Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FIBS)
Das FiBS ist eine unabhängige Forschungs- und Beratungseinrichtung für Ministerien auf Bundes- und Länderebene, Bildungs- und Sozialeinrichtungen, Unternehmen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, Stiftungen, Fachverbände und internationale Organisationen. Die Analysen, übergreifenden Studien, konkreten Modelle und Strategiekonzepte behandeln alle ökonomischen Aspekte von Bildung, sozialen Fragen, Arbeitsmarkt und Innovation.
Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FIBS): Aktuelle Nachrichten
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FiBS-Studienanfängerprognose bis 2020: Hochschulpakt muss deutlich aufgestockt werden
Nach den aktuellen Berechnungen des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie, die heute in der Reihe FiBS-Forum erscheinen, sind bis 2020 bis zu einer Million mehr Studienplätze erforderlich. Unter Berücksichtigung des Hochschulpakts besteht somit ein Finanzierungsbedarf für weitere 700.000 Plätze. Dieser Bedarf an Studienplätzen ergibt sich daraus, dass bis 2020 jedes Jahr mindestens 400.000 Studienanfänger an die Hochschulen drängen. Diese Entwicklung würde zugleich den demografisch bedingten Fachkräftemangel abschwächen.
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FiBS-Prognose: Neues Allzeithoch bei Studienanfängerzahlen erwartet
Das FiBS erwartet in diesem Jahr eine erneute Erhöhung der Studienanfängerzahlen. An den Hochschulen ist mit etwa 230.000 oder – je nach Ausschöpfung der Studienplatzkapazitäten – auch 240.000 Hochschulzugangsberechtigten zu rechnen. Die Zahl aller Studierenden erreicht mit 2,2 Millionen den höchsten Stand aller Zeiten.
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FiBS-Vorschlag: Mit Geldern des Nationalen Stipendienprogramms zusätzliche Studienplätze finanzieren
Da die Zustimmung der Länder zum Nationalen Stipendienprogramm unsicher ist und der Bildungsbericht mehr Studienanfänger prognostiziert, regt das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie an, die Finanzmittel des Stipendienprogramms zugunsten von mehr Studienplätzen umzuwidmen.
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Bildungsbericht 2010 bestätigt Studienanfänger-Prognose des FiBS vom November 2009
Der Bildungsbericht 2010 bestätigt die Prognose des Berliner Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) zur Zahl der Studienanfänger in den nächsten Jahren, die bereits im November 2009 vorgelegt wurde. Die Szenarien des FiBS und des Bildungsberichts zeigen in den einzelnen Jahren nur geringfügige Abweichungen. Dieses Ergebnis bestätigt die hohe Prognosegenauigkeit, die das FiBS mit seinem Modell EduSim© erreicht hat und seit einigen Jahren die frühzeitige Antizipation zukünftiger Entwicklungen im Bildungssystem ermöglicht.
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FiBS-Umfrage unter Nachhilfeanbietern: G8 steigert die Nachfrage nach Nachhilfe
In einer explorativen Studie der unabhängigen Beratungsgesellschaft FiBS Consulting zur Entwicklung des Nachhilfemarktes zeigt sich, dass 58 Prozent der institutionellen Anbieter in Deutschland in den vergangenen Jahren eine steigende Nachhilfe verzeichnen können. Der Anstieg wird von den Anbietern auf die sukzessive Umsetzung des achtjährigen Gymnasiums zurückgeführt. Auch für die Zukunft wird ein Wachstum des Nachhilfemarktes erwartet.
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FiBS zu Studienanfängerzahlen: Hochschulpakt muss deutlich aufgestockt werden
Mit den gestern vom Statistischen Bundesamt vorgelegten vorläufigen Studienanfängerzahlen von 423.400 ist der Hochschulpakt bis 2010 bereits jetzt ausgeschöpft. Für den Hochschulpakt 2011 bis 2015 ergibt sich daraus eine deutliche Aufstockung. - Die Zahlen bestätigen die FiBS-Prognose.
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QualitAS-Lehre: Anreize und Steuerung zum Nutzen guter Lehre - Start der bundesweiten Erhebung
Anreiz- und Steuerungssysteme in den deutschen Universitäten und Fachhochschulen sind Thema der Befragung des Verbundprojekts QualitAS-Lehre, die heute anläuft. Die Hochschulen, die teilnehmen, erhalten die Ergebnisse für die Weiterentwicklung ihrer Lehrqualität vorzeitig. Zudem erhalten zwölf als Fallstudien ausgewählte Hochschulen die Gelegenheit, von einer vertiefenden Analyse ihrer Anreiz- und Steuerungssysteme zu profitieren.
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Studierendenzahl wächst nur noch begrenzt - Studienanfänger entdecken ostdeutsche Hochschulen
Nach Berechnungen des FiBS wird einerseits die Gesamtzahl der Studierenden auf höchstens 2,03 Millionen und damit nur noch geringfügig ansteigen, andererseits zeigt sich ein Trend hin zu ostdeutschen Hochschulen, deren Studienanfängerzahlen überproportional zulegen.
