Präsentation aktueller Forschungsergebnisse am Deutschen Historischen Institut Paris
Wo steht die deutsche Geschichtswissenschaft heute, welchen Beitrag leistet sie zur internationalen Forschung und wie können ihre Ergebnisse für die französische Geschichtswissenschaft fruchtbar gemacht werden? Dies sind die Leitfragen der neuen Vortragsreihe »Les Jeudis de l’actualité historiographique« am Deutschen Historischen Institut Paris (DHIP).
Ziel der Vortragsreihe ist es, aktuellen und innovativen Ansätzen der deutschen Geschichtswissenschaft eine Plattform in Frankreich zu bieten und ihre Rezeption durch die französische Geschichtswissenschaft zu fördern. Die Reihe beginnt am Donnerstag, 19. Februar 2009, um 18 Uhr, mit einem Vortrag von Prof. Dr. Rudolf Schlögl über »Mächtige Kommunikation in der Frühen Neuzeit«.
Rudolf Schlögl ist Ordinarius der Neueren Geschichte an der Universität Konstanz und einer der Vorreiter der Historischen Kulturwissenschaften in Deutschland. In seinem Vortrag wird er den Machtbegriff der Frühen Neuzeit anhand kulturwissenschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Modelle untersuchen.
Weitere Vorträge in dieser Reihe:
16. April 2009, 18 Uhr Prof. Dr. Bernd Schneidmüller, Universität Heidelberg Inszenierungen und Rituale des spätmittelalterlichen Reichs. Die Goldene Bulle von 1356 in westeuropäischen Vergleichen
14. Mai 2009, 18 Uhr Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger, Universität Münster Organisierte Heuchelei? Das Heilige Römische Reich deutscher Nation im 18. Jahrhundert
18. Juni 2009, 18 Uhr Prof. Dr. Ute Daniel, Universität Braunschweig Sehepunkte und mehr: Inventionen über Reinhart Kosellecks Erkenntnistheorie
Die Vorträge finden donnerstags um 18 Uhr im DHIP, 8 rue du Parc-Royal, 75003 Paris statt. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Vorträge werden simultan ins Französische übersetzt.
(Quelle: Deutsches Historisches Institut Paris, 13.02.09)


