Institut zur Zukunft der Arbeit
Als gemeinnützig arbeitendes Wirtschaftsforschungsinstitut konzentriert sich das Institut zur Zukunft der Arbeit seit 1998 auf die Forschung und Beratung zu Arbeitsmarktfragen.
Das Institut zur Zukunft der Arbeit versteht sich als unabhängiges Wirtschaftsforschungsinstitut für internationale Arbeitsmarkt-Grundlagenforschung und Politikberatung.
Institut zur Zukunft der Arbeit: Aktuelle Nachrichten
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Studie: Frauen bevorzugen Teamarbeit
Im Job setzen Frauen häufiger auf Kooperation, während Männer bevorzugt als "Einzelkämpfer" ihr Geld verdienen. Das bestätigt jetzt ein Verhaltensexperiment, dessen Ergebnisse das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlicht hat. Demnach entscheiden sich Männer oft nur dann freiwillig für Teamarbeit, wenn sie daraus einen konkreten materiellen Vorteil erzielen können.
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Studie: Mehr Mitsprache im Unternehmen steigert die Produktivität
Wenn Arbeitnehmer an wichtigen Unternehmensentscheidungen beteiligt werden, arbeiten sie motivierter und zugleich produktiver. Diesen Zusammenhang weist eine aktuelle Studie nach, die beim Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) erschienen ist. Im Verhaltensexperiment erhöhte sich die Arbeitsleistung um neun Prozent, nachdem die Beteiligten über das für sie geltende Entlohnungsmodell abstimmen konnten.
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Absolventensteuer statt Studiengebühren: Sozial gerecht und ökonomisch sinnvoll
Eine faire und nachhaltige Finanzierung der akademischen Ausbildung lässt sich am besten durch Absolventensteuern erreichen, die unmittelbar den Hochschulen zugute kommen. Solche nachgelagerten Steuern haben klare Vorteile gegenüber Studiengebühren, wie sie derzeit in vielen Ländern üblich sind. Darauf weist eine aktuelle Studie hin, die heute beim Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) erschienen ist. Demnach reduzieren Absolventensteuern das Einkommensrisiko für Studierende und erzeugen zugleich stärkere Anreize für die Universitäten, die Qualität der Lehre und die Zukunftschancen ihrer Absolventen zu verbessern.
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Aktuelle Studie: Durch Freunde schneller aus der Arbeitslosigkeit
Arbeitslose, deren beste Freunde einen Job haben, finden schneller selbst eine neue Stelle. Diesen Zusammenhang weist eine aktuelle Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) jetzt erstmals empirisch nach. Demnach erhöht sich die Wahrscheinlichkeit der Wiederbeschäftigung mit jedem nicht-arbeitslosen Freund um durchschnittlich 3,7 Prozentpunkte.
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Arbeitsmarktforscher Klaus F. Zimmermann unterstützt Modellversuch zu anonymisierten Bewerbungen
Der Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn, Klaus F. Zimmermann, hat der Kritik von Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt an dem geplanten Modellversuch zur Anonymisierung von Bewerbungen widersprochen. Er kündigte an, sein Institut werde das Pilotprojekt der Antidiskriminierungsstelle des Bundes wissenschaftlich begleiten, durch das mögliche Benachteiligungen von Bewerbern u.a. mit Migrationshintergrund im Interesse von Bewerbern und Firmen reduziert werden sollen.
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Existenzgründungen von Arbeitslosen: Hohe Erfolgsquote
Unternehmensgründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus sind viel erfolgreicher als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Reine Notgründungen sind dabei weniger erfolgreich. Die meisten arbeitslosen Existenzgründer aber treibt vor allem das Ziel an, künftig die eigene Rolle auf dem Arbeitsmarkt selbst zu gestalten. Das macht sich auch gesamtwirtschaftlich bemerkbar: Ehemals arbeitslose neue Selbständige geben in vielen Fällen auch anderen Menschen wieder Arbeit.
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Existenzgründungen von Arbeitslosen: Hohe Erfolgsquote
Unternehmensgründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus sind viel erfolgreicher als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Reine Notgründungen sind dabei weniger erfolgreich. Die meisten arbeitslosen Existenzgründer aber treibt vor allem das Ziel an, künftig die eigene Rolle auf dem Arbeitsmarkt selbst zu gestalten. Das macht sich auch gesamtwirtschaftlich bemerkbar: Ehemals arbeitslose neue Selbständige geben in vielen Fällen auch anderen Menschen wieder Arbeit.
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Mehr Ungleichheit durch flexiblere Entlohnung
Die Lohnungleichheit in Deutschland ist im vergangenen Jahrzehnt weiter gestiegen. Dabei spielen die Reallohnverluste bei Geringverdienern eine immer größere Rolle. Der massive Rückgang der Tarifbindung erklärt diesen Trend allerdings nur zum Teil. Entscheidender sind die zunehmenden Lohnunterschiede zwischen den Branchen, aber auch innerhalb einzelner Wirtschaftszweige und Unternehmen. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die beim Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn erschienen ist.
