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Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ)


Inhoffenstr. 7B 38124 Braunschweig Niedersachsen Telefon: 05 31/26 16-0 Telefax: 05 31/26 16-418 eMail: contact@dsmz.de Internet: http://www.dsmz.de

Die Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ) wurde 1969 unter der Schirmherrschaft der Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung am Institut für Mikrobiologie der Universität in Göttingen als „Deutsche Sammlung von Mikroorganismen“ (DSM) gegründet. Seit 1987 hat sie ihren Sitz in Braunschweig und ist seit 1996 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Die DSMZ ist das bedeutendste Ressourcenzentrum für biologisches Material in Europa. Mit mehr als 18.000 Mikroorganismen, 1.200 Pflanzenviren, 600 menschlichen und tierischen Zelllinien, 770 pflanzlichen Zellkulturen und über 7.100 Patenthinterlegungen ist die DSMZ seit mehreren Jahrzehnten ein verlässlicher Partner für ihre Kunden.

Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ): Aktuelle Nachrichten

  • Tag der offenen Tür an der DSMZ

    Tag der offenen Tür an der DSMZ

    Am Samstag, dem 8. Mai öffnet die Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen interessierten Besuchern ihre Pforten. Den „Tag der offenen Tür“ wird Prof. Dr. Jörg Overmann, neuer geschäftsführender Direktor der DSMZ, nutzen, um sich um 11 Uhr den Braunschweiger Bürgern und Bürgerinnen vorzustellen. Um 13 Uhr wird er darüber hinaus die spannende Frage beantworten: „Welche Bakterien gibt es wirklich?“. Gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und dem Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin wird das Forschungsgelände in Stöckheim am kommenden Samstag zum Wissenschaftscampus für Jedermann.


  • Verwandtschaft von Bakterien am Computer bestimmen

    Verwandtschaft von Bakterien am Computer bestimmen

    Wie ähnlich sind sich zwei Bakterien? Repräsentiert ein neu isolierter Bakterienstamm eine neue Art? Die entscheidende Antwort hierauf lieferte bisher die DNA-DNA-Hybridisierung (DDH) im „wet lab“,dem nassen Labor, und kann nun zuverlässiger im „dry lab“, also am Computer gefunden werden.


  • Rosa: die Trendfarbe für niedersächsische Forscher

    Rosa: die Trendfarbe für niedersächsische Forscher

    Photosynthetisch aktive Bakterien der Roseobacter-Gruppe haben ein gemeinsames Charakteristikum: sie sind rosa gefärbt. Aber nicht nur das: sie bilden eine der wichtigsten Gruppen unter den marinen Bakterien. Grund genug, sie in einem Sonderforschungsbereich (SFB) genauer unter die Lupe zu nehmen. Der SFB „Roseobacter“ startete zu Jahresbeginn. Der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen stehen DFG-Fördermittel in Höhe von 855.000 Euro zur Verfügung.


  • Das Bild der Mikrobiologie wird gerade gerückt

    Das Bild der Mikrobiologie wird gerade gerückt

    Die bakterielle Vielfalt ist gigantisch groß – aber sie hält sich gern versteckt. Bis heute ist kaum ein Prozent aller Mikroorganismen im Labor kultiviert und beschrieben worden.


  • Zentrales Sekretariat für Bio-Netzwerk

    Zentrales Sekretariat für Bio-Netzwerk

    Biologisches Material für die Forschung aufbereiten und der Wissenschaft zugänglich machen – das ist weltweit Aufgabe von Kulturensammlungen. Viele dieser traditionellen Sammlungen sind durch Qualitätsmanagement in den letzten Jahren auf dem Weg, sich zu sogenannten „biologischen Ressourcen-Centern“ (BRC) zu entwickeln. Um Daten und Informationen aus diesen Zentren besser zu verknüpfen, wurde nun der Grundstein für ein internationales Bio-Netzwerk gelegt, mit zentralem Sitz in Braunschweig: das GBRCN (Global Biological Resource Center Network).


  • Ein Bach voller unentdeckter Bakterien

    Ein Bach voller unentdeckter Bakterien

    Wissenschaftler der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ) in Braunschweig haben in Niedersachsen neue Bakterienarten entdeckt. Die sieben Neuisolate stammen aus dem Westerhöfer Bach im Harz und gehören den Gattungen Flavobacterium und Pedobacter an.


  • Winnacker: Keine Schleimer bei der DFG

    Winnacker: Keine Schleimer bei der DFG

    Kinder brauchen einen Namen. Das gilt auch für neu entdeckte Bakterien. Das Bakterium Deefgea rivuli trägt seinen Namen zu Ehren der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Entdeckt wurde Deefgea von Prof. Erko Stackebrandt, Leiter der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ) und seinen Mitarbeitern, als sie den außergewöhnlich kalkhaltigen Westerhöfer Bach im Harz untersuchten.


