Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY)
Das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY ist eines der weltweit führenden Beschleunigerzentren zur Erforschung der Materie. DESY entwickelt, baut und nutzt Beschleuniger und Detektoren für die Forschung mit Photonen und die Teilchenphysik. DESY ist ein mit öffentlichen Mitteln finanziertes nationales Forschungszentrum und Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft.
Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY): Aktuelle Nachrichten
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DESY beglückwünscht Ada Yonath zum Chemie-Nobelpreis
Die israelische Forscherin Prof. Ada E. Yonath (Weizmann Institut, Rehovot, Israel) hat zusammen mit den Amerikanern Venkatraman Ramakrishnan und Thomas A. Steitz den Nobelpreis für Chemie 2009 verliehen bekommen. Sie wird damit für ihre Forschungen zur Struktur und Funktion der Ribosomen ausgezeichnet, denjenigen Molekülkomplexen, die aus der DNA-Erbinformation die für das Leben notwendigen Eiweißmoleküle herstellen.
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Gemeinsam forschen an DESY-Lichtquellen
Vom 9. bis zum 11. Juli treffen sich bei DESY in Hamburg mehr als 120 Forscher von Universitäten aus ganz Deutschland, deren Projekte an DESY-Photonenquellen mit 27,5 Millionen Euro in der Periode 2007 bis 2010 durch die BMBF-Verbundforschung gefördert werden.
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Deutschlands größtes Forschungsinstrument beendet aktive Laufbahn
Am 30. Juni 07 wird die Datennahme am Elektron-Proton-Speicherring HERA bei DESY beendet. Fünfzehn Jahre lang prallten in HERA tief im Hamburger Untergrund Elektronen und Protonen aufeinander. „Die Teilchenphysik-Experimente an HERA haben ein einmalig detailliertes Bild des Protons und der in ihm wirkenden Kräfte gezeichnet, das über Jahre hinaus von keinem Beschleuniger der Welt übertroffen werden kann“, so Prof. Rolf-Dieter Heuer, Forschungsdirektor für den Bereich Teilchenphysik bei DESY. „Die Präzisionsmessungen haben einerseits großen Einfluss auf die Theorie der Teilchenphysik, sind aber andererseits auch eine gute Basis, um die spannende neue Physik, die uns in den nächsten Jahren mit den Experimenten an der Teraskala erwartet, deuten zu können.“ Die Auswertung der am 6,3 km langen Elektron-Proton-Speicherring HERA gemessenen Daten wird noch weit bis ins nächste Jahrzehnt andauern, einige Ergebnisse haben aber schon jetzt Einzug in die Lehrbücher gehalten.
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Europäische Strategie für die Teilchenphysik verabschiedet
Der Weg der Teilchenphysik in Europa wird zukünftig mit vereinten Kräften beschritten. Auf einer Sondersitzung am Freitag, 14 Juli, hat der CERN-Rat einstimmig eine europäische Strategie für Teilchenphysik angenommen – ein wichtiger Schritt, der die Führungsrolle Europas in diesem zunehmend globalisierten Feld unterstreicht.
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Volksrepublik China beabsichtigt Beteiligung am europäischen Röntgenlaserprojekt XFEL
Im Rahmen der Sitzung des internationalen XFEL-Lenkungsausschusses in Berlin haben heute zwei Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft und Technologie der Volksrepublik China das Memorandum of Understanding für das europäische Röntgenlaserprojekt XFEL unterzeichnet. „Die Absicht Chinas, sich an dem XFEL-Röntgenlaserprojekt zu beteiligen, dokumentiert die hohe Ausstrahlungskraft des XFELs über die Grenzen Europas hinaus“, so der Vorsitzende des DESY-Direktoriums, Professor Dr. Albrecht Wagner.
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Rekordzahl an Ausbildungsplätzen erreicht: 116 Azubis lernen jetzt bei DESY
o viele Auszubildende hat es beim Forschungszentrum DESY noch nie gegeben: Als heute Morgen 32 Jugendliche ihr erstes Lehrjahr begannen, gipfelte die Zahl der Ausbildungsplätze in einem neuen Rekord: 116 Jugendliche bildet DESY nun an seinen beiden Standorten Hamburg und Zeuthen (Brandenburg) in insgesamt 13 Berufen aus.
