Herder-Institut, Marburg (HI)
Das Herder-Institut wurde 1950 in Marburg gegründet und ist eine der zentralen Einrichtungen der historischen Ostmitteleuropa-Forschung in Deutschland. Es beschäftigt sich intensiv mit der Geschichte und Kultur Polens, Estlands, Lettlands, Litauens, Tschechiens, der Slowakei und der Region Kaliningrad.
1992 wurde das Institut Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (früher Blaue Liste). Das Herder-Institut verfügt über eine Spezialbibliothek, es wird Forschung betrieben und Vorträge und Workshops werden angeboten. Ein Stipendienprogramm am Institut ermöglicht Forschungsaufenthalte von einem bis drei Monaten.
Herder-Institut, Marburg (HI): Aktuelle Nachrichten
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Wissenschaftsrat bescheinigt Herder-Institut positive Entwicklung
Im Rahmen der seit 1995 durchgeführten Überprüfung aller 82 Forschungseinrichtungen der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz hat der Wissenschaftsrat in seiner jüngsten Vollversammlung in Bremen die Arbeit des Marburger Herder-Instituts positiv bewertet und die uneingeschränkte Weiterförderung des Instituts im Rahmen der gemeinsamen Forschungsförderung durch Bund und Länder empfohlen.
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Epochenwenden - Wendezeiten in der mittel- und ostmitteleuropäischen Kunstgeschichte
Auf Einladung des Herder-Instituts treffen sich vom 24. - 27. September polnische und deutsche Kunsthistoriker zur 5. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker. Der 1988 von Andrzej Tomaszewski, dem heutigen Generalkonservator der Republik Polen, und Dethard von Winterfeld, Universität Mainz, ins Leben gerufene Arbeitskreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kunst in den historischen Regionen des östlichen Mitteleuropa gemeinsam zu erforschen und Forschungen hierzu anzuregen.
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Gutshof unter den Eichen. Ausstellung in Lettland
Gutshof unter den Eichen. Gemeinsame Ausstellung vom Herder-Institut Marburg und dem Schloßmuseum Ruhental (Rundale) in Lettland.
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Ansichten von Glogau
Die aus Beständen des Bildarchivs und der Kartensammlung des Marburger Instituts erarbeitete Ausstellung zeigt Bilder einer Stadt aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die heute ein völlig anderes Gesicht trägt.


