Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung
Das Alfred-Wegener-Institut ist das Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung mit Hauptsitz in Bremerhaven. Es beschäftigt rund 780 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Forschungszentrum gehören die Forschungsstelle Potsdam, die Biologische Anstalt Helgoland und die Wattenmeerstation Sylt. Das Institut ist Mitglied der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Zu 90 Prozent wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Das Land Bremen ist mit acht Prozent und die Länder Brandenburg und Schleswig-Holstein sind mit je einem Prozent beteiligt. Aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeiten werden durch das international begutachtete Forschungsprogramm MARCOPOLI (Marine, Coastal and Polarsystems and Infrastructure) gefördert.
Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung: Aktuelle Nachrichten
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Privater Förderverein am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven
Das Institut hat Ende 2009 einen „Verein der Freunde und Förderer der Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung e.V.“ ins Leben gerufen. Interessierte können sich zukünftig informieren und Forschung finanziell und ideell unterstützen.
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Deutsches Forschungsschiff Polarstern erstmalig in Neuseeland
Am 26. Januar 2010 legte das Forschungsschiff Polarstern erstmalig in Wellington, Neuseeland, an. Dies ist das Ende eines zweimonatigen Expeditionsabschnitts mit meeresgeologischem Schwerpunkt, der in Punta Arenas, Chile, gestartet war. Den kurzen Hafenaufenthalt nutzen Vertreter aus Wissenschaft und Politik, um sich im Rahmen eines Empfangs an Bord auszutauschen und die gute Zusammenarbeit zu vertiefen.
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Zwei Preisträger bei Deutschland - Land der Ideen
Zwei Schulprojekte, an denen das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft beteiligt ist, sind beim diesjährigen Wettbewerb „Deutschland - Land der Ideen“ unter den Gewinnern: Der Verein "Helgoländer Kinder sind unsere Zukunft" ist mit einem Tag der offenen Tür am 2. Februar 2010 in der James Krüss Schule, Helgoland bei den Preisträgern vertreten und das Potsdamer Projekt „Per Klick zum Nordpol“ steht am 5. März 2010 im Programm.
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Erster umfassender Bericht über den Klimawandel und die Umwelt in der Antarktis
Der erste umfassende Bericht über den Stand des Klimas in der Antarktis und seine Beziehung zum globalen Klimasystem wird in dieser Woche vom Wissenschaftlichen Ausschuss für Antarktisforschung (Scientific Committee on Antarctic Research - SCAR) in London veröffentlicht. Der Bericht „Antarctic Climate Change and the Environment“ präsentiert die neuesten Forschungsergebnisse vom eisigen Kontinent. Er zeigt Bereiche für die zukünftige wissenschaftliche Forschung auf und befasst sich mit dringenden Fragen, die politische Entscheidungsträger zur Eisschmelze in der Antarktis, zum Anstieg des Meeresspiegels und zur biologischen Vielfalt haben.
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Zehn Jahre deutsch-russisches Labor für Polar- und Meeresforschung – Hohe Auszeichnungen für deutsche Partner beim Jubiläum des Otto-Schmidt-Labors in St. Petersburg
Die Regionen der Arktis sind für das Weltklima und für die Ökologie der Ozeane von entscheidender Bedeutung. Ihre Erforschung ist wichtig, um vergangene Klimasysteme rekonstruieren und zukünftige Klimaentwicklungen vorhersagen zu können. Deutsche und russische Wissenschaftler arbeiten dabei eng zusammen. Seit genau zehn Jahren hat diese Kooperation einen festen institutionellen Rahmen: Das Otto-Schmidt-Labor in St. Petersburg. Während der heutigen Jubiläumsfeier (25.11.2009) erhalten Wissenschaftler aus Kiel und Bremerhaven sowie Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hohe russische Auszeichnungen.
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Polarflugzeug Polar 5 startet Antarktissaison
Das Polarflugzeug Polar 5, das vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft betrieben wird, startet am kommenden Donnerstag (12. November) Richtung Antarktis. In der Saison 2009/10 wird Polar 5 in drei wissenschaftlichen Programmen eingesetzt und das etablierte antarktische Flugnetzwerk DROMLAN (Dronning Maud Land Air Networks) sowie diverse Feldprogramme logistisch unterstützen. Einschließlich der Flüge in die Antarktis und zurück leistet Polar 5 im Rahmen der Expedition voraussichtlich etwa 375 Flugstunden.
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Neue Offensive für die Klimaforschung - Acht Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft bündeln ihre Kompetenz zur Erforschung des regionalen Klimas
Die Erde befindet sich in einem tief greifenden Klimawandel, dessen Auswirkungen regional aber sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können. Wie genau werden sich die globalen Änderungen regional auswirken? Wie werden sich anthropogene Einwirkungen und natürliche Klimaschwankungen gegenseitig beeinflussen? Und auf welcher Wissensbasis können Regionen durch geeignete Klimaanpassungsstrategien auf erwartete Änderungen reagieren? Acht Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft bündeln ihre Kompetenzen in dem Helmholtz-Verbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM), um solche Fragen zu beantworten. Der Verbund ist mit einem Budget von 32,2 Millionen Euro für die Jahre 2009 bis 2013 ausgestattet.
