Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung wurde 1970 von der Hessischen Landesregierung ins Leben gerufen. Die HSFK betreibt keine Auftragsforschung. Mit rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die HSFK das größte und älteste Friedensforschungsinstitut in der Bundesrepublik Deutschland.
Die HSFK untersucht die Ursachen von internationalen Krisen und Konflikten, beschäftigt sich mit Friedensforschung und Abrüstungspolitik. Neben der Forschung stehen ihre Mitarbeiter auch für Politikberatung zur Verfügung.
Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK): Aktuelle Nachrichten
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HSFK für Chancengleichheit ausgezeichnet
Die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) erhält erstmals das TOTAL E-QUALITY-Prädikat für gelebte Chancengleichheit in der Personalpolitik. Die Auszeichnung wurde am Donnerstag in Erfurt an sechzig Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden vergeben.
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Ernst-Otto Czempiel-Preis 2010 ausgeschrieben
Zu Ehren ihres langjährigen Leiters, Prof. Dr. Ernst-Otto Czempiel, schreibt die HSFK einen nach ihm benannten Preis für die beste postdoktorale Monographie aus der Friedensforschung aus, die 2008 oder 2009 erschienen ist.
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HSFK gratuliert dem „UNI goes UNO“-Projekt der Frankfurter Universität
Das unter Schirmherrschaft der HSFK stehende Projekt „Uni goes UNO“ ist mit dem Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre ausgezeichnet worden. In diesem Projekt versetzen sich Studierende jährlich in die Rolle von Diplomaten, die im Rahmen der Vereinten Nationen Verhandlungen führen.
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Frankfurter Friedensforscher belegen Spitzenplatz im DFG-Ranking
Die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) hat in den Jahren 2005 bis 2007 von allen außerunversitären Forschungsinstituten in Deutschland die höchsten Fördermittel von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Bereich Sozialwissenschaften erhalten. Mit einer Gesamtförderung von 1,9 Mio. Euro belegt die HSFK den ersten Platz gemeinsam mit dem Wissenschaftszentrum Berlin (WZB). Dies geht aus dem DFG-Ranking hervor, das am heutigen Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde.
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Forscher diskutieren Zusammenhänge zwischen Gerechtigkeit, Frieden und Regieren
Namhafte, internationale Fachleute hatte die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) zu ihrem Symposium „Just Peace Governance“ nach Frankfurt am Main geladen, für das es gleich zwei Anlässe gab: Das Forschungsinstitut wird in diesem Jahr ein neues Forschungsprogramm unter dem selben Namen aufnehmen und sein Leiter Harald Müller ist vor wenigen Wochen 60 Jahre alt geworden. Beides waren triftige Gründe für über 80 Gäste, den 19. und 20. Juni in der HSFK zu verbringen. Unter den renommierten Forschern waren Ernst-Otto Czempiel (erster Leiter der HSFK, Emeritus der Universität Frankfurt), Dieter Senghaas (Emeritus der Universität Bremen), Thomas Risse und Tanja Börzel (beide FU Berlin), Michael Zürn (WZB/Hertie School of Governance Berlin), Tanja Brühl, Nicole Deitelhoff und Rainer Forst (alle drei Universität Frankfurt), Hauke Brunkhorst (Universität Flensburg), Nina Tannenwald (Brown University) und Richard Price (University of British Columbia).
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Nicole Deitelhoff wird Professorin an der Frankfurter Universität und leitet Forschergruppe an der HSFK
Nicole Deitelhoff ist zum Sommersemester 2009 von der Goethe-Universität Frankfurt berufen worden. Sie forscht und lehrt im Rahmen des Frankfurter Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, dem auch die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) angehört. Zum 1. Mai wird Deitelhoff die „Professur für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungs-politik“ an der Goethe-Universität antreten. Zugleich wird sie eine Forschergruppe an der HSFK aufbauen und leiten, die sich mit Fragen von Fairness in internationalen Verhandlungsthemen befasst.
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Podiumsdiskussion: „Die Weltordnung des 21. Jahrhunderts“
Die Reihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ der Leibniz-Gemeinschaft veranstaltet gemeinsam mit und an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) in Frankfurt am Main eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Weltordnung des 21. Jahrhunderts. Ursachen und Folgen globaler Machtverschiebungen“. Am 29. April um 18 Uhr diskutieren Prof. Dr. Harald Müller, Leiter der HSFK, Prof. Dr. Detlef Nolte, Vizepräsident des GIGA – German Institute of Global and Area Studies/Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien, und Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer, Leiter der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und Sinologe, unter der Moderation von Dr. Thomas Gutschker vom Rheinischen Merkur darüber, wie sich die Machtverhältnisse in der Welt verändern werden.
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Christopher Daase ist neuer Programmbereichsleiter an der HSFK und Professor an der Frankfurter Universität
Christopher Daase ist zum Sommersemester 2009 von der Goethe-Universität Frankfurt berufen worden. Er forscht und lehrt im Rahmen des Frankfurter Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, dem auch die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) angehört. Neben der „Professur für Internationale Organisation“ an der Universität übernimmt Daase die Leitung des Programmbereichs „Internationale Organisation, demokratischer Friede und die Herrschaft des Rechts“ an der HSFK. Hier wird er sich mit den Themen Sicherheitspolitik sowie Recht und Normen in den internationalen Beziehungen beschäftigen.