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FiBS-Studie: Reformen im Bildungssystem rechnen sich – trotz geringer demografischer Rendite
Maximal 42 Milliarden Euro netto kosten Maßnahmen zur Bildungsförderung benachteiligter Kinder bis 2020 – den zunächst höheren Ausgaben stehen jedoch bereits nach wenigen Jahren erhebliche Einsparungen gegenüber, selbst wenn man nur von moderaten Effekten auf den Bildungserfolg ausgeht. Eine hohe demografische Rendite durch sinkende Schülerzahlen ist hingegen nicht zu erwarten. Reformen zur verbesserten Bildungsförderung von benachteiligten Kindern bis 2020 kosten die öffentliche Hand netto höchstens bis zu 42 Milliarden Euro, denn den Kosten stehen erhebliche Einsparungen gegenüber. Die Mehrausgaben für einen umfassenden Ausbau des Ganztagsschulbereichs, die Abschaffung der Förderschulen und soziale Maßnahmen, wie die Übernahme der Kosten für das Mittagessen, den Transport zur Schule, für Klassenfahrten und Lehr- und Lernmittel, betragen zwischen 90 und 133 Milliarden Euro.
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Bildungsfinanzierung: Massive Umverteilung zugunsten bildungsnaher, einkommensstarker Familien
In einer aktuellen Studie untersucht das Berliner Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) die Finanzierung lebenslangen Lernens von der Kita bis zur Weiterbildung und die damit verbundenen Finanzierungs- und Verteilungseffekte. Sie zeigt, dass die Kosten für einen Bildungsteilnehmer tendenziell mit der Verweildauer im Bildungssystem steigen und dadurch bildungsnahe Familien begünstigt werden. "Jedes Kind soll dem Staat gleich viel Wert sein, fordern viele Bildungspolitiker. Beim Blick auf die Bildungsfinanzierung von der Kita bis zum Ende des Hochschulstudiums zeigt sich aber, dass dieser Grundsatz nicht eingehalten wird," erinnert Bildungsökonom Dr. Dieter Dohmen, der Direktor des FiBS.
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FiBS bei bundesweitem Programm Empirische Bildungsforschung erfolgreich
Anreiz- und Steuerungssysteme zur Verbesserung der Hochschullehre stehen im Mittelpunkt des Vorhabens, das in Kooperation mit der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin sowie den Universitäten Bamberg und Bielefeld durchgeführt wird.
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Scheinerfolg: Höhere Studienanfängerquoten - Zielmarke von 40 Prozent hätte erreicht werden können
Das Statistische Bundesamt hat heute einen Rekord bei der Zahl der Studienanfänger sowie der Studienanfängerquote vermeldet, der den mehrjährigen Abwärtstrend durchbricht. Dieses Hoch soll aber nicht über die gesunkene Ausschöpfungsquote unter den Studienberechtigten, insbesondere in den alten Ländern hinweg täuschen: Die Zahl der neuen Studierenden ist insgesamt um 20.000 hinter den zu erwartenden Werten zurückgeblieben - sonst wäre die Studienanfänger-Zielquote von 40 Prozent schon dieses Jahr erreicht worden.
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Auf dem richtigen Weg: FiBS zu aktuellen Trends der Weiterbildungsfinanzierung in Europa
Internationale Erfahrungen untermauern die Ausgestaltung des 3-Säulen-Modells zum Bildungssparen - Handlungsbedarf bleibt in Deutschland bei der Förderung beruflicher Weiterbildung von Geringqualifizierten, Arbeitslosen und kleinen Unternehmen. Das Berliner Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) hat heute eine Synopse aktueller europäischer Trends bei der nachfrageorientierten Finanzierung von Weiterbildung vorgelegt, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt wurde. Der Blick ins europäische Ausland verdeutlicht den innovativen Ansatz, aber auch Chancen und Grenzen des deutschen Konzepts zum Bildungssparen, das die Teilnahme an beruflichen Bildungsmaßnahmen und die Höherqualifizierung in Deutschland fördern soll. Die Erfahrungen mit den Modellen, die in anderen Ländern praktiziert werden, helfen zudem bei der geplanten Einführung der Finanzierungsinstrumente Weiterbildungsprämie, Darlehen und Entnahmeoption nach dem Vermögensbildungsgesetz.
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Interdisziplinäre FiBS-Studie zur Situation der Hochschulen in den neuen Ländern erschienen
Um ihre Existenz zu sichern, müssen die ostdeutschen Hochschulen jetzt die Weichen stellen: Der demografische Wandel, die Abwanderung junger Frauen und der drohende Fachkräftemangel sind entscheidende Herausforderungen für Lehre, Forschung und Weiterbildung. Das Berliner Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) hat heute eine umfassende Bestandsanalyse und ein Zukunftskonzept zur Situation der Hochschulen in den neuen Ländern vorgelegt, in der neben den bildungspolitischen, auch die sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.
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Perspektiven für den Hochschulraum Ost – und alle anderen Bundesländer
Thesen zur Weiterentwicklung der Hochschulen in Zeiten des Fachkräftemangels jetzt als FiBS-Forum erschienen – Konkrete Beispiele zum Zusammenwirken von Hochschule und Personalentwicklung auf der FiBS-Konferenz 2007. Die zentralen Ergebnisse und Thesen einer Studie zur Struktur- und Exzellenzbildung an den Hochschulen der neuen Länder sind ab sofort auf der Homepage des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie verfügbar. Sie erscheinen als Band 35 der Reihe FiBS-Forum, die die zentralen Forschungsergebnisse und konkreten Konzepte des Berliner Instituts unter der Leitung von Dr. Dieter Dohmen regelmäßig der Öffentlichkeit zugänglich macht.