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Existenzgründungen: Weiterhin zu großer Rückstand von Frauen
Trotz steigender Erwerbsbeteiligung und höherem Qualifikationsniveau sind Frauen bei Unternehmensgründungen in Deutschland deutlich unterrepräsentiert. Das ist vor allem auf Mentalitätsunterschiede zurückzuführen, wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht, die beim Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn erschienen ist. Der Untersuchung zufolge sind es insbesondere eine geringer ausgeprägte Risikobereitschaft und eine defensivere Chanceneinschätzung, die Frauen vom Schritt in die Selbständigkeit abhalten.
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Vollbeschäftigung ist möglich!
Die aktuelle Diskussion um die Hartz-Reformen und die künftige Ausrichtung des Sozialstaats nimmt das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) zum Anlass, mit einem heute veröffentlichten Strategiepapier Wege zur Wiederherstellung von Vollbeschäftigung aufzuzeigen. Neben neuen Initiativen in der Bildungspolitik müssen vor allem die Beschäftigungschancen von Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen deutlich verbessert werden. Hierzu ist ein neues sozialstaatliches Denken nötig, das auf dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung aufbaut. Workfare ist sozial gerecht und fördert Eigenständigkeit, statt Bedürftigkeit zu zementieren. Sozialleistungen für Kinder sollten primär in Form von Gutscheinen gewährt werden. Darüber hinaus schlägt das IZA unabhängig agierende Job-Center und eine stärkere Ausrichtung der Zuwanderung an den wirtschaftlichen Interessen Deutschlands vor.
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Ethnische Diskriminierung am Arbeitsmarkt: Studie belegt Nachteile für Bewerber mit türkischen Namen
Trotz Antidiskriminierungsgesetz und allgemein wachsender Integrationsbereitschaft werden Stellenbewerber mit ausländischen Wurzeln auf dem deutschen Arbeitsmarkt noch immer eklatant benachteiligt. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die beim Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn erschienen ist.
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Erziehungsurlaub beeinträchtigt Chancen auf Weiterbildung
Deutschland bietet Müttern einen besonders langen Erziehungsurlaub an. Doch damit sind nicht nur Vorteile für junge Frauen und Familien verbunden. Eine vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlichte Studie zeigt, dass sich die Weiterbildungswahrscheinlichkeit von Müttern und jungen Frauen ohne Kinder seit der Ausweitung des Erziehungsurlaubs von 18 auf 36 Monate stark verringert hat. Die Reformen von 2001, nach denen beide Elternteile gleichzeitig Elternzeit nehmen und dabei Teilzeit arbeiten können sowie die Reform von 2007, die finanzielle Anreize bietet, dass auch Väter Elternzeit beanspruchen, dürften nur einen geringen "Ausgleich" zwischen den Geschlechtern geschaffen haben.
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Fünf Jahre EU-Osterweiterung: Schlechte Noten für Politik der Abschottung Deutschland muss um Zuwanderer werben
Deutschland gehört mit seiner restriktiven Migrationspolitik zu den Verlierern der EU-Osterweiterung. Das ist das zentrale Ergebnis umfassender Studien unter Federführung des IZA. In einem demnächst erscheinenden Buch werden die Arbeitsmarkteffekte der neuen Ost-West-Migration detailliert untersucht. Dabei stehen sowohl die Auswirkungen auf die Arbeitsmärkte der alten EU-Staaten als auch die Folgen für die Volkswirtschaften der osteuropäischen Beitrittsländer im Mittelpunkt. Insgesamt überwiegen klar die Vorteile. Diejenigen westlichen EU-Staaten, die – wie etwa Schweden, Irland und Großbritannien – frühzeitig Freizügigkeit gewährt haben, haben am deutlichsten profitiert. Deutschland unternimmt erst seit Jahresanfang 2009 mit dem „Arbeitsmigrationssteuerungsgesetz“ den Versuch, verlorenen Boden im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte wieder gut zu machen.
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Soziale Bindungen am Arbeitsplatz können Produktivität steigern
Wer mit leistungsstarken Freunden am Arbeitsplatz zusammen ist, arbeitet selbst produktiver. Diesen Zusammenhang konnten Wissenschaftler britischer und US-amerikanischer Universitäten jetzt durch einen umfangreichen Feldversuch belegen. Laut der Studie, die beim Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) erschienen ist, stieg die Produktivität leistungsschwächerer Arbeitskräfte um 10%, wenn sie im direkten Umfeld ihrer Freunde eingesetzt wurden. Umgekehrt reduzierten zwar die produktiveren Kollegen ihre eigene Leistung, wenn sie während der Arbeit in direktem Kontakt mit schwächeren Freunden standen, doch für das Unternehmen ergab sich insgesamt ein positiver Produktivitätseffekt.
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Anerzogen, nicht angeboren: Warum Frauen weniger risikobereit sind als Männer
Erziehung und gesellschaftliche Prägung tragen entscheidend dazu bei, dass Frauen Risiken und Wettbewerbssituationen eher scheuen als Männer. Das geht aus zwei aktuellen Studien britischer Wissenschaftler hervor, die das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlicht hat. In einem breit angelegten Verhaltensexperiment fanden die Ökonomen heraus, dass Schülerinnen reiner Mädchenschulen im Durchschnitt ebenso risikobereit sind wie Jungen.


