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ifo Institut für Wirtschaftsforschung (ifo)


Poschingerstr. 5 81679 München Bayern Telefon: 0 89/92 24-0 Telefax: 0 89/98 53 69 eMail: ifo@ifo.de Internet: http://www.ifo.de

Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung e. V. ist eine Münchner Forschungseinrichtung, die als eines der größten Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschlands ihre Arbeit der Analyse der Wirtschaftspolitik widmet und monatlich den ifo Geschäftsklimaindex ermittelt. Etwa 170 Mitarbeiter sind an diesem Institut tätig, wovon mehr als die Hälfte wissenschaftliche Mitarbeiter sind.

ifo Institut für Wirtschaftsforschung (ifo): Aktuelle Nachrichten

  • Schlechte Bildung kostet Deutschland 2.800 Milliarden Euro bis 2090

    Schlechte Bildung kostet Deutschland 2.800 Milliarden Euro bis 2090

    Deutschland verschenkt durch seine große Zahl an unzureichend gebildeten Schülern ein enormes Wachstumspotenzial. Die Folgekosten unzureichender Bildung durch entgangenes Wirtschaftswachstum summieren sich innerhalb der kommenden achtzig Jahre – der Lebensspanne heute geborener Kinder - auf rund 2,8 Billionen Euro. Das ist das Ergebnis einer Studie des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Die für diesen Bereich neuartige Untersuchung des Bildungsökonomen Professor Dr. Ludger Wößmann berechnet dabei die abgezinsten Erträge einer Bildungsreform, welche die Zahl der so genannten „Risikoschüler“ deutlich reduziert. Auf diese Weise können erstmals langfristige volkswirtschaftliche Effekte von Bildung beziffert werden.


  • Helmut Rainer neuer ifo-Bereichsleiter und LMU-Professor für Sozialpolitik und Arbeitsmärkte

    Helmut Rainer neuer ifo-Bereichsleiter und LMU-Professor für Sozialpolitik und Arbeitsmärkte

    Dr. Helmut Rainer (36) wird zum 1. Januar 2010 Leiter des Bereichs Sozialpolitik und Arbeitsmärkte des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung in München. Er hat den Ruf auf eine Professur für Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) angenommen, die mit der Bereichsleitung am ifo Institut untrennbar verbunden ist.


  • Kredithürde insgesamt gesunken - jedoch zunehmende Probleme bei kleinen und großen Industrieunternehmen

    Kredithürde insgesamt gesunken - jedoch zunehmende Probleme bei kleinen und großen Industrieunternehmen

    Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat im September geringfügig abgenommen. 43,7% der befragten Unternehmen bezeichnen die Kreditvergabepraxis der Banken als restriktiv. Im Vormonat klagten noch 44,2% der Befragungsteilnehmer über einen schwierigen Zugang zu Bankkrediten. Allerdings ergibt sich zwischen den Wirtschaftbereichen kein einheitliches Bild.


  • Höhere Einkommen für sozial schwache Familien

    Höhere Einkommen für sozial schwache Familien

    Die in den vergangenen Monaten in Kraft getretenen Verbesserungen bei den staatlichen Transferleistungen haben besonders bei Familien zu einer deutlichen Verbesserung der Einkommenssituation geführt. Das ist das Ergebnis einer detaillierten Untersuchung der Entwicklung der Nettoeinkommen von Arbeitnehmerhaushalten, die das ifo Institut für Wirtschaftsforschung jetzt vorgelegt hat. Das Nettoeinkommen ist die Summe aus dem Nettolohn und den staatlichen Transferzahlungen, die ein Haushalt bezieht.


  • Höhere Kredithürde für kleine und große Unternehmen

    Höhere Kredithürde für kleine und große Unternehmen

    Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Mai merklich erhöht. Von den befragten Unternehmen klagen aktuell 42,9% über eine restriktive Kreditvergabe durch die Banken. Im Vormonat waren es 41,6%.


  • Mindestlohn benachteiligt Geringverdiener in den Städten

    Mindestlohn benachteiligt Geringverdiener in den Städten

    Auf dem Land ist das Leben kostengünstiger und so liegen auch die Löhne meist unter dem Niveau in der Stadt. Solche räumlichen Unterschiede wie auch andere Dimensionen der Lohnstruktur wurden in der Diskussion um die Einführung eines einheitlichen gesetzlichen Mindestlohns bisher weitgehend vernachlässigt.


  • CESifo Working Paper: Nein zum Mindestlohn

    CESifo Working Paper: Nein zum Mindestlohn

    Die jüngste Einführung von branchenspezifischen Mindestlöhnen ermutigte viele Politiker und Verbände, einen flächendeckenden Mindestlohn in Deutschland zu fordern.


  • Abschaffung der Hauptschule - ein Ausweg aus der Bildungsmisere?

    Abschaffung der Hauptschule - ein Ausweg aus der Bildungsmisere?

