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Karrierewege und Quoten: Frauenwirtschaftstage am KIT

Die Deutsche Telekom wagte mit der Einführung einen Vorstoß, fand bislang aber nur wenige Nachahmer: Die Frauenquote spaltet die Gemüter. Sie, aber auch die Erfolgsfaktoren und Stolpersteine in Karrieren von Frauen stehen im Mittelpunkt zweier Podiumsdiskussionen, mit denen sich das KIT erstmals an den Frauenwirtschaftstagen Baden-Württemberg beteiligt. Die Veranstaltungen am Donnerstag, 13., und Freitag, 14. Oktober, stehen allen interessierten Frauen und Männern offen. Anmeldungen sind noch bis zum 22. September möglich.

Am Donnerstag, 13. Oktober, stehen die „Karrierewege von Frauen – Erfolgsfaktoren und Stolpersteine“ im Mittelpunkt. In einer Podiumsdiskussion betrachten Frauen aus Wissenschaft und Wissenschaftsmanagement am KIT verschiedene Karrierewege. Mit einem interaktiven Referat führt die Trainerin und Mediatorin Sigrid Meuselbach um 15.30 Uhr in das Thema ein. Ab 16.45 Uhr diskutieren dann Dr. Elke Luise Barnstedt, KIT-Vizepräsidentin für Personal und Recht; Dr. Brigitte Baretzky, stellvertretende Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Nanotechnologie; Dr. Irmgard Langbein aus der Projektleitung „Exzellenziniative II“; Dr. Irina Nazarenko, Nachwuchsgruppenleiterin vom Institut für Toxikologie und Genetik und Mitglied des Young Investigator Network sowie Dr. Britta Trautwein, Geschäftsführerin des Karlsruhe House of Young Scientists (KHYS). Sigrid Meuselbach moderiert die Veranstaltung, die das Netzwerk der Wissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen des KIT (WiKIT) organisiert. An die Diskussion schließt sich der Empfang zur Jubiläumsfeier des Netzwerkes „20 Jahre Netzwerk der Wissenschaftlerinnen – WiKIT“ an.

Welche Strategien verfolgen Unternehmen und Hochschulen, um dem Mangel an Frauen in Führungspositionen entgegenzuwirken? Genügt eine freiwillige Selbstverpflichtung in Wissenschaft und Wirtschaft – oder führt kein Weg an der Einführung einer gesetzlichen Quote vorbei? Pro und Contra stellt die Podiumsdiskussion „Frauen in den Chefsessel – Die Quote als Instrument?“ am Freitag, 14. Oktober, ab 16.45 Uhr gegenüber. Es diskutieren Frauen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft: Dr. Birgit Buschmann, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg; Professorin Sissi Closs, Hochschule für Technik und Wirtschaft Karlsruhe und Geschäftsführerin der Firmen Comet Computer GmbH und Comet Communication GmbH in München; Dr. Helga Lukoschat, Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF) sowie Geschäftsführerin der Femtec, Hochschulkarrierezentrum für Frauen Berlin GmbH; Dorothea Maisch, Business und Privatcoach und Dr. Andrea Roesinger, Senior Vice President von SAP Business ByDesign. Dr. Elisabeth Zuber-Knost, ZKonsult Karlsruhe, moderiert die Veranstaltung.

(Quelle: Karlsruher Institut für Technologie, 13.09.2011)

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