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Zwischen Arbeitskräftemangel und Dauerarbeitslosigkeit

Symposium am Institut Arbeit und Technik diskutierte Herausforderungen und Orientierungen zur „Zukunft der Arbeit“

Auf dem Arbeitsmarkt hat sich ein Paradigmenwechsel vollzogen: Galt bisher die Regel „Arbeitskraft sucht Job“, so heißt es zukünftig: „Job sucht (qualifizierte) Arbeitskraft“. Die Arbeitslosigkeit sinkt langsam, aber sicher, Arbeitskräfteknappheit ist in einigen Branchen bereits in Sicht. Deutschland bleibt Produktionsstandort, gleichwohl dominiert der Dienstleistungssektor mehr und mehr, wobei sich ein Trend zu hybriden Angeboten aus Produkten und Services abzeichnet. Die Belegschaften der Zukunft werden klüger, älter, weiblicher, bunter und gesünder – sind schlechte Arbeitsbedingungen ein Auslaufprojekt?

Zum 2. Eduard-Perings-Symposium hatte das Institut Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen in den Wissenschaftspark eingeladen, um über die „Zukunft der Arbeit“ zu diskutieren. Rund 60 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft waren der Einladung gefolgt. Gesucht wurde nach verlässlichen Zukunftsorientierungen: Können Arbeitsplätze gleichzeitig attraktiver und produktiver gestaltet werden? Wie können Bildungsbenachteiligte besser befähigt werden? Welche Reserven – von der Generation 50+ bis zu den Wiedereinsteigerinnen – können für den Arbeitsmarkt gewonnen werden, damit unserer Wirtschaft nicht die Arbeitskräfte ausgehen?

Vorträge:

„Zwischen Arbeitskräftemangel und Dauerarbeitslosigkeit: Herausforderungen und Orientierungen für eine zukunftsfähige Arbeitsmarktpolitik“ - PD Dr. Josef Hilbert

Auf attraktiven Arbeitsplätzen intelligenter arbeiten – Fata Morgana oder konkrete Utopie? - Prof. Dr. Franz Lehner

Bildungsbenachteiligungen überwinden – geht das überhaupt? - Dr. Michael Krueger- Charlé

(Quelle: Institut Arbeit und Technik, 11.04.2011)

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