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Brillante Forschungsperspektiven
Brillanz wird seine Stärke: Der Beschleuniger PETRA beim Helmholtz-Forschungszentrum DESY soll ab 2007 zur weltweit brillantesten Speicherring-Röntgenstrahlungsquelle ausgebaut werden. Bereits jetzt erarbeiten die künftigen Nutzer der Lichtquelle die Experimente an den geplanten 13 bis 15 Messplätze. Dazu findet vom 26. bis 28. Mai 2003 ein Workshop in Hamburg statt, an dem die verschiedensten Anwender von Materialforschern bis zu Molekularbiologen mitarbeiten. "PETRA als neue Lichtquelle der Superlative bietet exzellente Bedingungen für Spitzenforschung mit besonders intensivem und scharf gebündelten Röntgenlicht", so Professor Jochen R. Schneider, Forschungsdirektor und Leiter des Hamburger Synchrotronstrahlungslabors HASYLAB bei DESY, "mit seinen Eigenschaften ergänzt der PETRA-Beschleuniger in idealer Weise die Forschungsperspektiven, die der Röntgenlaser bietet, der als europäisches Projekt für 2011 bei DESY in Planung ist."
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Exzellente Noten für das internationale Beschleunigerprojekt TESLA
Am Montag, den 15.7.2002, um 11 Uhr hat der von der Bundesregierung beauftragte Wissenschaftsrat seine Stellungnahme zu den Großgeräten der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung bekannt gegeben. Das vom Forschungszentrum DESY zusammen mit internationalen Partnern geplante TESLA-Projekt wurde als förderungswürdig eingestuft mit folgenden Auflagen: Der Projektvorschlag für den supraleitenden Elektron-Positron-Linearcollider TESLA soll hinsichtlich internationaler Finanzierung und Kooperation konkretisiert werden; für den TESLA-Röntgenlaser soll ein überarbeiteter technischer Projektvorschlag für eine Version mit separatem Linearbeschleuniger vorgelegt werden. In der Stellungnahme des Wissenschaftsrats heißt es, die internationale TESLA-Collaboration sei weltweit führend in der Forschung und Entwicklung supraleitender Beschleuniger, zudem weise der technische Projektvorschlag einen hohen Reifegrad auf.
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Vierfache Leistung für DESYs "Super-Elektronenmikroskop"
Am Sonntag, den 29. Juli 2001, ging Deutschlands größtes Forschungsinstrument, der Teilchenbeschleuniger HERA, wieder an den Start. Knapp neun Monate dauerten die Umbauten an der über sechs Kilometer langen unterirdischen Anlage beim Forschungszentrum DESY in Hamburg. Das Ziel: HERAs "Trefferrate", also die Anzahl der miteinander kollidierenden Teilchen, auf das Vierfache zu erhöhen. Diese Leistungssteigerung wird den Experimenten Zugang zu extrem seltenen Prozessen verschaffen - und damit den Blick des "Super-Elektronenmikroskops" HERA für Teilchen und Kräfte jenseits der gängigen physikalischen Theorie, dem Standard-Modell, weiter schärfen. "Wir stoßen in Neuland vor und erwarten deshalb, neue Dinge zu sehen, ebenso, wie man in einem normalen Mikroskop Überraschendes sieht, wenn man eine stärkere Lichtquelle einbaut", erläutert Prof. Albrecht Wagner, Vorsitzender des DESY-Direktoriums.
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Großer Erfolg für DESYs Ausstellungsprojekt "Licht der Zukunft"
Dass Physik auch lebendig, bunt und "100-Prozent formelfrei" sein kann, zeigte Hamburgs größte Wissenschaftsausstellung, die vom 1. Juni bis zum 31. Otkober beim Forschungszentrum DESY stattfand. Es kamen 106.000 Besucherinnen und Besucher in die etwa 1000 Quadratmeter große Erlebnisausstellung "Licht der Zukunft", darunter viele Familien sowie über 450 Schulklassen – von der dritten Grundschulklasse bis zum Physik-Leistungskurs.


