Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (IfW)
Das Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (IfW) ist eines der großen Zentren weltwirtschaftlicher Forschung, wirtschaftspolitischer Beratung, ökonomischer Ausbildung und wirtschaftswissenschaftlicher Dokumentation.
Es zählt zu den sechs führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten. Circa 160 Mitarbeiter sind an diesem Institut beschäftigt.
Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (IfW): Aktuelle Nachrichten
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Deutsche Aufsichtsräte: Im Kern eines Netzwerks
Die Manager der deutschen Aktiengesellschaften sind durch Mehrfachmandate stark untereinander vernetzt. Da Mehrfachmandate einen wichtigen Machtfaktor darstellen, ist die Anzahl der Mehrfachmandate laut Aktiengesetz deshalb auch beschränkt. Trotzdem gibt es in Deutschland eine kleine Anzahl von Managern, die einen überproportionalen Einfluss im gesamten Netzwerk haben und damit auch auf die Gestaltung der Wirtschaftspolitik und die Gesellschaft im Allgemeinen. Besonders auffällig ist es, dass eine große Mehrheit von Managern mit Mehrfachmandaten bei hoch kapitalisierten Unternehmen tätig ist.
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IfW-Präsident Snower: Kein Spielraum für Lohnerhöhungen
„Das deutsche Jobwunder braucht weitere Reformen“, mahnte Dennis Snower, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt. Die sinkenden Arbeitslosenzahlen seien ein Signal dafür, dass die Arbeitsmarktreformen richtig waren. Deutschland müsse seinen Arbeitsmarkt weiter reformieren und dürfe bestehende Arbeitsmarktreformen nicht aufweichen, forderte der Ökonom.
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Angst vor Jobverlust häufig unbegründet: Viele Firmenübernahmen erhalten Arbeitsplätze
Die Angst vor Jobverlusten nach Firmenübernahmen durch ausländische Investoren ist häufig unbegründet. Im Gegenteil: Übernahmen durch multinationale Unternehmen geben oft positive Impulse für die Sicherung der Standorte und für mehr Arbeitsplätze. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie aus dem Institut für Weltwirtschaft (IfW).
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Chancen auf Studienplatz regional ungleich verteilt
Die Chancen von Abiturienten auf einen zulassungsbeschränkten Studienplatz hängen nicht zuletzt davon ab, wo sie ihr Abitur gemacht haben. So haben Abiturienten aus Thüringen im Durchschnitt dreimal so gute Chancen wie ihre Berliner Kollegen, einen Studienplatz in einem Fach mit Zulassungsbeschränkungen zu ergattern. Der Grund für diese ungleichen Zulassungschancen ist einfach: Thüringer Abiturienten dürfen sich im Durchschnitt über weitaus bessere Noten freuen als Schulabgänger aus Berlin.
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Die Hartz IV-Falle: Wenn Arbeit nicht mehr lohnt
Viele Bezieher des Arbeitslosengelds II haben kaum Anreize, eine Vollzeitbeschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt anzustreben. Für sie sind die Abstände zwischen der ALG-II-Zahlung und dem möglichen Einkommen aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung nach wie vor sehr gering.
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IfW zeichnet exzellente junge Ökonomen aus
Der „Excellence Award in Global Economic Affairs“ des Instituts für Weltwirtschaft geht in diesem Jahr an vier herausragende Nachwuchsökonomen aus Deutschland, Finnland und den Vereinigten Staaten. Die Preisträger sind Hartmut Egger von der Universität Bayreuth, Veronica Guerrieri von der University of Chicago, Edward Miguel von der University of California at Berkeley, sowie Sami Vähämaa (Universität Vaasa).
