Festakt mit Spatenstich: 100 Jahre Nobelpreis Ferdinand Braun damals und heute
Von der Funktelegrafie zu modernen Wireless-Technologien - unter diesem Motto feiert das Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) am 2. November 2009 ab 11 Uhr die Nobelpreisverleihung an seinen Namensgeber vor 100 Jahren. Festredner wird Prof. Dr. Georg Fischer von der Universität Erlangen-Nürnberg sein mit seinem Vortrag "Funktechnik für das Internet unterwegs - leistungsstark und effizient".
Von der Funktelegrafie zu modernen Wireless-Technologien - unter diesem Motto feiert das Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) am 2. November 2009 ab 11 Uhr die Nobelpreisverleihung an seinen Namensgeber vor 100 Jahren. Festredner wird Prof. Dr. Georg Fischer von der Universität Erlangen-Nürnberg sein mit seinem Vortrag "Funktechnik für das Internet unterwegs - leistungsstark und effizient". Das FBH präsentiert in Vorträgen weitere aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema. Dieses Jubiläum ist zudem Anlass für den ersten Spatenstich für ein neues Labor- und Bürogebäude. Die Entwürfe und Planungen für den modernen Querriegel stammen von Christian Matzke, msp Architekten Dresden, der bereits für die Sanierung der bestehenden Gebäude und einen ersten Erweiterungsbau aus dem Jahre 2005 verantwortlich zeichnete. "Mit dem neuen Labor- und Bürogebäude stehen uns dringend benötigte Flächen zur Verfügung", erläutert Prof. Günther Tränkle, Direktor des Ferdinand-Braun-Instituts den Bedarf. "Hier sollen künftig die einzigartigen Kompetenzen des FBH in der Mikrowellentechnik und Optoelektronik mit dem geplanten 'Leibniz-Applikationszentrum Höchstfrequenztechnologien' gebündelt werden". In das 3-geschossige Zentrum werden auf etwa 800 qm Nutzfläche mehrere Applikationslabore integriert sein, mit denen eine aktive Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft geschaffen werden soll. Ziel des Ferdinand-Braun-Instituts ist es, mithilfe praxisnaher Funktionsmodelle und Demonstratoren Forschungsergebnisse noch schneller in Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umzusetzen. In die Räumlichkeiten zieht auch ein Schülerlabor, in dem Forschung praktisch erlebt und der Nutzen unmittelbar gezeigt werden kann.
(Quelle: Forschungsverbund Berlin e.V., 30.10.2009)