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Neue fossile Zeugen für Schwankungen der arktischen Meereisbedeckung während der letzten 30.000 Jahre
Geowissenschaftlern ist es gelungen, mit Hilfe einer neuen Untersuchungsmethode die Eisbedingungen der letzten 30.000 Jahre in der Framstraße, einer Meerenge zwischen Ostgrönland und Spitzbergen, zu rekonstruieren. Anhand von fossilen molekularen Algenresten in Sedimentkernen erarbeiteten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft in Zusammenarbeit mit Forschern der Universität Plymouth, England, ein einheitliches Bild über die Ausdehnung des Meereises in diesem für die weltweiten Klimaverhältnisse wichtigen Gebiet. Die Veröffentlichung „Variability of sea-ice conditions in the Fram Strait over the past 30,000 years” erscheint am Sonntag, den 25. Oktober in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift nature geoscience.
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Haus der kleinen Forscher – Bremerhavener Netzwerk erhält finanzielle Zuwendung
Das „Haus der kleinen Forscher“ ist eine Initiative zur Förderung des Interesses an Naturwissenschaft und Technik von Vorschulkindern und ist in bundesweiten Netzwerken organisiert. Das Netzwerk in Bremerhaven erhält vom Energieversorger swb finanzielle Unterstützung. Am Freitag, den 23. Oktober überreicht Herr Jörn Hoffmann, Geschäftsführer der swb Bremerhaven GmbH dem „Haus der kleinen Forscher“ symbolisch einen vierstelligen Betrag. Die Übergabe findet um 13 Uhr im Foyer des Alfred-Wegener-Instituts, Am Handelshafen 12, statt. Das von der Phänomenta in Bremerhaven koordinierte Netzwerk ist eine Initiative unter Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft, der Hochschule Bremerhaven und dem Amt für Jugend, Familie und Frauen der Stadt Bremerhaven.
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Polarstern auf dem Weg in die Antarktis: Fahrt durch den polaren Südpazifik bis nach Neuseeland
Das Forschungsschiff Polarstern wird am 16. Oktober von Bremerhaven aus zu seiner 26. Antarktisexpedition aufbrechen. Die Expedition ist in vier Abschnitte unterteilt und führt Polarstern, die vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft betrieben wird, zunächst nach Punta Arenas. Forscher vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel IFM-GEOMAR, vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (IfT), vom GKSS Forschungszentrum und vom Alfred-Wegener-Institut werden auf dem ersten und letzten Abschnitt das OCEANET-System weiterentwickeln, das den Stoff- und Energieaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre experimentell erfasst. Es soll langfristig wichtige Umweltparameter autonom auf Fracht- und Forschungsschiffen messen.
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Das europäische Projekt Eurofleets: Koordination der nationalen Forschungsschiffe in Europa
Das von der EU geförderte Projekt Eurofleets (europäische Flotten) startete kürzlich anlässlich eines Treffens von etwa 100 Wissenschaftlern und Logistikern in Paris. 24 Partner aus 16 EU-Ländern beziehungsweise EU assoziierten Staaten beteiligen sich, um die Vernetzung der Forschungsflotten weiterzuentwickeln. Die Europäische Kommission fördert Eurofleets in den nächsten vier Jahren mit 7,2 Millionen Euro. Die Projektleitung liegt beim französischen Forschungsinstitut Ifremer. Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft koordiniert ein Teilprojekt, das Wissenschaftlern einen einheitlichen und vereinfachten Zugang zu Plätzen auf europäischen Forschungsschiffen ermöglichen soll.
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Polarstern läuft am Freitag in Bremerhaven ein - 24. Arktisexpedition beendet
Am 25. September kehrt das Forschungsschiff Polarstern von seiner 24. Arktisexpedition, die in drei Fahrtabschnitte unterteilt war, in seinen Heimathafen Bremerhaven zurück. Auf der gut dreieinhalb Monate dauernden Expedition wurden geologische, geophysikalische, ozeanografische, biologische und biogeochemische Untersuchungen in der Grönlandsee und der Framstraße durchgeführt. Insgesamt 119 Teilnehmer aus sieben Nationen, darunter Dänemark, Belgien, Frankreich, Spanien, Australien und die USA, waren an den Forschungsarbeiten beteiligt.
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Sommerliches Meereisminimum in der Arktis erreicht – tief greifende Erholung der Eisbedeckung bleibt aus
Mit den kürzer werdenden Tagen geht auch die Saison der Eisschmelze in der Arktis zu Ende. Am 12. September registrierten Satellitenaufnahmen das Minimum in der diesjährigen Meereisbedeckung von 5,1 Millionen Quadratkilometern im Nordpolarmeer. Damit bestätigt sich die Entwicklung aus den letzten drei Jahren, dass die Eisausdehnung am Ende des Sommers nur noch etwa 70 Prozent des langfristigen Mittelwertes der Jahre 1979 bis 2000 beträgt. Dieser langfristige Mittelwert liegt bei knapp sieben Millionen Quadratkilometern, das Rekordminimum im Jahr 2007 lag bei 4,1 Millionen Quadratkilometern.
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Schulunterricht aus dem hohen Norden
Lehrerin begleitet Wissenschaftler an deutsch-französischer Forschungsbasis auf Spitzbergen. Vom 10. bis 22. September werden Schüler aus Brandenburg aus dem arktischen Spitzbergen unterrichtet. Im Rahmen des Projektes Coole Klassen wird Sabine Motzkus, Lehrerin an der Oberschule in Belzig, am 6. September an die AWIPEV-Forschungsbasis nach Spitzbergen fliegen.
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Forschungsflugzeug Polar 5 auf Arktis-Kampagne
Das Forschungsflugzeug Polar 5 des Alfred-Wegener-Instituts startet am Montag, den 30. März um 10 Uhr vom Regionalflughafen Bremerhaven aus zu einer rund vierwöchigen Messkampagne in die Arktis.