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Dienstleistungen aus dem Ausland stärken die Innovationskraft inländischer Unternehmen
Eine Verlagerung von Produktionsdienstleistungen ins Ausland bedroht entgegen landläufigen Vorurteilen keineswegs die inländischen Standorte von Industrieunternehmen als Ganzes. Eher das Gegenteil ist der Fall: Der inländische Standort wird meist sogar gestärkt, wenn ein Unternehmen zu seiner Produktion komplementäre Dienstleistungen vermehrt aus dem Ausland bezieht.
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Das Spitzentreffen – Wirtschaftselite und Spitzenökonomen skizzieren auf dem GES effiziente Regulierungen der Finanzwelt
Eine Balance zwischen marktwirtschaftlichen Risiken und einer angemessenen Regulierung der Finanzmärkte herzustellen, ohne Innovationen und Effizienz auf den Finanzmärkten zu sehr einzuschränken, ist wohl gegenwärtig eine der schwierigsten Aufgaben der Finanzpolitik.
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Bildungssysteme der Industrieländer bedürfen umfassender Grundüberholung
Die globale Wirtschaftskrise bringt die Schwächen der Bildungssysteme der Industrieländer schonungslos an den Tag: Die gängigen Bildungs- und Ausbildungswege legen zu wenig Gewicht auf lebenslanges Lernen und die Fähigkeit zur fortwährenden Anpassung der Berufstätigen an sich wandelnde Anforderungen in einer vielfach verflochtenen Welt.
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Bioenergie und Weltagrarmärkte – Workshop am IfW
Am 9. und 10. Februar 2009 findet am Institut für Weltwirtschaft ein wissenschaftlicher Workshop im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Technologie geförderten Projekts „NaRoLa – Nachwachsende Rohstoffe und Landnutzung“ statt. Ziel des Workshops ist es, einen Beitrag zur Entwicklung realitätsnaher Bioenergiepolitikszenarien zu leisten.
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Kulturelle Vielfalt fördert Hightech-Unternehmensgründungen
Die Gründungsrate von Unternehmen variiert erheblich zwischen Deutschlands Regionen. Dies gilt insbesondere für technologieintensive Unternehmen. Einer der Gründe dafür ist - wie schon länger bekannt – die unterschiedliche regionale Verteilung der Beschäftigten in Forschung und Entwicklung und der Arbeitnehmer mit einem besonders hohen Qualifikationsniveau.
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Leibniz-Nachwuchspreis für Christian Merkl
IfW-Forscher Christian Merkl wurde für seine Dissertation Monetary and Labor Policies under Market Frictions von der Leibniz-Gemeinschaft mit dem Leibniz-Nachwuchspreis in der Kategorie Geistes- und Sozialwissenschaften ausgezeichnet. In seiner Dissertation untersuchte Dr. Merkl Lösungsansätze zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit
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Multinationale Unternehmen suchen nicht nur Steueroasen
Wissenschaftler des IfW und der Universität Dundee widersprechen der oft geäußerten politischen Meinung, dass eine Senkung von Unternehmenssteuern grundsätzlich dazu beiträgt, Länder für ausländische Direktinvestitionen attraktiver zu machen. Denn multinationale Unternehmen wissen sehr wohl die positiven Rückwirkungen zu schätzen, die von staatlichen Sozialausgaben auf das soziale Klima einer Volkswirtschaft ausgehen.
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Preis für herausragende studentische Arbeiten
Am 13. Februar verleiht der Wirtschaftswissenschaftliche Club des Instituts für Weltwirtschaft zum zweiten Mal den Take-Maracke-Preis für herausragende studentische Arbeiten auf dem Gebiet der Volks- und Betriebswirtschaftslehre. Die Kieler Wirtschaftsförderungsgesellschaft, KiWi GmbH, unterstützt die Preisverleihung.
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IfW wird von erfahrenen Führungskräften aus der Wirtschaft beraten
Das IfW hat einen Wirtschaftsbeirat als beratendes Organ eingerichtet. Er hat die Aufgabe, den Präsidenten des IfW bei strategischen und operativen Entscheidungen zu unterstützen.


