GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung
Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung wurde 1969 gegründet. Sein Ziel ist es, ein immer umfassenderes Bild der uns umgebenden Natur zu entwerfen. Das GSI betreibt dazu eine weltweit einmalige Beschleunigeranlage für Ionenstrahlen. Diese ermöglicht es den Forschern, immer wieder neue und faszinierende Entdeckungen in der Grundlagenforschung zu machen, und hat darüber hinaus auch zu eindrucksvollen Anwendungen geführt. Das Forschungsprogramm des GSI Helmholtzzentrums umfasst ein breites Spektrum, das von Kern- und Atomphysik über die Plasma- und Materialforschung bis hin zur Tumortherapie reicht. Die wohl bekanntesten Resultate sind die Entdeckung von sechs neuen chemischen Elementen mit den Ordnungszahlen 107 bis 112 und die Entwicklung einer neuartigen Tumortherapie mit Ionenstrahlen. Das GSI beschäftigt über 1000 Mitarbeiter, davon 300 Wissenschaftler und Ingenieure.
GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung: Aktuelle Nachrichten
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GSI erhält dritten Geschäftsführer
Mit der Ernennung von Dr. Hartmut Eickhoff zum Technischen Geschäftsführer hat das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung seit Mitte Februar erstmalig einen dritten Geschäftsführer.
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Vortragsreihe „Wissenschaft für Alle“ am GSI Helmholtzzentrum startet wieder
Die Vortragsreihe „Wissenschaft für Alle“ am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung nimmt nach einem halben Jahr Pause den Betrieb wieder auf. Mit dem Vortrag „’FAIR’ zwischen Mars und Jupiter – Wie der Kleinplanet Nr. 204873 zu seinem Namen kam“ von Erwin Schwab startet die Reihe am 17.02.2010 für das erste Halbjahr 2010. Alle Vorträge finden im Hörsaal des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung, Planckstraße 1, 64291 Darmstadt, statt. Beginn ist jeweils um 14 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Externe Teilnehmer werden gebeten, für den Einlass an unserer Pforte ein Ausweisdokument bereitzuhalten.
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Kooperationsvertrag zwischen Universität Frankfurt und GSI für das Beschleunigerzentrum FAIR
Die Goethe-Universität Frankfurt am Main und das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung haben einen Vertrag unterzeichnet, um am geplanten internationalen Forschungszentrum FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) noch enger zu kooperieren. Die Zusammenarbeit bezieht sich unter anderem auf die Entwicklung und den Bau von Komponenten für die Beschleuniger von FAIR. Außerdem wurde eine enge Zusammenarbeit vereinbart für Experimente mit Antimaterie und hochverdichteter Kernmaterie, wie sie im Inneren von Sternexplosionen herrscht, und Experimente im Bereich der Plasmaphysik, Material- und Biowissenschaften. Dazu gehören die Entwicklung und der Bau von Detektoren und von Hochleistungsrechnern, die zur Auswertung der zu erwartenden enormen Datenmengen benötigt werden.
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GSI-Schülerlabor erweitert seine Öffnungszeiten
Aufgrund des großen Interesses öffnet das Schülerlabor im GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung ab Februar 2010 an drei statt bisher zwei Wochentagen. Schüler können dort einen Tag lang Experimente zu den Themen Radioaktivität und Strahlung durchführen. Die Erweiterung des Angebots wurde durch die Abordnung von zwei zusätzlichen Lehrkräften zum GSI ermöglicht. Die Personalkosten werden jeweils zur Hälfte vom GSI Helmholtzzentrum und dem Hessischen Kultusministerium getragen.
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Horst Stöcker wird Mitglied in der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech)
Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, acatech, hat Horst Stöcker als neues Mitglied aufgenommen. Die Akademie berät Politik und Gesellschaft in technikbezogenen Zukunftsfragen. Die gut 300 Mitglieder werden aufgrund ihrer "herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihrer hohen Reputation" in die Akademie aufgenommen. Die offizielle Übergabe der Mitgliedsurkunde an Horst Stöcker wird auf der nächsten Mitgliederversammlung im Oktober 2009 stattfinden.
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Besuch des 5555sten Teilnehmers im GSI-Schülerlabor
Mit einem Oberstufenkurs der Albert-Einstein-Schule aus Schwalbach am Taunus kam heute am Donnerstag, den 26. Februar 2009, der 5555ste Teilnehmer in das Schülerlabor des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt. Der 18-jährige Felix Brech bekam zur Erinnerung an seinen Besuch eine Urkunde und eine sondergefertigte GSI-Tasche von den Leitern des Schülerlabors Jutta Leroudier und Axel Gruppe überreicht.
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Christoph-Schmelzer-Preis geht an zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen
Fine Fiedler vom Forschungszentrum Dresden-Rossendorf und Gabriele Kragl von der Technischen Universität Wien erhalten in diesem Jahr den Christoph-Schmelzer-Preis für Ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Tumortherapie mit schweren Ionen. Der mit 4.000 Euro dotierte Preis wird jährlich vom "Verein zur Förderung der Tumortherapie mit schweren Ionen" für die besten Diplom- oder Doktorarbeiten auf diesem Gebiet verliehen. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, den 16. Dezember 2008 um 11:00 im großen Hörsaal des GSI Helmholtzzentrums statt. Fine Fiedler erhält für ihre Doktorarbeit ein Preisgeld von 3000 Euro und Gabriele Kragl für ihre Diplomarbeit 1000 Euro.