    "Eine starke Hauptschule war, ist und bleibt die Schule für Handwerk, Technik und soziale Berufe", betont die Ministerin in einem Beitrag im neuesten ifo Schnelldienst. Mit der simplen Forderung nach einer Abschaffung der Hauptschule tue man weder den Jugendlichen einen Gefallen, noch den engagierten Lehrerinnen und Lehrern. Stattdessen solle man jeder Schulart die Möglichkeit für ein Bildungsangebot geben, das Voraussetzung für eine weitere Phase der Bildung und Ausbildung sein könne. Ziel der Reform des deutschen Bildungssystems müsse es deshalb sein, Durchlässigkeit und Anschlussfähigkeit zu schaffen. Gerade in dieser Hinsicht habe die Hauptschule in den vergangenen Jahrzehnten gute Arbeit geleistet. Auch dürfe nicht übersehen werden, wie gut die pädagogische Arbeit sei, die insbesondere an den Hauptschulen geleistet werde.


  • CESifo Working Paper - Lehrlingsausbildung: für Schweizer Betriebe ein Plus, für deutsche Betriebe ein Zuschuss

    CESifo Working Paper - Lehrlingsausbildung: für Schweizer Betriebe ein Plus, für deutsche Betriebe ein Zuschuss

    Während ein Schweizer Betrieb eine dreijährige Ausbildung mit einem Nutzen abschließt, der die Kosten um 2 700 EUR übersteigt, ist es für einen vergleichbaren deutschen Betrieb ein deutliches Zuschussgeschäft: Die Kosten übersteigen den Nutzen um rund 22 600 EUR. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) in Bonn mit der Universität Bern, die soeben als CESifo Working Paper erschienen ist. Stefan Wolter, Professor an der Universität Bern, einer der Autoren und kürzlich Gastwissenschaftler am ifo Institut stellt fest: "Unsere Ergebnisse zeigen, dass drei Faktoren den Unterschied zwischen den beiden Ländern erklären können: unterschiedliche relative Löhne, unterschiedliche Anwesenheitszeiten der Lehrlinge im Betrieb und ihr Einsatz in produktiven Tätigkeiten."


  • ifo Beschäftigungsbarometer läuft der Zeit voraus

    ifo Beschäftigungsbarometer läuft der Zeit voraus

    Das ifo Beschäftigungsbarometer ist eine geeignete Messgröße der konjunkturellen Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes, weil es zeitnahe und verlässliche Signale der dynamischen Entwicklung liefert.


  • Beschäftigungschancen statt Mindestlohn!

    Beschäftigungschancen statt Mindestlohn!

    Die Bundesregierung beabsichtigt, durch eine Neufassung des Gesetzes über Mindestarbeitsbedingungen (MindArbBedG) und des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG) für möglichst viele Branchen Mindestlöhne in Deutschland einzuführen. Entsprechende Gesetzentwürfe des Bundesarbeitsministers liegen vor. Wir müssen vor deren Umsetzung ausdrücklich warnen! Ohne Not würde mit diesem Schritt der Weg in eine staatliche Lohnfestsetzung bereitet und das erfolgreiche System der marktwirtschaftlichen Ordnung in seinen Grundfesten beschädigt.


  • Gesetzlicher Mindestlohn kann Tarifbindung in Deutschland reduzieren

    Gesetzlicher Mindestlohn kann Tarifbindung in Deutschland reduzieren

    In der Debatte um die Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland wird oft auf die Länder verwiesen, in denen es einen solchen bereits gibt.


  • CESifo DICE Report: Bei Studiengebühren in Europa keine Einheit

    CESifo DICE Report: Bei Studiengebühren in Europa keine Einheit

    Die unterschiedliche Ausgestaltung der Gebühren trifft nicht nur Studenten an deutschen Hochschulen, sondern auch die Mehrzahl der Studenten in Europa. In einem erstmals erstellten Vergleich von 29 europäischen Ländern (die 27 Mitglieder der EU sowie Norwegen und die Schweiz) gibt das Münchner ifo Institut einen Überblick über die Beteiligung der Studierenden an den Kosten ihrer Hochschulausbildung.


  • Schavan pocht auf nationale Zuständigkeit beim Zuzug von Arbeitskräften

    Schavan pocht auf nationale Zuständigkeit beim Zuzug von Arbeitskräften

    Angesichts des Fachkräftemangels sieht Bundesministerin Annette Schavan Regelungsbedarf, um der Wirtschaft in Deutschland die Freiheit zu geben, Hochqualifizierte auch im Ausland zu rekrutieren.


  • ifo Institut fordert Versachlichung der Diskussion um Mindestlöhne

    ifo Institut fordert Versachlichung der Diskussion um Mindestlöhne

    In der aktuellen Diskussion um die Einführung von Mindestlöhnen wird das grundlegende Prinzip der Marktwirtschaft - die Regulierung von Angebot und Nachfrage durch den Preismechanismus - stark vernachlässigt, wenn nicht gar bezweifelt.



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