SCHÜLER VERSTEHEN. Improvisationen über Interkultur. Ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010
Mit Mitteln des Improvisationstheaters zeigen Schülerinnen und Schüler des Ruhrgebiets am 6. Februar wie Gesellschaften mit kultureller Verschiedenheit umgehen können. Wie Improvisation als Methode in Kunst und Wissenschaft eingesetzt werden kann, reflektieren Wissenschaftler, Künstler und Schüler im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 7. Februar. Beide Veranstaltungen werden vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und der Frida-Levy-Gesamtschule in Essen ausgerichtet und sind Teil des offiziellen Programms der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.
Können wir von Jugendlichen des Ruhrgebiets interkulturelles Verstehen lernen? "SCHÜLER VERSTEHEN. Improvisationen über Interkultur" ist ein wissenschaftlich-künstlerisches Projekt, das Schüler als Experten für Interkultur ernst nimmt. Drei Ruhrgebietsschulen nehmen an dem Projekt teil: Das Ricarda-Huch-Gymnasium (Gelsenkirchen), die Ludgerus-Hauptschule (Duisburg) und die Frida-Levy-Gesamtschule (Essen). Die in diesen Schulen praktisch gelebte Interkulturalität wird im Improvisationstheater spielerisch zur Schau gestellt. Unterstützt von Künstlern, die durch die Yehudi Menuhin Stiftung vermittelt wurden, bringen Jugendliche hier ihr Wissen über die Möglichkeiten und Grenzen des Zusammenlebens von Menschen mit unterschiedlicher kultureller Herkunft in künstlerischer Form zum Ausdruck.
Die wissenschaftliche Grundlage des Workshops bildet das Forschungsprojekt "Interkulturelles Verstehen in Schulen des Ruhrgebiets". Es wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und unter der Leitung von Prof. Dr. Ronald Kurt und Privatdozent Dr. Alfred Hirsch am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) durchgeführt.
(Quelle: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), 26.01.2010)


