Kulturwissenschaftliches Institut (KWI)
Das KWI ist das Institute for Advanced Study der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg- Essen. Als interdisziplinäres Forschungskolleg für Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften erforscht es anwendungsbezogen und praxisnah die Grundlagen der modernen Kultur. Das Institut besteht seit 1989 und fördert den internationalen Austausch und den interkulturellen Dialog. Aktuelle Projekte beziehen sich auf kulturwissenschaftliche Problemstellungen wie „Erinnerung und Gedächtnis“ (im Center for Interdisciplinary Memory Research) und „Verantwortung“ (im Center for Responsibility Research). Einen zentralen Schwerpunkt bilden ferner interkulturelle Fragestellungen sowie der neue Projektverbund „KlimaKultur“.
Kulturwissenschaftliches Institut (KWI): Aktuelle Nachrichten
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Podiumsdiskussion „Klimawandel – Herausforderung für Wissenschaft und Forschung in NRW?“
Der Klimawandel wird auch Nordrhein-Westfalen betreffen und sich auf Natur, Gesellschaft und Wirtschaft unseres Bundeslandes auswirken. Bereits jetzt sehen wir unser Verständnis von Fortschritt und Wachstum in Frage gestellt. Wie werden wir die Veränderungen und Umbrüche bewältigen, die auf uns zu kommen? Diese Frage richtet sich nicht zuletzt an die Wissenschaft, sie beteiligt sich an der Erforschung des Klimawandels und an der Entwicklung von Konzepten, ihm zu begegnen. Auch auf europäischer Ebene werden diese Zukunftsfragen im Rahmen der „Grand Challenges“ intensiv diskutiert.
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Workshop: „Sustainable Logistics“ – eine interdisziplinäre Herausforderung
Logistische Unternehmensnetze korrespondieren in vielfältiger Weise mit sozialen, ökonomischen und ökologischen Umwelten. Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Versorgung und Verantwortung, Energieeffizienz und Ressourcenschonung sind heute wichtige Zielvorgaben für Logistikunternehmen in komplexen und zumeist globalen Wertschöpfungsprozessen. Zum Erreichen dieser Ziele sind auch neue Instrumente des Nachhaltigkeitsmanagements und der gesellschaftlichen Verantwortung (Corporate Social Responsibility) erforderlich. Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen lädt zu diesem Thema, gemeinsam mit dem Zentrum für Logistik & Verkehr an der Universität Duisburg-Essen, am 14.12. zu einem Workshop ein.
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Interdisziplinäre Sommerakademie Prometheus 2010: „Wo kommen unsere Energien her?“
Vom 30. August bis 8. September 2010 diskutieren mehr als 40 Vertreter aus Kultur- und Naturwissenschaften auf der Zeche Zollverein in Essen die Frage, woher unsere „Energien“ – gemeint sind nicht nur natürliche Energieressourcen, sondern auch Motivation, Ideen und Wünsche – kommen. Auf Einladung der Universität Duisburg-Essen und des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI), gefördert durch die RWE AG, widmen sich Wissenschaftler und Experten aus historischer und theoretisch-philosophischer sowie aus naturwissenschaftlich-technischer Sicht dem Verhältnis des Menschen zu seinen Energien in Vergangenheit und Zukunft.
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Treffen zur Halbzeit: Nachwuchsforscher der Global Young Faculty stellen erste Ergebnisse vor
Ehrengast Sir John Sulston Knapp 150 Wissenschaftler treffen sich in der Philharmonie Essen Beim Midterm-Treffen der Global Young Faculty, dem Nachwuchswissenschaftler-Netzwerk der Metropole Ruhr, werden die fünf Arbeitsgruppen Klima, Technologie, Wirtschaft, Gesundheit, Kultur und Gesellschaft über ihre ersten Ergebnisse berichten. Mit international renommierten Referenten wie dem Nobelpreisträger Sir John Sulston diskutieren sie zudem über die Verantwortung der Wissenschaft angesichts der Krise des Erdsystems.
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Vom Gen zur Ethik - Wissen und Verantwortung in den Biowissenschaften
Wie sich das Verhältnis von Biowissenschaften und Gesellschaft über die letzten Jahrzehnte verändert hat und was gegenwärtig „Verantwortung“ in den Biowissenschaften bedeutet diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Geistes- und Biowissenschaften am 11. März 2010 auf einer Tagung in Essen.
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SCHÜLER VERSTEHEN. Improvisationen über Interkultur. Ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010
Mit Mitteln des Improvisationstheaters zeigen Schülerinnen und Schüler des Ruhrgebiets am 6. Februar wie Gesellschaften mit kultureller Verschiedenheit umgehen können. Wie Improvisation als Methode in Kunst und Wissenschaft eingesetzt werden kann, reflektieren Wissenschaftler, Künstler und Schüler im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 7. Februar. Beide Veranstaltungen werden vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und der Frida-Levy-Gesamtschule in Essen ausgerichtet und sind Teil des offiziellen Programms der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.
