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Jugend forscht: Deutschlands Beste entdecken neue Welten!

Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler fiebern dem 45. Bundeswettbewerb von Jugend forscht vom 13. bis 16. Mai 2010 in Essen entgegen. Noch bis Ende März werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Finales auf den Landeswettbewerben ermittelt. Unter dem Motto „Entdecke neue Welten!“ hatten sich bundesweit über 10 000 Jugendliche an der aktuellen Runde von Jugend forscht beteiligt. „Die Finalisten beweisen, dass wir in Deutschland über ein großes Potenzial an jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verfügen. Gerade in Zeiten der Krise ist es wichtig, durch eine nachhaltige Förderung begabter und leistungsstarker Nachwuchskräfte die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zu sichern“, sagt Dr. Jörg F. Maas, Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht e. V. Der 45. Bundeswettbewerb wird gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der ThyssenKrupp AG.

Eine Reihe von Projekten konnte sich bereits für das Finale qualifizieren: So präsentiert ein Jungforscher sein selbst programmiertes Notrufsystem für ältere Menschen. Die Software erkennt anhand des Stromverbrauchs in der Wohnung, ob ein Bewohner beispielsweise gestürzt oder erkrankt ist. Welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Antarktische Halbinsel hat, untersuchte eine Nachwuchswissenschaftlerin anhand eines Eiskerns aus der Region um den Südpol.

Blockheizkraftwerke arbeiten durch ihre kombinierte Strom- und Wärmeerzeugung besonders umweltfreundlich. In Essen zeigt ein junger Forscher, ob der Einsatz dieser Technologie auch in Privathaushalten sinnvoll ist. Beim Bundesfinale wird auch ein spannendes Technikprojekt vertreten sein: ein selbst konstruierter Roboter, der auf einer Kugel balancieren kann. Dafür ermittelt er laufend seine Position, um so selbstständig die notwendigen Ausgleichsbewegungen auszuführen. „Dieses und andere Beispiele belegen eindrucksvoll, dass sich die Nachwuchsforscher besonders auch für Ingenieurwissenschaften interessieren, die von zentraler Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit unseres Landes sind“, sagt Ralph Labonte, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der ThyssenKrupp AG.

Bis zum Abschluss der Landeswettbewerbe werden weitere kreative und anspruchsvolle Projekte aus den sieben Jugend forscht Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik hinzukommen. In den Bundesländern Berlin (24.03.), Nordrhein-Westfalen (24.03.), Mecklenburg-Vorpommern (24.03.), Saarland (24.03.), Bayern (25.03.), Brandenburg (25.03.), Rheinland-Pfalz (25.03.), Sachsen-Anhalt (25.03.), Schleswig-Holstein (25.03.), Thüringen (25.03.), Baden-Württemberg (26.03.), Hamburg (26.03.) und Sachsen (27.03.) besteht noch die Möglichkeit, dem wissenschaftlichen Nachwuchs beim Landesfinale über die Schulter zu schauen. Informationen zu allen Landessiegern dieser Wettbewerbsrunde gibt es unter www.jugend-forscht.de im Internet.

Das Jugend forscht Finale findet vom 13. bis 16. Mai 2010 in der Messe Essen statt. Pressevertreter können sich während des viertägigen Bundeswettbewerbs umfassend über die Leistungen des deutschen Forschernachwuchses informieren. Die Sieger werden am Sonntag, dem 16. Mai 2010, um 10 Uhr in einer Feierstunde in der Essener Philharmonie geehrt.

(Quelle: Jugend forscht, 23.03.2010)

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