DHI Paris vergibt erstmalig sieben Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships für Forschungsaufenthalte in Pariser Bibliotheken und Archiven
Das Karl-Ferdinand-Werner-Fellowship richtet sich an in die Lehre an deutschen Hochschulen eingebundene historisch arbeitende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre vorlesungsfreie Zeit für Forschungsarbeiten in Paris und Umgebung nutzen wollen.
Das DHIP stellt dafür in seinem Institutsgebäude Gästezimmer sowie die Anbindung an die Instituts- und Bibliotheksinfrastruktur zur Verfügung. Die Dauer des Aufenthalts sollte in der Regel mindestens zwei Wochen betragen und vier Wochen nicht überschreiten. Reise- und Aufenthaltskosten werden nicht übernommen.
Mit zwei Festvorträgen am 9. Dezember 2009 gedenkt das DHIP des ersten Todestages seines langjährigen Direktors, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Karl Ferdinand Werner. Er hat das Institut zwischen 1968 und 1989 geleitet und in dieser Zeit wissenschaftlich wie institutionell nachhaltig geprägt. Prof. Dr. em. Dominique Barthélemy (Paris IV-Sorbonne) würdigt sein Lebenswerk als Mediävist und Prof. Dr. Peter Schöttler (CNRS/FU Berlin) sein Engagement als Zeithistoriker.
Zu Ehren Karl Ferdinand Werners als Förderer der Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Frankreich verleiht das DHIP erstmalig sieben Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships für Forschungsaufenthalte in Pariser Bibliotheken und Archiven. Zwischen Mitte Februar und Mitte April 2010 kommen folgende Fellows für bis zu vierwöchigen Aufenthalten an das DHIP:
Dr. Volker Barth, Universität zu Köln
Prof. Dr. Stefan Brakensiek, Universität Duisburg-Essen
Dr. des. Hiram Kümper, Universität Bielefeld
Prof. Dr. Annette Kehnel, Universität Mannheim
Dr. Uta Kleine, Fernuniversität Hagen
PD Dr. Armin Owzar, University of California, San Diego
Dr. des. Andrea Rehling, Universität Mannheim
Das DHIP schreibt das Karl-Ferdinand-Werner-Fellowship für den Zeitraum vom 1. August bis zum 30. September 2010 erneut aus. Bewerbungsschluss ist der 1. April 2010.
(Quelle: Deutsches Historisches Institut Paris, 07.12.09)