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Interkultur und Bildung: Der Geist der Bildung. Nietzsche und die Neuorientierung des europäischen Bildungsideals
Derzeit wird viel über "Bildung" gesprochen. Die Vorstellungen davon, was Bildung ausmacht, gehen jedoch weit auseinander. Der Philosoph Werner Stegmaier von der Universität Greifswald schaut zurück und sucht in seinem Vortrag am 1. September 2009 im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) bei Nietzsche nach Anregungen zu einer Neuorientierung des Bildungsideals. Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe "Interkultur und Bildung" des Projekts "Interkulturelles Verstehen in Schulen des Ruhrgebiets" am KWI.
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Unternehmenskultur und regionale Einbettung. Der Einfluss der Region auf die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen
Unternehmen prägen das Profil von Regionen – sie werden aber auch selbst durch regionale Kompetenzen, Kulturen und Milieufaktoren geprägt. Das Wechselverhältnis von Unternehmensund Regionalkultur steht im Zentrum des von der EU geförderten Projekts „CURE“ (Corporate Culture and Regional Embeddedness). In ihrem Vortrag am 16. Juni 2009 stellen Björn Ahaus, Cordula Obergassel und Ludger Heidbrink wichtige Ergebnisse des CURE-Projekts am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) am Beispiel der Region Potsdam vor.
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Fremderfahrung, Fremdbilder, Fremdorte. Phänomenologische Perspektiven der Interkulturalität
Im Gegensatz zu jedem puren Mono- oder Multikulturalismus bedeutet Interkulturalität eine Zwischensphäre, in der Eigenes und Fremdes miteinander verflochten sind. Wir finden Fremdes im Eigenen und Eigenes im Fremden. Migration in Form von Reise, Auswanderung und Vertreibung ist jeweils eine Quelle von Wandlungen, aber auch von Konflikten. Fremdheit droht jederzeit in Feindschaft auszuarten. Die Globalisierung bringt verstärkt Formen der "Ortlosigkeit" mit sich - sie stellt uns vor die Frage, wie der menschliche Leib als stets an einen bestimmten Ort gebundener zu bewahren ist und zugleich eine Beliebigkeit seiner räumlichen Umgebung vermieden werden kann.
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Vom Nutzen und Nachteil des Unternehmertums
Ein Kolloquium des „Center for Responsibility Research“ des Kulturwissenschaftlichen Instituts, Essen vom 18.-19. März 2008 unter der Leitung von Ludger Heidbrink und Peter Seele.
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KWI mit Gästen 2008: "Kinder, Kinder - keine Ausreden!"
Bei der jährlichen Vortrags- und Diskussionsreihe "KWI mit Gästen - Dialoge über Zeit- und Streitfragen" steht jeweils ein gesellschaftspolitisch relevantes Thema der Kulturwissenschaften im Zentrum. Das Kulturwissenschaftliche Institut (KWI) veranstaltet die Reihe in Kooperation mit dem Schauspiel Essen. In diesem Jahr diskutiert die Berliner Publizistin Barbara Sichtermann mit Gästen über den Status und die Chancen von Kindern in unserer Gesellschaft. Sichtermann hat zahlreiche Bücher über Kinder, Pubertät und Adoption veröffentlicht sowie Longseller über Kindererziehung vorgelegt, die heute Klassiker-Rang besitzen.
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Die Entwicklung der Frauen- und Geschlechterforschung im postsozialistischen China - Gastprofessorin für internationale Frauenforschung an der RUB
Am Beispiel des feministischen Engagements in China, insbesondere seit der Vierten UN-Konferenz über Frauen 1995 in Peking, beleuchtet Professor Dr. Wang Zheng, Marie-Jahoda-Gastprofessorin für Internationale Frauenforschung an der Ruhr-Universität Bochum (RUB), die Funktionsweise globaler Strömungen feministischer Konzepte und Praktiken. Moderatorin des Vortrags am 25. Juni 2008 im Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) Essen ist Dr. Carmen Meinert, Koordinatorin des Projekts "Humanismus in der Epoche der Globalisierung" am KWI.
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Corporate Social Responsibility. Wie moralisch sind Unternehmen?
Das Schlagwort "Corporate Social Responsibility" (CSR) ist in aller Munde. Tragen Unternehmen mit ihrem verstärkten sozialen Engagement wirklich zum Wohl der Gesellschaft bei? Oder dient die Rede von der unternehmerischen Verantwortung nur als Feigenblatt? Diesen Fragen geht Ludger Heidbrink, Direktor des Center for Responsibility Research (CRR) am Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) Essen, in seinem Vortrag am 17. Juni 2008 nach.
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Theologische Ehrendoktorwürde für Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen
Die Theologische Fakultät der Universität Rostock hat Professor Dr. Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) Essen, am 21. Mai 2008 die Ehrendoktorwürde verliehen.
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Wulf Kansteiner über Geschichte und Gedächtnis im Zeitalter interaktiver Medien
Der Zeithistoriker Wulf Kansteiner, State University of New York, Binghamton, spricht am 26. Mai 2008 im Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) Essen über die Veränderungen, denen Geschichte und Gedächtnis im Zeitalter interaktiver Medien unterworfen sind. Anders als Bücher, Filme und Fernsehen bieten Videospiele die Möglichkeit, historische Orte und Akteure nach eigenen Vorlieben abzuändern.


