Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkankungen (DZNE)
Im August 2007 hat die Bundesregierung auf einer Klausurtagung in Meseberg beschlossen, ein Institut für neurodegenerative Erkrankungen zu gründen. Bundesforschungsministerin Schavan beauftragte daraufhin den Präsidenten der Helmholtz-Gemeinschaft mit der Einsetzung einer Gründungskommission.
Nach Einschätzung der Kommission besteht am Standort Bonn eine exzellente Basis in den klinischen Neurowissenschaften. Daneben gelingt es dem Standort Bonn in besonderer Weise, die Umsetzung interessanter Forschungsergebnisse in die klinische Praxis voranzutreiben.
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkankungen (DZNE): Aktuelle Nachrichten
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Drei weitere Forschergruppen verstärken das DZNE
Welche Parallelen gibt es zwischen infektiösen Prionen-Erkrankungen wie BSE und Creutzfeldt-Jakob einerseits und neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson und Chorea Huntington andererseits? Mit dieser und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die neue Forschungsgruppe „Zellbiologie und Pathophysiologie von Prionen“, die beim Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn ihre Arbeit aufnimmt.
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Die Forschung am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen wächst: Zwei Nachwuchsgruppen und acht wissenschaftliche Mitarbeiter starten ihre Forschung am DZNE Bonn, Magdeburg und Rostock-Greifswald
Dr. Dan Ehninger übernimmt die Leitung einer Nachwuchsgruppe am DZNE-Standort Bonn. Der 32-jährige Mediziner kommt von der University of California - Los Angeles, USA. Dort hat er als Postdoc in den Abteilungen für Neurobiologie, Psychiatrie und Verhaltensforschung, Psychologie und Hirnforschung gearbeitet. Dan Ehninger studierte in Berlin und startete seine Karriere am Max-Delbrück-Zentrum sowie an der Berliner Charité. Ehninger wird in einem vierköpfigen Team den Zusammenhang zwischen Altern und neurodegenerativen Erkrankungen erforschen. Ziel dieser Forschung ist, die neurobiologischen Mechanismen zu verstehen, um neue Therapieansätze zu finden.


