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Workshop: Chancengerechtigkeit in der Wissenschaft?

Nachdem mit dem ersten „Bundesbericht zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses“ im Jahr 2008 eine umfassende Bestandsaufnahme des Fördersystems in Deutschland vorgelegt wurde, beginnen derzeit im Auftrag des BMBF die Vorbereitungen für einen zweiten Bundesbericht, in dessen Mittelpunkt die Post-doc-Phase stehen wird. Daneben soll den Karrierechancen von Nachwuchswissenschaftler/-innen mit Behinderung oder Migrationshintergrund besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Zur Erschließung entsprechender Expertisen, der Ermittlung von Wissensstand und Forschungsbedarf sowie im Interesse von Vernetzung und Anbahnung von Kooperationsvorhaben wird im November 2010 in Wittenberg dieser Workshop stattfinden. Kernbestandteil sind Beiträge, die sich in grundsätzlicher oder feldspezifischer Weise mit dem Thema „Chancengerechtigkeit in der Wissenschaft? Zum Umgang mit Behinderung und Migration in der Promotions- und Post-doc-Phase“ auseinandersetzen, wobei insbesondere Aufschluss zu folgenden Fragestellungen angestrebt wird:

  • Stand der empirischen Forschung zu Durchlässigkeit im Wissenschaftssystem, Mobilität und Karrierechancen junger Wissenschaftler/-innen mit Behinderung oder Migrationshintergrund in Deutschland
  • Befunde zur speziellen Situation und zu den Aufstiegsperspektiven von Nachwuchswissenschaftler/-innen mit Behinderung oder Migrationshintergrund
  • Pilotstudien zur speziellen Situation und zu den Aufstiegsperspektiven von Nachwuchswissenschaftler/-innen mit Behinderung oder Migrationshintergrund
  • Umfang und Struktur der deutschen Förderlandschaft und Reformbedarf
  • Offene Fragestellungen, Forschungsdesiderata und Projektideen.

Der Workshop soll entsprechende Abschnitte des zweiten Bundesberichtes zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland (BuWiN II) vorbereiten und bietet auch die Möglichkeit, sowohl zu einer wissenschaftlich fundierten Diskussion des Themas in der politischen Öffentlichkeit beizutragen als auch weiterführende Forschung zu initiieren.

(Quelle: HoF, 13.08.2010)

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