Wechselwirkungen noch einige Überraschungen aufweisen. Die 6. Deutsche Klimatagung in Potsdam stellte als Hauptresultat fest, dass die natürliche Klimavariabilität vermutlich größer ist als bisher angenommen.
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Ausgezeichnete Jungwissenschaftler
Der Klimawissenschaftler Till Kuhlbrodt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) erhält heute im Rahmen eines Festkolloquiums den Carl-Ramsauer-Preis der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird Kuhlbrodt für seine herausragende Doktorarbeit verliehen, in der er die Stabilität der Tiefenzirkulation im Nordatlantik untersuchte.
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Erneuerbare Energien in Deutschland und Indien
Der indische Minister für erneuerbare Energien, Shri M Kannappan, besuchte mit einer Delegation indischer Energieexperten am 14. Mai 2003 das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Der Austausch über eine nachhaltige Energieversorgung in Deutschland und Indien setzt ein wichtiges Signal für zukünftige Kooperationen zwischen Nord und Süd.
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Mensch - Umwelt - Politik: Die Erde als System
Gibt es den Klimawandel wirklich? Zwingt die moderne Zivilisation die Erde in eine andere Betriebsweise? Wie kann man wissenschaftliche Erkenntnisse in einem Umfeld internationaler Interessenkonflikte politisch umsetzen? Beim 91. Workshop der Dahlem Konferenzen vom 25. bis 30. Mai 2003 suchen internationale Spitzenforscher aus Natur- und Sozialwissenschaften nach neuen Strategien für eine nachhaltige Gestaltung der globalen Umwelt.