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GSI, fünf Universitäten und FIAS schließen Vereinbarung über strategische Zusammenarbeit
Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und die Universitäten Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Heidelberg und Mainz sowie das Frankfurt Institute for Advanced Studies FIAS haben am Montag, den 24. November eine Vereinbarung über die strategische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung unterzeichnet. Sie werden in diesem Rahmen gemeinsam die Forschung und Entwicklung für das zukünftige internationale Beschleunigerzentrum FAIR bündeln und koordinieren. So wollen sich die Partner für den Aufbau und die spätere wissenschaftliche Nutzung von FAIR optimal aufstellen.
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Hessen fördert die Forschung der Universitäten bei FAIR und GSI mit 12,4 Millionen Euro
Das Land Hessen wird in den nächsten drei Jahren die Forschung der Universitäten bei FAIR und GSI im Rahmen des Förderprogramms "Loewe" mit 12,4 Millionen Euro fördern. Das hat das Land heute entschieden. Loewe steht für "Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz", ein Förderprogramm des Landes Hessen für die Forschung der Universitäten in Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Der Antrag unter Federführung der Universität Frankfurt für ein so genanntes Loewe-Zentrum, das "Helmholtz International Center (HIC) for FAIR", beinhaltet die Forschung für das zukünftige Beschleunigerzentrum FAIR an der GSI.
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Doktorandenausbildung für das zukünftige Beschleunigerzentrum FAIR
Die Helmholtz-Gemeinschaft hat entschieden, die Doktorandenausbildung für das zukünftige Beschleunigerzentrum FAIR in den nächsten sechs Jahren mit 3,6 Millionen Euro zu fördern. Das von der GSI und fünf Partneruniversitäten erarbeitete Konzept sieht vor, eine eigene Schule für Doktoranden zu gründen, die "Helmholtz Graduate School for Hadron and Ion Research". Die Graduiertenschule wird Anlauf- und Koordinationsstelle für etwa 600 Doktoranden in den nächsten sechs Jahren sein, die sich mit der Forschung an der GSI und FAIR befassen. In der Schule werden die Kompetenzen der beteiligten Universitäten in der Doktorandenausbildung zusammengeführt. Zusätzlich werden berufsvorbereitende Angebote geschaffen, die über die wissenschaftliche Ausbildung hinausgehen. Ziel der Graduiertenschule ist es, weltweit wissenschaftlich exzellenten Nachwuchs für die zukünftige Forschung an FAIR zu gewinnen.
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GSI verdoppelt Anzahl der Ausbildungsplätze
Mit einer guten Botschaft für die kommenden Ausbildungsjahre startete der Besuch des Weiterstädter Bundestagsabgeordneten Andreas Storm im Schülerlabor der GSI. In den kommenden zwei Ausbildungsjahren werde die GSI ihre Anzahl der Ausbildungsplätze in Darmstadt-Wixhausen von zurzeit 30 auf 60 verdoppeln, kündigte der wissenschaftliche Geschäftsführer der GSI, Prof. Dr. Horst Stöcker, an.
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25 Jahre Sommer-Studenten-Programm an der GSI
Das Internationale Sommer-Studenten-Programm an der GSI feiert seinen 25. Geburtstag. Jedes Jahr verbringen Studenten aus ganz Europa in ihren Sommer-Semesterferien acht Wochen in einer Forschungsgruppe an der GSI. Sie können dabei die Forschung an der GSI intensiv kennen lernen und selbst praktizieren. Das Studentenprogramm ist ein wesentlicher Bestandteil der Nachwuchsförderung der GSI. Seit Bestehen des Programms nahmen etwa 900 Studenten teil. Das diesjährige Programm, an dem 41 Studenten aus 14 Ländern teilnehmen, endet am Freitag, den 28. September.
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Tag der offenen Tür an der GSI
Am Sonntag, den 10. September von 10 - 17 Uhr öffnet die GSI ihre Türen für die Öffentlichkeit. Mit Schlagzeilen wie "Darmstadtium – wie und wo es entdeckt wurde", "FAIR – das Beschleunigerzentrum der Zukunft" oder "Krebstherapie mit Ionenstrahlen" möchte die GSI zu ihrem Tag der offenen Tür einladen. GSI Forscher und -Mitarbeiter stellen ihre Arbeitsplätze in den Beschleuniger- und Experimentiereinrichtungen sowie rund um die Forschung, wie Werkstätten, Rechenzentrum und Labore, vor. Darüber hinaus können sich die Besucher über aktuelle Stellenangebote und Ausbildungsberufe informieren.
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Zwei Jahre Schülerlabor an der GSI
Das Schülerlabor der GSI war auch im zweiten Schuljahr seit der Eröffnung ein großer Erfolg. Über 1300 Schüler und Lehrer nutzten im vergangenen Schuljahr das Angebot des Schülerlabors und sorgten für eine Auslastung von nahezu 100 Prozent. Die Gesamtzahl der Nutzer beträgt somit über 2000 seit der Eröffnung im September 2004. Schüler können im Schülerlabor an acht aufeinander abgestimmten Versuchen zu den Themen Radioaktivität und Strahlung einen ganzen Tag lang experimentieren. Für das kommende Schuljahr sind bereits etliche Termine bis zum Juni 2007 vereinbart.
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China und Indien beteiligen sich am Beschleunigerzentrum FAIR
Die Forschungsministerien der Länder China und Indien haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, in der sie bekräftigen, in konkrete Verhandlungen über die Realisierung von FAIR einzutreten. Sie schließen sich damit den zehn Ländern an, die diese Erklärung Anfang dieses Jahres unterzeichnet haben.