  • Er läuft und läuft und läuft…

    Er läuft und läuft und läuft…

    Laufverrückter Professor aus Braunschweig will 1200 Kilometer in 17 Tagen zu Fuß zurücklegen. Vom Kap Arkona auf Rügen startet der 53jährige Mediziner und Zellbiologe Prof. Dr. Hans Drexler am 11. September in Richtung Schweiz. Der Deutschlandlauf fehlt dem Ausdauersportler noch in seiner Sammlung. 208 Marathons, darunter Boston, Berlin und Kapstadt, hat er bereits erfolgreich hinter sich gebracht. Ganz nebenbei ist er einer der führenden Wissenschaftler im Umgang mit Krebszellkulturen. Als Bereichsleiter der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ) hat er die weltweit umfangreichste Sammlung von Leukämiezellen aufgebaut und unterstützt so die internationale Krebsforschung.


  • Medizinische Mikrobiologie gewinnt an Bedeutung

    Medizinische Mikrobiologie gewinnt an Bedeutung

    Die Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ) hat ihre Expertise im Bereich der Krankheitserreger ausgeweitet. Die jetzt neu gegründete Arbeitsgruppe „Medizinische Mikrobiologie“ wird von der Privatdozentin Dr. Sabine Gronow geleitet. Durch die Bereitstellung von Krankheitserregern für nationale und internationale Forschungseinrichtungen leistet die DSMZ einen wichtigen Beitrag zur Erforschung dieser Erreger und der Entwicklung möglicher Therapien. Dank des neuen Schwerpunkts wird diese Wissenschaftsförderung in Zukunft noch umfassender und kompetenter erfolgen.


  • Gemeinschaft Deutscher Kryobanken gegründet

    Gemeinschaft Deutscher Kryobanken gegründet

    In St. Ingbert wurde die »Gemeinschaft Deutscher Kryobanken (GeDeK)« gegründet und hat ihre gemeinnützige Arbeit aufgenommen. Die Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ) gehört zu den Gründungsmitgliedern. Der Zweck des Vereins ist die Förderung interdisziplinärer Forschung und eine Standardisierung auf den Gebieten der Kryobiologie, Kryomedizin und Kryobiotechnologie. Ziel ist die Schaffung einer bundesweiten Plattform zur Qualitätssicherung und Interessenvertretung im Bereich der Kryokonservierung.


  • Virenexperten im Kampf gegen Hungersnöte

    Virenexperten im Kampf gegen Hungersnöte

    Forscher der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen machen die Cassavapflanze, die Kartoffel Afrikas, widerstandsfähig gegen gefährliche Pflanzenviren. Zu diesem Zweck hat die DSMZ die weltweit umfangreichste Sammlung infizierter Pflanzen jetzt komplettiert. Die genaue Analyse des gesamten Virenspektrums erlaubt die gezielte Züchtung besonders resistenter Pflanzen. Erste Züchtungserfolge werden auf afrikanischen Feldern bereits im Anbau getestet. Weltweit ernähren sich über 800 Millionen Menschen von Cassava.


  • Neue ECCO-Präsidentin kommt aus Braunschweig

    Neue ECCO-Präsidentin kommt aus Braunschweig

    Mikrobiologin der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ) ist neue Präsidentin des Dachverbandes europäischer Ressourcenzentren - ECCO.


  • Lebende Chemiefabriken für die internationale Forschung

    Lebende Chemiefabriken für die internationale Forschung

    Myxobakterien sind im Reich der Bakterien die Hochbegabten. Ihre Erbinformation ist wesentlich umfangreicher als bei gewöhnlichen Bakterien. Die besondere Komplexität spiegelt sich vor allem in ihrem Stoffwechsel wieder.


  • Bakterien, Viren und Zellen - Die weltweit größte zertifizierte Kulturensammlung verschickt jährlich 30.000 Proben

    Bakterien, Viren und Zellen - Die weltweit größte zertifizierte Kulturensammlung verschickt jährlich 30.000 Proben

    Ob Krebszelle oder Tiefseebakterium: Bei der DSMZ, der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH, bestellen Wissenschaftler aus der ganzen Welt Bakterien, Viren und Zellen für Ihre Forschung. Dank der hohen Qualitätsansprüche an die eigene Arbeit konnte die DSMZ jetzt mit dem Gütesiegel des internationalen Qualitätsmanagements ausgezeichnet werden.



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